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Über dieses Buch

Die Offenlegung von sensiblen, betriebsinternen Kosteninformationen in zwischenbetrieblichen Kooperationen birgt ein typisches Controlling-Problem, auch wenn in einem untypischen Anwendungsfall, in sich. Mariya Antoniou präsentiert eine bislang fehlende systematische Übertragung und Anpassung des Controlling-Instrumentariums auf eine zwischenbetriebliche Problematik. Aufgrund der gewonnenen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser „Grauzone“ des Rechnungswesens leitet die Autorin konkrete Ausgestaltungsempfehlungen ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kostentransparenz entlang der Lieferkette: nur Mythos oder mehr?

Zusammenfassung
Zwischenbetriebliche Kooperationen haben unstrittig eine hohe Bedeutung, in der Forschung und in der betrieblichen Praxis, und das bereits seit Jahren. Seit den 90er Jahren stehen verstärkt die vertikalen, lieferkettenübergreifenden Kooperationsformen – sog. Supply-Chain-Kooperationen – im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses.
Mariya Antoniou

Grundlagen zur Kostenoffenlegung in den industriellen Abnehmer-Zulieferer-Kooperationen

Zusammenfassung
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Kooperation (lat. cooperatio, Zusammenwirken) der Oberbegriff für jede Form der Zusammenarbeit, sei es zwischen den Institutionen oder den Personen. Gleichwohl bleibt der Begriff in der Betriebswirtschaftslehre vor allem der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen bzw. den -steilen vorbehalten. Wie der Titel der vorliegenden Arbeit verrät, bleiben von vornherein sowohl die innerbetrieblichen Kooperationen (z. B. zwischen Forschung- und Entwicklungs- und Marketingabteilung eines Unternehmens), als auch die überbetrieblichen Formen der Zusammenarbeit (etwa Wirtschaftsverbände, Industrie- und Handelskammer) von der Betrachtung ausgeschlossen.
Mariya Antoniou

Analyse der zwischenbetrieblichen Koordination und ihre Auswirkungen auf die Gestaltung des Informationssystems

Zusammenfassung
Geht es um die Führungs- und Koordinationsprobleme in den Lieferketten, kommt man an dem Begriff „Integration“ nicht vorbei. Der Integrationsgedanke zählt zu einer zentralen Forderung im Konzept des Supply Chain Managements und soll gerade das Besondere an ihm ausmachen. Worauf sich das Schlagwort „Integration“ – gelegentlich auch synonym zur Koordination verwendet – bezieht, ist dabei nicht mal eindeutig definiert. Im Wesentlichen dreht sich die Diskussion um die Anzahl der in die Koordinationsbemühungen einzubeziehenden Wertschöpfungsstufen sowie den Umfang abzustimmender Prozesse und Funktionsbereiche.
Mariya Antoniou

Analyse der Gestaltungsmöglichkeiten der Supply Chain-Partner bei der Kostenoffenlegung

Zusammenfassung
Genießt doch die Principal-Agent-Problematik in den Auseinandersetzungen mit dem Open Book Accounting eine prominente Stellung, wird sie in Beiträgen zu zwischenbetrieblichen Rechnungen nur unzureichend berücksichtigt. Zwar wird immer wieder auf die grundsätzliche Problematik der Informationsasymmetrien bzw. ihrer einschränkende Wirkung auf die Aussagekraft zwischenbetrieblicher Rechnungen ergänzend hingewiesen, eine Berücksichtigung im Vorfeld der Gestaltungsempfehlungen findet jedoch nicht statt.
Mariya Antoniou

Ausgestaltung zwischenbetrieblicher Rechnungen unter Berücksichtigung von Gestaltungsmöglichkeiten der Partnerunternehmen

Zusammenfassung
Allgemein formuliert sind Ziele die angestrebten Sollzustände. Die spezifische Zwei- Ebenen-Führungs-Architektur der Lieferketten macht die Differenzierung zwischen unterschiedlichen Zielebenen unumgänglich. Jeder Partner verfolgt individuelle Unternehmensziele, die zukünftige bzw. angestrebte Soll-Zustände für den Betrieb, und zwar unabhängig von seinem kooperativen Engagement, beschreiben. Intensivierung der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit ist lediglich ein Mittel zur einer besseren Erreichung einzelbetrieblicher Ziele.
Mariya Antoniou

Zur Rolle der betriebsinternen Organisationslösung im zwischenbetrieblichen Supply Chain Management

Zusammenfassung
Die Diskussion der Gestaltung und Steuerung von industriellen Lieferketten mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise auf den Untersuchungsgegensand erforderte eine gewisse Abstraktion von dem kooperationsbezogenen, betriebsinternen Geschehen. Da letztlich nicht die Betriebe, sondern ihre entscheidungsbefugten bzw. verantwortlichen Repräsentanten miteinander interagieren, kommt es, neben dem zwischenmenschlichen Faktor, vor allem auf eine adäquate betriebliche organisatorische Lösung zum zwischenbetrieblichen Supply Chain Management an.
Mariya Antoniou

Backmatter

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