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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

In dem kompetitiven, zunehmend komplexeren und unsicheren Umfeld des 21. Jahrhunderts scheinen einzig abrupte Veränderungen konstant zu sein. Veränderungen und Unsicherheiten führen jedoch zu ernsten Problemen, wenn Unternehmen nicht in der Lage sind, ihr Verhalten den neuen Anforderungen anzupassen und stattdessen die Verhaltensmuster beibehalten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Auf der anderen Seite eröffnen Veränderungen große Chancen für die Unternehmen, die es schaffen, ihre Ziele und Strategien im Gleichklang mit diesen dynamisch wechselnden Bedingungen zu verändern.
Carina Lomberg

2. Status quo der Forschung

Wachstum, Flexibilität und Innovativität sind Eigenschaften, die gemeinhin mit entrepreneurialen Unternehmen, d.h. jungen, aufstrebenden Unternehmen assoziiert werden. In einem zunehmend komplexeren, kompetitiveren Unternehmensumfeld sind diese Eigenschaften jedoch nicht nur für junge Wachstumsunternehmen, sondern ebenfalls für etablierte Unternehmen wünschenswert. Die Fähigkeit flexibel auf äußere Umstände zu reagieren ist notwendig, um zu überleben; wer sich über die Existenzsicherung hinaus von seinen Wettbewerbern absetzen möchte, muss zudem innovativ und proaktiv operieren. In der Schumpeterschen Sichtweise entwickeln sich jedoch mit dem Unternehmenswachstum Prozesse und Routinen, die das Unternehmen träge werden lassen – den etablierten Unternehmen fehlt der Entrepreneurial Spirit. Diesem Dilemma begegnet das Konzept des Corporate Entrepreneurship, dessen Kerngedanke die Übertragung dieses Entrepreneurial Spirits auf etablierte Unternehmen ist.
Carina Lomberg

3. Theoretischer Bezugsrahmen

Theorien zeichnen sich durch ihre Allgemeingültigkeit und die daraus resultierenden, vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten aus. In einer komplexen Welt müssen Theorien vereinfachende Annahmen machen, um gesetzesmäßige Aussagen treffen zu können. Dies geschieht durch die Bildung von Modellen, die zumeist idealisierende Systeme darstellen. Die vorangegangenen Ausführungen haben gezeigt, dass Kreativität ein höchst komplexes Phänomen ist. Der für die Wissenschaft ohnehin symptomatische Pluralismus an Theorien findet sich daher wenig überraschend auch in der interdisziplinären Problemstellung dieser Arbeit wieder. So lassen sich Erklärungen für das Zustandekommen von Kreativität bei Mitarbeitern über verschiedenste Ansätze theoretisch fundieren. Die Psychologie beispielsweise stellt eine Reihe von Theorien bzw. Modellen über Kreativität bereit. Da die meisten Modelle vielmehr erklären was Kreativität ist, als wie Kreativität erreicht werden kann, widmen sich die nachfolgenden Abschnitte Theorien, die den expliziten Versuch unternehmen, kreatives Verhalten in Organisationen zu erklären.
Carina Lomberg

4. Empirische Untersuchung

Bei der Wahl der Methode zur Erhebung ist es bedeutsam, diejenige Methode zu wählen, die sich hinsichtlich der Fragestellung, des Feldzugangs, der zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten am besten dazu eignet, die erforderlichen Informationen zu erhalten. In der empirischen Sozialforschung wird zumeist zwischen Befragungen, Beobachtungen, und nonreaktiven Verfahren (z. B. Inhaltsanalysen) unterschieden. Für diese Arbeit wird eine Kombination aus Befragung und Experiment gewählt. Die nachfolgenden Abschnitte begründen diese Entscheidungen und zeigen Vor- und Nachteile, sowie den konkreten Einsatz dieser Methoden auf.
Carina Lomberg

5. Diskussion der Ergebnisse

Im vorangegegangen Kapitel werden die Ergebnisse der durchgeführten empirischen Unteruchung hinsichtlich der in Kapitel 3 getroffenen Hypothesen diskutiert. Die Überprüfung der Hypothesen ist dabei als notwendiger Zwischenschritt zur Beantwortung der übergeordneten Forschungsfrage dieser Arbeit zu sehen – die Untersuchung der Wirkung von spezifischen Führungsverhalten in Form von Feedback auf die kreative Leistung von Mitarbeitern. In diesem Abschnitt werden die Untersuchungsergebnisse daher hinsichtlich dieser Forschungsfrage diskutiert.
Carina Lomberg

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