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Kreativität und Innovation in Organisationen

Impulse aus Innovationsforschung, Management, Kunst und Psychologie

  • 2022
  • Buch

Über dieses Buch

​Dieser Herausgeberband bietet einen tiefen Einblick in Prozesse, Arbeitsmethoden und Workframes, die geeignet sind, Kreativität und Innovationskraft in Organisationen zu fördern. Das Buch zeigt auf, wie Kreativität nutzbar gemacht werden kann und beleuchtet Kreativität und Innovationen aus interdisziplinärer Sicht: Erkenntnisse aus Psychologie, Kunst und Architektur, Wirtschafts- und Neurowissenschaften, Innovationsforschung und KI werden dargestellt und deren Implikationen für die Praxis in einem breiten Spektrum verschiedener Fachbereiche abgeleitet.

Dabei ist das Buch so konzipiert, dass es auf der Basis fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse einen konsequenten Bezug zur Praxis bietet. Die Verbindung der genannten Kernbereiche zeigt auf, wie sich Kreativität im organisationalen Kontext entfalten kann, wie Unternehmen diese Kreativität in vielfältigen Bereichen einsetzen können und wie sich daraus Innovationen entwickeln lassen. Darüber hinaus werden zahlreiche Methoden und Werkzeuge vorgestellt, mit denen sich Kreativität erfahren und nutzbar machen lässt.

Der InhaltKreativität im Kontext von Führung, Teams und IndividuenKreativitätsfördernde Tools und Workframes praxisnah erklärtImpulse für ein kreatives Umfeld: Stressmanagement, Resilienz, Flow und EmpowermentWissensmanagement und Controlling von Kreativit

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Unternehmen im Wandel – Interdisziplinäre Wege zu Kreativität und Innovation

    Miriam Landes, Eberhard Steiner, Tatjana Utz
    Das Kapitel beleuchtet die zentrale Bedeutung von Kreativität und Innovation in der heutigen Arbeitswelt und analysiert die Herausforderungen, die durch Globalisierung, Digitalisierung und technische Beschleunigung entstehen. Es untersucht interdisziplinäre Ansätze zur Förderung von Kreativität und Innovationskraft, wobei Psychologie, Kunst und Management als Schlüsseldisziplinen hervorgehoben werden. Die Autoren präsentieren praktische Methoden und Werkzeuge, um Kreativität in Organisationen zu entfalten und Innovationen zu fördern. Besondere Aufmerksamkeit wird dem agilen Vorgehen und der Notwendigkeit von Veränderungsmanagement in einer volatilen, unsicheren, komplexen und ambiguen Welt geschenkt. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Dynamik moderner Unternehmen und zeigt auf, wie Kreativität und Innovation als Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts genutzt werden können.
  3. Kreativität und Innovation in Organisationen – Relevante Ebenen der Betrachtung und zentrale Ansatzpunkte

    Simon Werther
    Das Kapitel untersucht die komplexen Prozesse und Dynamiken hinter Kreativität und Innovation in Organisationen. Es betont die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen, kreativen Denkformen und kreativen Produkten sowie die Rolle von Führungskräften und Unternehmenskultur. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Notwendigkeit einer handlungsorientierten Prozessperspektive und der Berücksichtigung externer Einflüsse auf das kreative Verhalten von Mitarbeitern. Zudem werden verschiedene Führungsstile und ihre Auswirkungen auf Kreativität und Innovation analysiert, wobei die Theory U von Scharmer als ein vielversprechender Ansatz hervorgehoben wird. Das Kapitel schließt mit Empfehlungen für Interventionen auf verschiedenen Ebenen, um Kreativität und Innovation in Organisationen zu fördern.
  4. Resilienz und Kreativität – KünstlerInnen und Kreative als Modell für kreativitätsfördernde, agile und resiliente Arbeitsweisen

    Tatjana Utz
    Das Kapitel beleuchtet die Resilienz und Kreativität von KünstlerInnen und Kreativen als Modell für innovative Arbeitsstrukturen. Kreativität wird als zentraler Faktor für Erfolg und Innovation in Unternehmen hervorgehoben. Die Analyse zeigt, dass strenge Hierarchien und unflexible Systeme Kreativität behindern, während inspirierende Arbeitsumgebungen und flexible Organisationsstrukturen förderlich sind. Praktische Maßnahmen wie die Bereitstellung von Ressourcen, inspirierende Umgebungen und flexible Arbeitszeiten werden als Schlüssel zur Förderung von Kreativität und Resilienz in Unternehmen vorgestellt. Besonders bemerkenswert ist die Betonung der Bedeutung von Flow-Zuständen und der Notwendigkeit von Regenerationsmöglichkeiten im Arbeitsalltag. Der Beitrag bietet konkrete Empfehlungen und Beispiele aus der Praxis, um die Arbeitsumgebung und -strukturen in Unternehmen zu verbessern und so die Kreativität und Resilienz der Mitarbeitenden zu stärken.
  5. Zeitempfinden im Flow-Zustand

    Sebastian Lukas Kübel, Marc Wittmann
    Das Kapitel 'Zeitempfinden im Flow-Zustand' beleuchtet die zwei Phasen des kreativen Prozesses: das Warten und den Flow. Kreativität wird als entscheidende Ressource in der Wissensgesellschaft betrachtet und das Phänomen des Flow-Zustands, in dem Zeit als irrelevant wahrgenommen wird, wird detailliert untersucht. Mihály Csikszentmihályi beschreibt den Flow als einen Zustand optimaler Beanspruchung, der durch ein Gleichgewicht zwischen persönlichen Fähigkeiten und Anforderungen gekennzeichnet ist. Die Zeitwahrnehmung wird durch das Zeitgeber-Akkumulator-Modell erklärt, das die Aufmerksamkeit und physiologische Erregung als wesentliche Faktoren identifiziert. Im Flow-Zustand wird die Zeit als beschleunigt erlebt, während sie im Warten als verlangsamt wahrgenommen wird. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Flow mit einer verminderten Aktivität im Default Mode Network und erhöhter Konzentration im hohen Thetafrequenzbereich einhergeht. Praktische Maßnahmen zur Förderung des Flow-Zustands umfassen die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen und die Vermeidung von Ablenkungen. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf die Bedeutung des Flow-Zustands für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich.
  6. Stress & Kreativität

    Jennifer Poiger, Markus Brücklmeier
    Das Kapitel 'Stress & Kreativität' beleuchtet die Komplexität der Beziehung zwischen Stress und Kreativität. Es zeigt, wie Stress sowohl kreative Prozesse fördern als auch hemmen kann, und welche Faktoren ein optimales Umfeld für Kreativität schaffen. Dabei werden evolutionspsychologische Aspekte und neurowissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung von psychologischer Sicherheit und der Rolle von Führungskräften in der Gestaltung eines kreativitätsfördernden Arbeitsumfelds. Praktische Beispiele wie das Achtsamkeitsprogramm bei Google verdeutlichen, wie Unternehmen die Kreativität ihrer Mitarbeiter gezielt fördern können. Der Text bietet wertvolle Einblicke und praktische Empfehlungen für die Gestaltung eines Arbeitsumfelds, das sowohl Stress als auch Kreativität optimal nutzt.
  7. Innovation und Kreativität im Spannungsfeld von Bürokratie und Freiheit

    Eberhard Steiner, Miriam Landes
    Das Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Innovation und Bürokratie und fragt, ob diese beiden Konzepte als Gegensätze oder als komplementäre Elemente betrachtet werden sollten. Historische Beispiele wie die Entstehung der Stufenpyramide in Sakkara zeigen, dass Innovationen oft in einem bürokratischen Rahmen gelingen. Die Autoren diskutieren, ob es ein optimales Maß an Bürokratie gibt, das Innovationen fördert, und präsentieren verschiedene Modelle zur Balance von Freiheit und Struktur. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ambidextrieorientierung geschenkt, die die simultane Nutzung von Exploitation und Exploration in Organisationen fördert. Praktische Empfehlungen zur Führung und Organisationsgestaltung runden den Beitrag ab.
  8. Kulturwandel als originäre Aufgabe des Innovationsmanagements

    Eberhard Steiner, Miriam Landes
    Zusammenfassung
    Zentrale Aufgabe eines Innovationsmanagements ist es, eine innovationsfreundliche Atmosphäre im Unternehmen zu etablieren. Diese originäre Aufgabe rechtfertigt ein Innovationsmanagement als eigenständigen betrieblichen Bereich. Eine Innovationskultur, also eine Kultur, die neuen Ideen freudig und offen einerseits, aber auch kritisch andererseits gegenübersteht, kann durch verschiedene Maßnahmen in einem fundierten und langwierigen, aber nachhaltigen Prozess etabliert werden. Gestaltungsgrößen einer Innovationskultur sind Systemoffenheit, Organisationsgrad, Informationsstil, Zusammenarbeitsförderung, Konfliktbewusstsein, Rekrutierungsmodus und Personalförderung, Kompetenz sowie Verantwortung. Kulturwandel hin zu einer innovationsfreundlichen Organisation braucht einen Managementprozess, der den Wandel betreibt. Von zentraler Bedeutung ist es, Menschen Erfahrungen machen zu lassen und Erfahrungen zu initiieren. Manchmal braucht es dazu auch „forced experiences“ (z. B. durch Krisen), jedoch müssen diese Erfahrungen positiv abgespeichert werden. Dies ist der Schlüssel, neue Einstellungen zu erreichen, die sich dann über die Zeit zu einer neuen Haltung verdichten und damit das Verhalten beeinflussen. MitarbeiterInnen müssen konsequent in Innovationsprozesse eingebunden werden und so zu Beteiligten der Kulturveränderung gemacht werden. Meta-Faktoren des Kulturwandels sind dabei unter anderem: Brücken bauen, Rituale, Symbole und Prozesse, eine kontinuierliche und wahrnehmbare Veränderung, Erkunden der Organisation, Kulturwandel erlebbar machen und institutionalisieren, Legitimation des Vorstandes, Einfordern des Umsetzens von Ideen. Innovationsfördernde Denkhaltungen und Ansätze werden vorgestellt, wie Effectuation (Sarasvathy, Effectuation: Elements of Entrepreneurial Expertise, Edward Elgar, 2008), FedEx-Days, Holacracy, Appreciative Inquiry, Objectives and Key Results (OKR). Neben der originären Aufgabe des Innovationsmanagements, welche die Existenzberechtigung als betriebliche Einheit rechtfertigt, gibt es weitere abgeleitete Aufgaben: Zielbildung, Strategie und Controlling.
  9. Impuls – Creativity is me – innovation is we: Disruption, Innovation und der Einfluss der Informationsübermittlung

    Eberhard Steiner
    Das Kapitel untersucht die Entwicklung von Kommunikation und Innovation im Kontext der Informationsübermittlung. Es beginnt mit der historischen Expedition von Andree und zeigt auf, wie technologische Fortschritte wie der optische Telegraf und die Telegrafie die Dynamik und Agilität in der Gesellschaft und Wirtschaft beeinflusst haben. Besonders hervorgehoben wird die Rolle des Internets als disruptive Technologie, die neue Geschäftsmodelle und Herausforderungen mit sich bringt. Der Text analysiert auch die Veränderungskonstruktivität und den Planungsgrad von Veränderungsprozessen in Unternehmen und stellt heraus, wie Innovationen oft außerhalb bestehender Routinen entstehen. Die Einführung von Bitcoins und Blockchaintechnologie wird als weiteres Beispiel für disruptive Veränderungen genannt. Abschließend wird die Notwendigkeit für Unternehmen betont, sich den Herausforderungen der Disruption zu stellen und selbst disruptive Entwicklungen anzustoßen.
  10. Open Innovation: Erhöhung des kreativen Potenzials durch die Öffnung von Innovationsprozessen

    Barbara Mehner
    Das Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit und die Vorteile der Öffnung von Innovationsprozessen durch Open Innovation. Es wird erklärt, warum das kreative Potenzial innerhalb einer Organisation begrenzt ist und wie externe Quellen und Wissensträger in den Innovationsprozess eingebunden werden können. Methoden wie Crowdsourcing-Wettbewerbe, Hackathons und die Lead-User-Methode werden detailliert beschrieben. Zudem werden Herausforderungen und Lösungsansätze für eine erfolgreiche Implementierung von Open Innovation in Unternehmen aufgezeigt. Praktische Beispiele, wie die NASA, veranschaulichen die Erfolge und Potenziale dieser Ansätze.
  11. Führung und Kreativität: Wie kann individuelle Mitarbeiterkreativität im Empowerment wirksam werden?

    Anna Schmidmayer
    Das Kapitel behandelt die zunehmende Bedeutung von Führung und Kreativität in modernen Unternehmen. Es untersucht, wie sich die Führungskultur und -weisen in den letzten Jahren verändert haben und welche Rolle Kreativität und Innovation in der heutigen Arbeitswelt spielen. Besonders junge Arbeitnehmer suchen nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Kreativität. Das Empowerment wird als möglicher Führungs- und Organisationsansatz vorgestellt, der Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse auf die Mitarbeiter überträgt. Die individuelle Mitarbeiterkreativität wird als entscheidender Faktor für die erfolgreiche Umsetzung des Empowerments identifiziert. Das Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen des Empowerments und zeigt, wie es zur Steigerung der Kreativität und Innovationskraft von Teams beitragen kann. Dabei werden auch mögliche Herausforderungen und Barrieren bei der Implementierung des Empowerments diskutiert. Die Studie zeigt, dass Empowerment nicht nur grundlegende Kreativität fördert, sondern auch die Kreativität der Mitarbeiter weiterentwickeln kann. Besonders interessant ist die Analyse der Zusammenhänge zwischen Empowerment und Kreativität sowie die praktischen Empfehlungen für Führungskräfte, um Kreativität im Arbeitsalltag zu fördern.
  12. Einfluss von Kultur auf Kreativität

    Christian Werner, Eberhard Steiner
    Das Kapitel befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit Kultur die Kreativität beeinflusst. Es beginnt mit einer Untersuchung der vielfältigen Definitionen von Kultur, die in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen verwendet werden. Kultur wird als die Summe der geistigen Leistungen und künstlerischen Schöpfungen einer Gemeinschaft beschrieben, die das Verhalten und die Werte der Individuen prägt. Die Kreativität wird als die Fähigkeit, Neues und Nützliches zu schaffen, definiert und in vier Ps unterteilt: Person, Prozess, Produkt und Press. Das Kapitel untersucht, wie Kultur auf jede dieser Komponenten einwirken kann und wie kulturelle Unterschiede die Wahrnehmung und Bewertung von Kreativität beeinflussen. Es wird diskutiert, wie kulturelle Werte und Traditionen die Kreativität fördern oder hemmen können und wie der Umgang mit Feedback und dem Risiko des Scheiterns kulturell bedingt ist. Empirische Studien zeigen, dass kulturelle Unterschiede die Kreativität in unterschiedlichen Kontexten beeinflussen können, obwohl die Ergebnisse uneinheitlich sind. Das Kapitel schließt mit der Feststellung, dass Kultur ein komplexes Konstrukt ist, das die Sichtweisen auf Kreativität beeinflusst und dass das Bewusstsein für kulturelle Besonderheiten wichtig ist, um die Rahmenbedingungen für die Entfaltung der individuellen Kreativität zu schaffen.
  13. Kreativität entwickeln – Wie man kreatives Potenzial und Innovationskraft in Unternehmen fördern kann

    Tatjana Utz
    Das Kapitel 'Kreativität entwickeln – Wie man kreatives Potenzial und Innovationskraft in Unternehmen fördern kann' beleuchtet die Notwendigkeit von Kreativität und Innovationen in einer globalisierten Welt. Es betont, dass Unternehmen kreative Prozesse und Denkweisen fördern müssen, um in einer sich schnell wandelnden Marktumgebung wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Text stellt verschiedene Modelle zur Förderung von Kreativität vor, darunter das Vier-Phasen-Modell von Graham Wallas und das Sechs-Phasen-Modell von Lutz Lungershausen. Es wird auch auf die Bedeutung von Kreativitätstrainings und agilen Arbeitsmethoden wie Design Thinking und LEGO® SERIOUS PLAY® eingegangen. Besonders interessant ist die Betonung der Rolle von Resilienz und eines 'Growth Mindset' in der Unternehmenskultur sowie die Vorstellung von Outdoor-Trainings als Mittel zur Förderung von Kreativität und Teamarbeit. Der Beitrag bietet praktische Ansätze und Beispiele erfolgreicher Unternehmen, die innovative Arbeitsmethoden und -kulturen implementiert haben, und zeigt auf, wie Führungskräfte eine kreativitätsfördernde Umgebung schaffen können.
  14. Kreativität – Isolierte und integrierte Methoden zur Entfaltung des kreativen Potenzials in Unternehmen

    Miriam Landes, Eberhard Steiner
    Das Kapitel 'Kreativität – Isolierte und integrierte Methoden zur Entfaltung des kreativen Potenzials in Unternehmen' untersucht die Bedeutung von Kreativität in Unternehmen und stellt verschiedene Ansätze zur Förderung kreativer Prozesse vor. Es beginnt mit einem Gedankenexperiment zur Kreativität und führt historische Beispiele wie die Domestizierung der Teosinte ein, um die Komplexität und Bedeutung kreativer Leistungen zu verdeutlichen. Der Text analysiert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kreativität, die erst im späten 20. Jahrhundert an Bedeutung gewann, und stellt verschiedene pragmatische und theoretische Ansätze zur Steigerung der Kreativität vor. Besondere Aufmerksamkeit wird den Methoden des Brainstormings und des Design Thinking geschenkt, die in Unternehmen eingesetzt werden können, um innovative Lösungen zu entwickeln. Der Fachtext betont die Bedeutung sozialer Kontexte und kreativer Klimata für die Förderung von Kreativität und bietet praktische Tipps zur Implementierung kreativer Methoden in Unternehmen.
  15. Kreativ durch Natur und durch motivierende Erlebnisse –Warum draußen und machen gut für uns ist

    Stephan Greif
    Das Kapitel untersucht die positiven Einflüsse von Natur und erlebnisorientierten Tätigkeiten auf die Kreativität und Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen. Es wird gezeigt, wie die Natur als Ideengeber und Grundstoff für Innovationen dient und wie einfache Tätigkeiten und Bewegung im Freien das Wohlbefinden und die Kreativität der Mitarbeiter fördern können. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Outdoortrainings und erlebnisorientierten Maßnahmen, die als ganzheitliche Entwicklungsmaßnahmen für Teams dienen und die Kreativität und Innovationsfähigkeit steigern. Das Kapitel schließt mit persönlichen Erfahrungen des Autors, die die positiven Effekte von Naturerlebnissen und Bewegung im Freien auf die eigene Kreativität und das Wohlbefinden verdeutlichen.
  16. Kreativität und Architektur: Was Architektur zur Kreativität beitragen kann

    Eva Herrmann
    Der Beitrag beleuchtet die enge Verbindung zwischen Architektur und Kreativität und wie Architektur die Kreativität und das Wohlbefinden der Nutzer positiv beeinflussen kann. Es wird untersucht, wie Räume gestaltet werden können, um Kreativität zu fördern und die Arbeitsumgebung zu optimieren. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle von Architektur im Arbeitsumfeld gewidmet, wobei moderne Bürokonzepte wie Activity Based Working und die Integration von Natur und Technologie in den Arbeitsraum vorgestellt werden. Der Text betont die Notwendigkeit, Raumgestaltung auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen und die Bedeutung von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der modernen Arbeitswelt. Praxisbeispiele und Studien unterstützen die Argumentation und machen den Beitrag zu einer wertvollen Ressource für Fachleute, die sich mit der Gestaltung kreativer und produktiver Arbeitsumgebungen beschäftigen.
  17. Vertrauen Sie KI? Einblicke in das Thema Künstliche Intelligenz und warum Vertrauen eine Schlüsselrolle im Umgang mit neuen Technologien spielt

    Marisa Tschopp, Marc Ruef, Dagmar Monett
    Das Kapitel beleuchtet die kuriose Welt der Künstlichen Intelligenz und ihre historischen Wurzeln, von den frühen Schachautomaten bis zu den modernen Deepfakes. Es untersucht, wie Vertrauen in KI-Systeme aufgebaut werden kann und welche ethischen und technischen Herausforderungen dabei bestehen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Vertrauens in der Integration von KI in Unternehmen und Gesellschaft. Das Kapitel stellt zudem die Forschungsarbeit der scip AG vor, die sich mit dem Vertrauen in digitale Assistenten und deren Leistungsfähigkeit beschäftigt. Durch den A-IQ-Test wird ein neuer Ansatz vorgestellt, um das Vertrauen in KI zu messen und zu fördern. Abgerundet wird das Kapitel durch eine Marktanalyse, die die aktuellen Trends und Herausforderungen in der KI-Branche beleuchtet.
  18. Wie kreativ kann Künstliche Intelligenz sein? Eine psychologische Reflexion

    Matthias Spörrle, Sebastian Hofreiter
    Der Beitrag untersucht die kreativen Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) aus psychologischer Perspektive. Es wird die Verbindung zwischen Intelligenz und Kreativität beim Menschen beleuchtet und wie diese auf KI übertragen werden kann. Dabei wird die Begriffsreflexion von KI analysiert und die Unterschiede zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz herausgestellt. Es wird diskutiert, wie KI in der Lage ist, kreative Leistungen zu erbringen, die über das bloße Nachahmen menschlicher Muster hinausgehen. Die Rolle von Persönlichkeit im kreativen Prozess und die Zeit zur Lösung von Aufgaben werden ebenfalls thematisiert. Abschließend werden Anregungen für die Implementation von KI in organisationalen Kreativitätsproduktionen gegeben und die Zukunft modularer KI-Systeme skizziert.
Titel
Kreativität und Innovation in Organisationen
Herausgegeben von
Prof. Dr. Miriam Landes
Prof. Dr. Eberhard Steiner
Tatjana Utz
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-63117-1
Print ISBN
978-3-662-63116-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63117-1

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    Bildnachweise
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