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Über dieses Buch

Das essential stellt die Grundlagen und Gestaltungsfelder der Kreislaufwirtschaft in kompakter Form dar. Die Autoren erläutern, wie das Schließen der Wertschöpfungskette, beispielsweise durch Rückführung der Stoffströme (Recycling), und das Öffnen der Wertschöpfungskette, beispielsweise durch Integration von Nutzern in die Produktentwicklung (Open Innovation) oder gemeinsame Nutzung von Vorhandenem (Sharing Economy), als zentrale Faktoren der Kreislaufwirtschaft zu deren erfolgreicher Umsetzung beitragen. Dabei wird die besondere Bedeutung der Co-Creation zur Ausgestaltung von Wertschöpfungsprozessen und Geschäftsmodellen hervorgehoben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Umbau der gegenwärtigen Linearwirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft ist Gegenstand des Aktionsplans der Europäischen Kommission, um einerseits Umweltbelastung und Ressourcenverbrauch zu minimieren sowie andererseits die Wirtschaft neu zu positionieren und wettbewerbsfähiger zu machen. Stoffströme werden einerseits geschlossen, unternehmerische Wertschöpfungsprozesse für Interaktionen mit Kunden andererseits geöffnet. Ziel des essentials ist es, die Bedeutung von Co-Creation zur Ausgestaltung von Wertschöpfungsprozessen und Geschäftsmodellen für eine erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft darzustellen.
Dominik Walcher, Michael Leube

Kapitel 2. Zirkuläre Wertschöpfung

Zusammenfassung
Das Prinzip einer linearen Wirtschaft (Wegwerfgesellschaft) besteht grundsätzlich aus den Stufen 1) Rohstoffe, 2) Produktion, mit den Phasen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb, 3) Nutzung, mit den Phasen Kauf, Verwendung und Nutzungsende sowie der finalen 4) Entsorgung durch Deponierung oder Verbrennung. Beim Kreislaufmodell hingegen werden die Stoffströme geschlossen. Die Phase „Entsorgung“ wird durch „Zirkulation“ ersetzt, wobei zwischen großen und kleinen Kreisläufen unterschieden werden kann. Die großen Kreisläufe bestehen aus biologischem und technischem Zirkel. Im technischen Bereich finden sich mehrere kleine Kreisläufe, die auf Verlängerung, Umverteilung und Aufarbeitung basieren.
Dominik Walcher, Michael Leube

Kapitel 3. Gestaltungsfelder

Zusammenfassung
Die Umstellung der Linear- auf eine Kreislaufwirtschaft hat umfassenden Einfluss auf private und berufliche Bereiche. Neben veränderten Aufgaben, ergeben sich viele Möglichkeiten und Chancen für Anbieter und Nutzer. Im Zentrum dieses Wandels von Produktion, Nutzung, Zirkulation und Geschäftsmodellen steht Co-Creation, als systematische Zusammenarbeit mehrerer Akteure zum gegenseitigen Nutzen. Die zentrale Grafik dieses Beitrags zeigt relevante Aktionsbereiche und Gestaltungsfelder für eine erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft.
Dominik Walcher, Michael Leube

Backmatter

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