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Über dieses Buch

Die Auseinandersetzung mit Digitalität gehört zu den dringlichsten Herausforderungen der Gegenwart. Die zunehmende Bedeutung und Ausbreitung von Computertechnologie fordert nicht nur Gesellschaften und Individuen heraus – diese Entwicklung setzt auch das Konzept der Digitalität unter Druck, das die Gesamtheit und Eigenart der Bedingungen und Folgen elektronischer Digitalcomputer (in all ihren Formen) zu fassen versucht. Gerade weil jedoch Digitalität alltäglich ist, sollte es ihre Kritik, ihre Analyse und Beurteilung, auch sein.

Wie kann eine Analyse sowohl grundsätzlichen Charakteristika als auch sich wandelnden konkreten Formen, Infrastrukturen und Praktiken gerecht werden? Wie prägen die Entwicklungen einer Digitalisierung, die Formen von Vernetzung, Einbettung und Autonomisierung programmatisch umfasst, Medien, Kulturen und Gesellschaften? Wie verhalten sich „künstliche Intelligenz“ und „algorithmische Regierung“ zueinander, wie passt die Immaterialität "des Digitalen" zur Materialität der Computer? Wie vermittelt sich der im Wandel begriffene Status und Wirkungsbereich dieser Technik?

Dieser Band führt in laufende Debatten ein und entwickelt einen eigenen Ansatz zur Kritik der Digitalität, der nach Formen von Interfaces und Prozessen des Leitens fragt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Digitalität und Kritik

Zusammenfassung
Digitalität ist eine Zumutung. Damit ist kein Widerspruch zu den Vorteilen digitaler Technologie aufgemacht. Kein Gegensatz zur Erleichterung, Hilfe und ganz eigenen Produktivität durch Computer und deren Vernetzung, wovon Menschen in zunehmenden Bereichen des Lebens profitieren.
Jan Distelmeyer

Kapitel 2. Interface und Leiten

Zusammenfassung
Was Interfaces sind, zeigt sich daran, was sie leisten. Interfaces stiften Verbindungen. Sie bilden und erlauben Übergänge und Vermittlungen. Unweigerlich stehen sie dabei auch für die Trennung jener Bereiche, zwischen denen sie Übergange einräumen.
Jan Distelmeyer

Kapitel 3. Programm und Alltag

Zusammenfassung
Digitalität ist ein Komplex, der mich einbezieht. Die Computerisierung ist ein Phänomen, an dem ich mitwirke. Kritik fordert ihrerseits eine Beteiligung heraus, die das Erkunden der eigenen Verflechtung ebenso meint wie die Einladung zur Teilhabe am kritischen Prozess.
Jan Distelmeyer

Backmatter

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