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Über dieses Buch

Dieses Buch gibt einen Überblick über verschiedenste Kostenfaktoren im institutionellen Asset Management in Deutschland, angefangen von der Asset Manager-Fee über Transaktions- & FX-Kosten bis hin zu den Verwahrstellenkosten. Darüber hinaus wird ein Blick „über den Tellerrand“ gewagt, um ähnliche Diskussionen zu Kosten in den Niederlanden, der Schweiz, Großbritannien und den USA aufzuzeigen und über Vergleiche die deutsche Entwicklung besser einschätzen zu können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kosten aus Sicht der betrieblichen Altersversorgung

Frontmatter

Kapitel 1. Management- und PerformancegebührenPerformancegebühren im Fondsmanagement von Versorgungseinrichtungen

Zusammenfassung
Im Spezialfondsmanagement von Versorgungseinrichtungen wird das Portfoliomanagement häufig an spezialisierte Asset Manager übertragen. Als Vergütung erhalten diese regelmäßig leistungsunabhängige Managementgebühren und häufig leistungsabhängige Performancegebühren. Für eine faire Vereinbarung dieser Gebühren ist das Wissen um die vorhandenen Stellhebel bei deren Gestaltung eine wichtige Voraussetzung.
Thomas M. Treptow

Kapitel 2. Kosten der Kapitalanlage in der betrieblichen Altersversorgung

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Ausprägungen der bAV in Deutschland und die sich daraus insbesondere hinsichtlich der Gestaltung der Kapitalanlage ergebenden Anforderungen und Möglichkeiten. Die Anforderungen des Durchführungswegs bestimmen Umfang und Ausgestaltung des jeweils zum Einsatz kommenden Kapitalanlageprozesses und damit auch die relevanten Kostenkomponenten. Auf der Ebene der zum Einsatz kommenden Investmentprodukte und -dienstleistungen werden dann abschließend im Markt beobachtete Kostengrößen dargestellt.
Bernd Haferstock, Andreas Hilka, Herwig Kinzler

Kapitel 3. Versorgungslücken in der deutschen Alterssicherung und die Notwendigkeit einer effektiven Ergänzung

Zusammenfassung
Jahrzehntelang herrschte in Deutschland die Vorstellung, wir verfügten über ein im internationalen Vergleich sehr leistungsstarkes Alterssicherungs-, insbesondere Rentensystem. Dies auch im Vergleich mit anderen europäischen Wohlfahrtsstaaten. Diese Vorstellung hat ihren Ursprung vermutlich in zwei Vorgängen (vgl. zum Folgenden u. a. Döring 1997, Kap. 1 und 2014, S. 11–28). Einerseits in der historischen Vorreiterrolle, die Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts bei der Einführung der Sozialversicherung in Europa gespielt hat. Es hat damals seine gesetzliche Pflichtrentenversicherung früher als andere Länder eingeführt. Das Konzept wurde im Ausland zum Teil regelrecht „kopiert“. Zum Zweiten dürfte die für das heutige System immer noch prägende Reform der Adenauer-Ära (1956/57) mit der Einführung der „dynamischen Rente“ eine Rolle spielen. Mit ihr wurden die laufenden Renten wie auch die Anwartschaften der Versicherten schlagartig um durchschnittlich mehr als 60 % angehoben. Damit wurde die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland zu einem relativ leistungsstarken System.
Diether Döring

Management- und Verwaltungskosten der Kapitalanlage

Frontmatter

Kapitel 4. Externe Kapitalanlagekosten: Steuerbarer, transparenter Faktor oder Fass ohne Boden?

Zusammenfassung
„Gutes Geld für gute Arbeit“ – eine fair klingende Parole, die unter anderem in Tarifauseinandersetzungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden gebräuchlich ist. Gute Arbeit muss ordentlich entlohnt werden. Eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen.
Oliver Dräger

Kapitel 5. Performance-abhängige Vergütung in der Asset Management Industrie

Zusammenfassung
Erfolgsabhängige Entlohnungsmodelle oder „Performance-Based Fees“ stellen einen komplexen Themenbereich dar. Wie schon der Name sagt, entlohnen die Modelle nicht eine Dienstleistung wie die Durchführung einer Wertpapiertransaktion oder ein genaues Ziel wie die Auflage eines Investmentsondervermögens.
Martin Schliemann

Kapitel 6. Performancerelevanz von TransaktionskostenTransaktionskosten

Zusammenfassung
In vielen Veröffentlichungen wird die Performance von Asset Management Produkten verglichen. Ergebnisse werden von allen Seiten beleuchtet. Immer wieder geht man der Frage nach, warum ein Fonds innerhalb einer Peergroup besser oder schlechter performt/abgeschnitten hat.
Ralf Meinerzag

Kapitel 7. Effektives Kostenmanagement in der Fondsadministration

Zusammenfassung
Im Asset Management ist in den letzten Jahren eine stete Zunahme von regulatorischen Anforderungen, Produktentwicklungen sowie Kundenwünschen zu beobachten. Die Fondsadministration muss diese Anforderungen möglichst schnell und gleichzeitig effizient abbilden und wird somit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Der folgende Artikel bietet einen Überblick über diese Entwicklung und zeigt Möglichkeiten auf, wie die Beherrschung von Prozessen und Kosten in der Fondsadministration gelingen kann.
Patrick Roll, Michael Czybik

Kosten aus rechtlicher und regulatorischer Sicht

Frontmatter

Kapitel 8. Regulatorische Anforderungen an Kosten und Kostentransparenz im Asset Management

Zusammenfassung
Das Geschäft des „Asset Management“ oder der Vermögensverwaltung lässt sich in rechtlicher Hinsicht und damit auch hinsichtlich der relevanten regulatorischen Anforderungen an die Kostentransparenz in die „individuelle Vermögensverwaltung“ und die „kollektive Vermögensverwaltung“ unterteilen.
Christian Schmies

Kapitel 9. Aufsichtsrechtliche Aspekte der Verwaltungsvergütung einer KVG

Zusammenfassung
Dieser Beitrag befasst sich mit zwei verschiedenen Aspekten der Verwaltungsvergütung von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG). Im ersten Teil des Beitrags geht es um den Einfluss der Kosten der KVG, die durch die Erfüllung aufsichtsrechtlicher Pflichten bedingt sind, ohne dass diese in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einer spezifischen Leistung gegenüber dem Anleger stehen, auch wenn sie zu den Aufgaben der Fondsverwaltung gehören. Diese Kosten müssen dennoch durch die Verwaltungsvergütung abgedeckt werden, damit die KVG dauerhaft gewinnbringend arbeiten kann.
Alexander Poppe, Norbert Stabenow

Europäischer Vergleich

Frontmatter

Kapitel 10. Die Niederlande I: Pionier im europäischen Pensionsmarkt

Zusammenfassung
Kostentransparenz und Kostenbenchmarking am Beispiel der Niederlande, verdeutlicht am Praxisbeispiel des niederländischen Pensionsfonds Stichting Pensioenfonds Achmea SPA des Versicherungskonzerns Achmea.
Frank Vogel

Kapitel 11. Niederlande II: Kostentransparenz von Pensionsfonds

Zusammenfassung
Pensionsfonds in den Niederlanden sind Teil des Sozialsystems. Pensionsfonds veranlagen die Gelder der Angestellten, um diesen ein angemessenes Einkommen in der Rente zu sichern. Pensionsfonds verwalten diese Gelder im besten Interesse ihrer Mitglieder.
Eric Veldpaus, Tomas Wijffels

Kapitel 12. Schweiz: (K)eine Hochpreisinsel – Institutionelle Vermögensverwaltungskosten in der beruflichen Vorsorge

Zusammenfassung
Während die Schweiz nicht gerade für ihre Geschwindigkeit und Entschlusskraft in Bezug auf legislative Anpassungen bekannt ist und international in der Vergangenheit lange für die Intransparenz seines Bankensektors gerügt wurde, so nimmt das Land in Bezug auf die Transparenz seiner Vermögensverwaltungskosten in der beruflichen Vorsorge eine Vorreiterrolle in Europa ein. Nach einem Abstimmungsdebakel 2010 zu strukturellen Anpassungen in der beruflichen Vorsorge wurden nicht nur innert kürzester Zeit die Ursachen analysiert und mit einer Kostenstudie publiziert – sondern es wurden auch in atemberaubendem Tempo neue Vorschriften verabschiedet und umgesetzt, mit denen die Vermögensverwaltungskosten offengelegt wurden und die Transparenz massiv erhöht wurde. Vermögensverwalter gerieten in Bedrängnis und reagierten entsprechend – zugunsten der Versicherten, die sich mit zunehmender Kostentransparenz hoffentlich auch über zunehmende Kosteneffizienz freuen können.
Benita von Lindeiner, Ueli Mettler

Kapitel 13. Großbritannien: Über die Offenlegung von Investmentmanagement-Kosten

Zusammenfassung
Es gibt keinen guten Grund, warum letztendlich nicht alle Kosten für die Vermögensverwaltung, sowohl die sichtbaren als auch die versteckten, vollumfänglich offengelegt werden können. Sie sind immerhin die wahren Kosten, die vom Investor getragen werden. Außerdem haben jüngste Studien gezeigt, dass versteckte Kosten zumindest genauso hoch sind wie die sichtbaren, wenn nicht noch viel höher. Volle Transparenz könnte stufenweise eingeführt werden.
David Blake

Backmatter

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