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Geno-Banken steigern 2025 ihr Kreditgeschäft

  • 08.01.2026
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Über alle Bereiche hinweg haben die genossenschaftlichen Banken 2025 ihr Kreditvolumen gesteigert. Die Finanzgruppe hofft, dass der Bau-Turbo und ein Gesetz zum Gebäudetyp E den Positivtrend bei Wohnbaukrediten stützen. 

Ein deutliches Plus erzielten die Volks- und Raiffeisenbanken 2025 bei Immobiliendarlehen. 


Laut vorläufiger Daten zum Geschäftsjahr 2025 haben die Genossenschaftsbanken ihr Kreditgeschäft um insgesamt 29 Milliarden Euro auf 826 Milliarden Euro ausgebaut. Das ist ein Plus von 3,6 Prozent. Bei Firmenkunden- und sonstigen Darlehen verzeichnete die Finanzgruppe ein Plus von 4,0 Prozent auf 444 Milliarden Euro. Im Privatkundengeschäft wuchs das Kreditvolumen immerhin um 3,2 Prozent auf 381 Milliarden Euro. 

Deutliches Plus bei Immobilienkrediten

Auf Wohnbaudarlehen entfielen im vergangenen Jahr insgesamt 490 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 4,5 Prozent. Die privaten Immobilienkredite summierten sich dabei zum Ultimo auf 345 Milliarden Euro - ein Anstieg von mehr als neun Milliarden Euro oder 3,8 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. Auch wenn sich der Markt für Wohnimmobilien mittlerweile erhole, stellten hohe Baukosten und langwierige Verwaltungsprozesse aber noch immer große Hindernisse dar. 

"Mit dem Bau-Turbo hat die Bundesregierung bereits einen wichtigen Schritt für schnellere Genehmigungsprozesse getan. Jetzt muss auch das Eckpunktepapier zum Gebäudetyp E zügig in ein Gesetz überführt werden, damit Bauen durch den Verzicht auf überflüssige Komfortstandards wieder bezahlbar wird. Auch die Sparfähigkeit und die Sparbereitschaft normal verdienender Haushalte sollte gestärkt werden, zum Beispiel durch eine Erhöhung der Einkommensgrenzen und des zu fördernden Höchstbetrags bei der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage", so BVR-Präsidentin Marija Kolak. 

Zahl der Geno-Banken fusionsbedingt rückläufig

Allerdings betreuten erneut weniger Genossenschaftsbanken in Deutschland Privat- und Firmenkunden als noch 2024. Aufgrund von Fusionen ging ihre Zahl im Jahresverlauf von 672 auf 646 zurück. Die vollständige Geschäftsentwicklung der genossenschaftlichen Bankengruppe für das abgelaufene Geschäftsjahr stellt der Verband im März vor. 

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