Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Kryptowährungen werden immer mehr zu einem Bestandteil des Wirtschaftslebens. Sie werden für Spekulationsgeschäfte eingesetzt. Langsam aber sicher werden sie auch zu normalen Zahlungsmitteln. Auch in der Realwirtschaft wächst die Akzeptanz. Damit halten auch immer mehr Unternehmen Bestände in Kryptowährungen. Für diese Unternehmen stellt sich die Frage nach der Bilanzierung ihrer Kryptowährungsbestände. Das vorliegende Buch zeigt auf, welche Bilanzpositionen nach den deutschen, Schweizer und österreichischen Rechnungslegungsnormen infrage kommen. Auch wird thematisiert, welche Wertansätze für die Kryptowährungen gewählt werden können bzw. müssen. Aufgrund ihrer Relevanz für alle drei Staaten finden auch die IFRS breite Berücksichtigung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Charakteristika von Kryptowährungen

Zusammenfassung
Auch wenn Kryptowährungen eine moderne Erfindung sind, so gibt es doch einen Vorläufer, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem modernen Zahlungssystem hat. Es handelt sich um das Steingeld (Rai), was bis Anfang des 20. Jahrhundert auf der Insel Yap im westlichen Teil von Mikronesien in Gebrauch war. Es handelt sich bei den Rai um grosse und schwere behauene Kalksteine, die alle ein (teilweise auch zwei) Loch (Löcher) in der Mitte haben.
Stefan Behringer, Marco Passardi, Daniel Noto

Kapitel 2. Bilanzierungspflicht

Zusammenfassung
Eine zentrale Aufgabe des Jahresabschlusses ist die Abbildung des Geschehens im Unternehmen. Dazu ist es notwendig, Vermögen und Schulden darzustellen, sowohl die Bestände (in der Bilanz) als auch die Veränderungen dieser Positionen (in der Gewinn- und Verlustrechnung). Nimmt ein Unternehmen Kryptowährungen als Zahlungsmittel entgegen, so gehören diese Vorgänge eindeutig zum unternehmerischen Geschehen.
Stefan Behringer, Marco Passardi, Daniel Noto

Kapitel 3. Bilanzierung dem Grunde nach

Zusammenfassung
Nach § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB hat der Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände zu enthalten, soweit es keine anderslautende gesetzliche Regelung gibt. Insofern muss geprüft werden, ob es sich bei Kryptowährungen um Vermögensgegenstände handelt. Eine Legaldefinition dieses Begriffs gibt es nicht.
Stefan Behringer, Marco Passardi, Daniel Noto

Kapitel 4. Bilanzierung der Höhe nach

Zusammenfassung
Die Frage nach der Bewertung der Kryptowährungsbestände ist nach dem deutschen HGB differenziert danach zu beantworten, ob es sich um Kryptowährungen handelt, die im Umsatzprozess als Zahlungsmittel erlangt worden oder danach, ob es selbst geschürfte Kryptowährungen sind. Zunächst wird die Frage nach Bewertung von als Gegenleistung für Verkäufe erhaltene Kryptowährungen besprochen.
Stefan Behringer, Marco Passardi, Daniel Noto

Kapitel 5. Entwicklungen und Herausforderungen der Zukunft

Zusammenfassung
Kryptowährungen haben grosse Zukunftschancen. Sie bieten eine Alternative zum Bargeld, insbesondere für Menschen, die ihre Privatsphäre gegenüber staatlichem Zugriff wahren wollen. Damit locken sie allerdings auch zwielichtige Machenschaften an, die über Kryptowährungen abgewickelt werden.
Stefan Behringer, Marco Passardi, Daniel Noto

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise