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Über dieses Buch

Die Kosten-Nutzen-Rechnung von universitären Bildungseinrichtungen wird im vorliegenden Band untersucht. Das Thema wird anhand eines Fallbeispiels - Wirtschaftsuniversität Wien - behandelt. Dabei erfolgt zunächst eine umfassende ökonomische und statistische Analyse der Ausgangssituation. Diese umfaßt eine Prognose der erwarteten Studentenzahlen, ein Profil der Anforderungen, die seitens der Wirtschaft an die Absolventen gestellt werden und eine statistische Untersuchung der Durchsetzbarkeit von Reformen innerhalb der Universität. Im Anschluß daran werden Alternativen für die zukünftige Entwicklung der WUW präsentiert und eingehend analysiert. Das Buch schließt mit einer eingehenden Kosten-Nutzen-Rechnung für zwei Projekte in verschiedenen Varianten. Erstmalig liegt mit dieser Studie eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse der Universitäten vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung:

Zusammenfassung
Die Wirtschaftsuniversität Wien, kurz WU, ist unbestritten eine der größten, wenn nicht die größte wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsstätte der Welt und zählt gleichzeitig zu den am stärksten belasteten Universitäten im deutschen Sprachraum. Grund genug, sich Gedanken über die zukünftige Entwicklung dieser Universität zu machen und entsprechende Alternativen aufzuzeigen. Wie jede andere planerische Aufgabe auch, verlangt ein Entwicklungsplan einer Universität möglichst genaue Planungsgrundlagen. Das Ziel dieser Studie war es, solche Unterlagen für die Entlastung der WU, vor allem im Hinblick auf eine Entlastung des derzeitigen Standortes durch Neubauten in Wien, zur Verfügung zu stellen. Diese Studie stellt einen Teil des Entwicklungsplanes der WU dar, der unter dem Namen „WU 2000“ vom derzeitigen Rektor der WU Magnifizienz o.Univ.Prof.Dr. H.R. Hansen initiiert worden ist. Die Studie hat einen äußerst aktuellen Bezug, da zum Zeitpunkt der Vorarbeiten des Projekts ein konkretes Angebot der Gemeinde Wien vorlag. Die Gemeinde Wien bot ein Grundstück auf den sogenannten „Donaugründen“ an, das für den Ausbau der WU gewidmet werden sollte. Da die Überlegungen dieser Arbeit jedoch auf jeden geeigneten Standort in Wien übertragen werden können, wird auf diesen Standort nur in einigen Fällen Bezug genommen.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

2. Prognose Der Entwicklung Der Hörerzahlen Bis Zum Jahr 2000:

Zusammenfassung
Im Rahmen der vorliegenden Studie sollen mehrere verschiedene Alternativen zur Entlastung der derzeitigen Situation an der Wirtschaftsuniversität entwickelt und geprüft werden. Eine wesenliche Voraussetzung für die Erstellung derartiger Vorschläge ist eine möglichst gute Prognose der zu erwartenden „Studentenbelastung“ der WU, d.h. der für die Zukunft zu erwartenden Hörerzahlen.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

3. Anforderungsprofil:

Zusammenfassung
Im Rahmen der Prognose der Entwicklung der Hörerzahlen bis zum Jahr 2000 wurden der erwartete, künftige Zustrom von Hörern an die WU und die daraus resultierende Entwicklung der Absolventenzahlen analysiert und somit gewissermaßen die ANGEBOTSSEITE des Teilarbeitsmarktes für Absolventen der WU durchleuchtet.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

4. Meinungsbild Innerhalb Der Wu:

Zusammenfassung
Jede dramatische Veränderung der räumlichen, finanziellen und personellen Ressourcen der Wirtschaftsuniversität Wien verändert in einschneidender Weise nicht nur die Studienbedingungen sondern auch die Arbeitsbedingungen für das wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Personal der WU. Es ist nur natürlich, einen Versuch zu unternehmen, die Akzeptanz der Entlastungsvarianten bei den unmittelbar Betroffenen vorweg zu überprüfen. Im Mittelpunkt dieses Abschnittes steht daher die Frage, ob überhaupt und in welcher Form den Betroffenen eine Entlastung der WU z.B. durch Neubauten auf den Donaugründen akzeptabel erscheint.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

5. Entlastungsalternativen:

Zusammenfassung
Seit Jahren stöhnen wissenschaftliches Personal wie Studenten/innen gleichermaßen über die enormen Belastungen, welche der Massenbetrieb an der WU bei gleichzeitiger, krasser Unterversorgung mit personellen, räumlichen und sachlichen Ressourcen mit sich bringt. Um von der abstrakten Argumentationsweise bezüglich der negativen Auswirkungen dieses Zustandes (Verschulung der Universität, Vernachlässigung der Forschungsaufgaben, Verschlechterung der Ausbildungsqualität etc.) wegzukommen, da sie offensichtlich von den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit nicht ernst genommen (nicht verstanden?) werden, seien einige internationale Richtwerte genannt, um die völlig unzureichende personelle und materielle Ausstattung der WU griffig zu dokumentieren.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

6. Kosten-Nutzen-Analyse: Theorie:

Zusammenfassung
Lange Zeit wurde beobachtet, daß der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts wesentlich größer war, als das Wachstum von Grund und Boden, physischem Kapital und menschlicher Arbeitszeit. Investitionen in Humankapital wurden seit Ende der 50er Jahre zunehmend als Erklärung für diese Differenz angesehen.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

7. Kosten-Nutzen-Analyse: Durchführung:

Zusammenfassung
Volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Betrachtungen haben üblicherweise mit dem Problem zu kämpfen, daß ein großer Teil der Daten entweder überhaupt nicht oder in nicht brauchbarer Form zur Verfügung steht, und bestimmte Wirkungen dem Untersuchungsobjekt nicht direkt zugeordnet werden können. Dies führt dazu, daß die Bewertung der Kosten und Nutzen oft nur über Schätzungen erfolgen kann, was die Genauigkeit der Berechnung einschränkt.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

8. Zusammenfassung:

Zusammenfassung
Wir haben in dieser Arbeit versucht, Entscheidungsgrundlagen für eine mögliche Sanierung der WU zusammenzutragen, die durch die Errichtung von Neubauten auf den Donaugründen initiert werden könnte. Fast alle Ergebnisse sind auf viele mögliche, andere Standorte in Wien ohne Aufwand übertragbar. Die WU als Anbieterin von mehreren Ausbildungsgängen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften sieht sich einer dramatischen Situation gegenüber. Einerseits hat die Zahl der Studierenden in den letzten zehn Jahren um ca. 150% zugenommen, während die personellen und Raumressourcen eine bestenfalls als gemäßigt zu bezeichnende Entwicklung hinter sich haben. Daraus resultieren ungeheure Schwierigkeiten im Lehr- und Forschungsbetrieb, die zu großer Besorgnis an der Universität aber auch zu energischen Versuchen seitens der WU geführt haben, diese Situation rasch und nachhaltig zu verbessern. Die vorliegende Arbeit soll als Ausfluß dieser Anstrengungen gesehen werden, mit wissenschaftlichen Methoden an die Frage der Entlastung der WU heranzugehen. Dabei ging es vor allem darum, zu überprüfen, welche Ressourcen an Raum und Personal erforderlich sind, um einen geregelten, erfolgreichen Lehr- und Forschungsbetrieb an der WU einzurichten.
Heinrich Otruba, Peter Pelizon, Gerhard Manner, Peter Bleier, Martina Hochreiner

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