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Über dieses Buch

Nie wieder langweiliger Wirtschaftsunterricht! Dieses Lösungsbuch zum Lehrbuch "Kreative Volkswirtschaftslehre" liefert je nach Aufgabentyp Lösungen oder Lösungsansätze. Die Aufgaben der Kapitel im Lehrbuch sind durchnummeriert und hier für eine leichtere Vergleichbarkeit mit abgedruckt. Mit zahlreichen didaktischen Hinweisen, die auf langjährigen Unterrichtserfahrungen beruhen. Darüber hinaus werden teilweise Ideen für eine Binnendifferenzierung oder eine weiterführende Recherche gegeben.

Das zugrunde liegende Lehrbuch vermittelt volkswirtschaftliche Inhalte mit vielfältigen Methoden und vor allem mit Spaß und Freude am „Problemlösen“! Dafür ist das wirtschaftliche Wissen in Fragestellungen und Experimente eingebettet, die Sie als Leser zu eigenen Entscheidungen und Handlungen anregen sollen. Die thematische Auswahl orientiert sich an den typischen Inhalten, die Sie im VWL-Unterricht oder in den Nachrichten hören. Als Leser versetzen Sie sich in die Rolle handelnder Akteure von Unternehmen, der EZB oder des Staates und „lösen“ konkrete und praktische Aufgaben und Fragen. Dabei werden Sachtexte und Aufgaben anschaulich, spannend und teilweise spielerisch gestaltet. Aus Ihren Ergebnissen leiten Sie anschließend induktiv das allgemeine volkswirtschaftliche Wissen her. Mit den hier gegebenen Lösungen und Hinweisen können Sie Ihre Ergebnisse abgleichen und überprüfen. Geeignet für Abiturienten, Erstsemester und volkswirtschaftlich Interessierte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Schnupperkurs VWL

Zusammenfassung
a) Bitte vervollständigen Sie die Tab. 1.1 (im Lehrbuch), indem Sie über die Werte in Euro spekulieren. b) Ermitteln Sie Ihre persönliche Bewertung der Gesamterbschaft in Euro, damit der Notar entscheiden kann, welcher Erbe den Karton mit der Erbschaft erhalten soll. c) Gruppenaufgabe: Bitte erstellen Sie eine Tabelle an der Tafel, welche die Preisspannen der Schätzungen stichwortartig auflistet.
Jürgen Pfannmöller

2. Bedürfnisse und Güter

Zusammenfassung
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, sich in die Situation zu versetzen. Da wahrscheinlich jeder eine andere Insel vor Augen hat, dürfen Sie ein wenig über die Eigenschaften der Insel spekulieren. Überlegen Sie nun, was Sie persönlich in dieser Situation dringend benötigen bzw. vermissen. Ziel ist es, die Vielschichtigkeit Ihrer Bedürfnisse zu zeigen und eigene Beispiele für spätere Betrachtungen zu sammeln.
Jürgen Pfannmöller

3. Produktionsfaktoren und das Planspiel Inselmanager

Zusammenfassung
Aufgabe 3 in ► Abschn. 3.2 befasst sich ebenfalls mit dem ökonomischen Prinzip.
Jürgen Pfannmöller

4. Wirtschaftskreislauf

Zusammenfassung
Entwurf eines eigenen Wirtschaftskreislaufs: Einen eigenen Wirtschaftskreislauf entwickeln Schüler häufig aufgrund von volkswirtschaftlichen Vorkenntnissen. Genannt werden dabei sowohl Geldströme als auch Güterströme, wie Konsumgüter und Faktorleistungen (wie Arbeit). Bei der Vielzahl der von Schülern genannten staatlichen Leistungen ist es sehr hilfreich, diese unter den Begriffen Transferzahlungen (Kindergeld etc.) bzw. öffentliche Güter (Infrastruktur, Rechtsordnung etc.) zusammenzufassen. Dafür ist es günstig, die Merkmale der öffentlichen Güter aus ► Abschn. 2.​2 bereits besprochen zu haben. Aufgrund von Vorkenntnissen ist es für Schüler häufig motivierender, ihr Wissen einzubringen, als mit einer Darstellung des einfachen Wirtschaftskreislaufs erneut bei null anzufangen.
Jürgen Pfannmöller

5. Arbeitsteilung

Zusammenfassung
a) Was ist mit Außenhandel gemeint? b) Bitte erläutern Sie die Theorie der absoluten Kostenvorteile. c) Bitte begründen Sie, ob Sie derselben Meinung wie Adam Smith sind, dass ein Land, das beispielsweise Baumwolle und Kartoffeln kostengünstiger als ein anderes Land herstellen kann, beide Güter weiterhin selbst herstellen sollte, ohne sich auf eines der Güter zu spezialisieren und mit diesen Gütern Außenhandel zu betreiben?
Jürgen Pfannmöller

6. Unternehmen

Zusammenfassung
Die Schüler notieren in Einzelarbeit Fragen zu dem Cartoon und zu Aktien im Allgemeinen, die später im Plenum gesammelt werden. Mithilfe dieses Kapitels versuchen die Schüler anschließend, diese Fragen zu klären.
Jürgen Pfannmöller

7. Konzentration und Kooperation

Zusammenfassung
Üblicherweise werden die Logos mit Linien verbunden, wobei die Zusammenschlüsse aus zwei, drei oder mehreren Unternehmen gebildet werden können. Alternativ werden die Logos mit Zahlen oder Buchstaben versehen, um Paare zu bilden. Beispiel: Die Unternehmen mit dem Buchstaben A sollten zusammenarbeiten, um ein bestimmtes Unternehmensziel gemeinsam zu erreichen. Manchmal werden die Bilder auch vollständig durchnummeriert, sodass die Unternehmen 1, 5 und 12 zusammenarbeiten.
Jürgen Pfannmöller

8. Märkte

Zusammenfassung
Bitte nennen Sie Unternehmen, Güter oder Dienstleistungen, deren Preise steigen, gleichbleiben oder sinken.
Jürgen Pfannmöller

9. Markt und Preis

Zusammenfassung
a) Einzelarbeit: Finden Sie ein faires Zuteilungsverfahren, mit dem jedes Gruppenmitglied einverstanden sein kann. b) Arbeit im Plenum: Tragen Sie Ihre Vorschläge zusammen und einigen Sie sich auf ein Verfahren.
Jürgen Pfannmöller

10. Staat und Kapitalmarkt

Zusammenfassung
Für die Berechnung der Höhe des Schuldenberges lasse ich meistens die Fläche des Schulhofes mit einem Zollstock ausmessen oder mit Schritten abschätzen. Die unterschiedlichen Grundflächen können anhand der Volumina der Papierstapel dennoch leicht miteinander verglichen werden. Deshalb sollte man im Anschluss an die Rechnung die Zusatzaufgabe stellen: „Bitte berechnen Sie das Volumen des von Ihnen gestapelten Geldes.“ Beispiel: 57 m × 58 m × 7, 20 m = 51.470 m3. Die Hauptschwierigkeit besteht für die Schüler in der Regel darin, die eigenen Überlegungen wie in ◘ Tab. 10.1 zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Binnendifferenziert kann die Aufgabe vereinfacht werden, wenn die einzelnen Bestandteile der Rechnung wie „Anzahl der benötigten Scheine“, „Länge der Längsseite der Grundfläche“ etc. wie in ◘ Tab. 10.1 vorgegeben werden. Die Angaben könnten jedoch auch ohne bestimmte Reihenfolge aufgelistet werden, damit zuerst ein Rechenweg überlegt werden muss.
Jürgen Pfannmöller

11. Geld und Geldwert

Zusammenfassung
Schüler haben häufig große Schwierigkeiten, sich die Auswirkungen von Inflation auf das eigene Geld vorzustellen. Zwar fällt es natürlich leicht, Preissteigerungen zu benennen, jedoch ist der Transfer zu einem Kaufkraftverlust des Geldes oft schwieriger nachzuvollziehen: „Habe ich denn bei 2 % Inflation dann im Folgejahr weniger Gehalt?“ In der Unterrichtspraxis hat sich die folgende Vorstellung bewährt: Wenn die Inflation 2 % beträgt, heißt das, dass man von 100.000 Euro Einkommen „im Folgejahr für ungefähr 2000 Euro weniger Waren für dasselbe Gehalt bekommt.“ Man bekommt zwar jedes Jahr denselben Geldbetrag, genannt Nominallohn. Jedoch sinkt die Kaufkraft des Geldes aufgrund der Preissteigerungen. Wird aus dem Nominallohn die Inflation herausgerechnet, erhält man den sogenannten Reallohn. Dieser sagt aus, welche Kaufkraft in Gütern nach Abzug der Inflation erhalten bleibt. Beispiel: Eine jährliche Inflationsrate von 2 % über 10 Jahre verringert die Kaufkraft eines Nominallohnes von 100.000 Euro auf 82.034,83 Euro (100.000 ÷ 1, 0210).
Jürgen Pfannmöller

12. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der Euro

Zusammenfassung
Von Portugal bis Estland mit dem Euro bezahlen. Doch wie lässt sich der Wert des als Euro bedruckten Papiergeldes überhaupt erklären?
Jürgen Pfannmöller

13. Wechselkurse

Zusammenfassung
Die Überlegungen zu den internationalen Kapitalströmen und deren Auswirkungen auf den Wechselkurs sind leichter nachzuvollziehen, wenn die Entwicklung der Leitzinsen aus ► Abschn. 12.​3 vorher besprochen worden ist. Außerdem ist es vorteilhaft, das Preis-Mengen-Diagramm aus ► Kap. 9 zu kennen, um die Preisveränderungen auf dem Devisenmarkt leichter interpretieren zu können.
Jürgen Pfannmöller

14. Geplante Obsoleszenz

Zusammenfassung
Häufig schließen Schüler, die Kartelle schon kennen, verbotene Kartellabsprachen von vornherein aus. Manchmal argumentieren sie, es handle sich bei dem in der Aufgabe angedeuteten PHOEBUS-Kartell (siehe 14.2 Aufgabe 3) um ein Normen- und Typenkartell, das vom Kartellamt genehmigt werden könnte. Auf eine diesbezügliche Anfrage hat das Bundeskartellamt auf die wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema verwiesen.
Jürgen Pfannmöller

15. Konjunktur und Wachstum

Zusammenfassung
Schüler haben häufig Schwierigkeiten mit dem Genus des Bruttoinlandsproduktes. Eine einfache Regel lautet: „Das Produkt, deshalb das BIP“ (anstelle von „der“).
Jürgen Pfannmöller

16. Die Finanzkrise von 2008 und eine Simulation der Kreditverkäufe an Investoren

Zusammenfassung
Aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge werden verschiedene Fakten bewusst mehrfach genannt, um einprägsamer zu sein. Diese Musterlösung enthält teilweise zusätzliche Hintergrundinformationen.
Jürgen Pfannmöller
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