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11.11.2022 | Kryptowährungen | Infografik | Online-Artikel

Kryptowährungen steigen in der Gunst der Anleger

verfasst von: Angelika Breinich-Schilly

2 Min. Lesedauer

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Trotz turbulenter Kursverläufe seit Jahresbeginn gewinnen Bitcoin, Ethereum & Co neue Fans. Immer mehr Verbraucher können sich vorstellen, künftig einen Teil ihres Vermögens in Kryptowährungen anzulegen. Knapp ein Fünftel würde solche Transaktionen über die Hausbank abwickeln.

Von den für den Statista Global Consumer Survey befragten Deutschen planen 14 Prozent in den nächsten zwölf Monaten in Kryptowährungen zu investieren. Derzeit verfügen zwölf Prozent der Teilnehmer über digitale Währungen in ihrem Portfolio. Für die aktuelle Ausgabe der Studie wurden von Oktober 2021 bis September 2022 mehr als 5.000 Menschen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 64 Jahren nach ihren Vorlieben in Sachen Geldanlage befragt. 

In der Vorgängerbefragung, die von Juli 2020 bis September 2021 stattfand, lag der Anteil der Krypto-Anleger bei neun Prozent. Im Vergleich dazu hat die Beliebtheit von Gold oder Silber abgenommen: Stand September 2022 wollen nur zehn Prozent ihr Vermögen künftig um Edelmetalle als Kapitalanlage anreichern. Gleich viele setzen derzeit breits auf diese klassische Krisenanlage. 

Kunden würden Kryptos über Banken kaufen

Wer sich für Kryptowährungen beim Sparen entscheidet, verlässt sich dabei laut einer Bitkom-Studie auch auf klassische Banken. Der Erhebung zufolge würden neun Prozent der gut 1.000 im Frühjahr 2022 befragten Teilnehmer das Digitalgeld "auf jeden Fall" und weiter neun Prozent "wahrscheinlich" bei ihrem Institut kaufen. "Es gibt offensichtlich den Wunsch vieler Kundinnen und Kunden, über ihre Hausbank in den Krypto-Markt einzusteigen", kommentierte Bitkom-Präsident Achim Berg im Mai das Ergebnis.

Dabei sind vor allem junge und risikofreudige Anleger in allen europäischen Staaten an Kryptowährungen interessiert, heißt es in einer umfassenden Retail-Investment-Studie der Europäischen Kommission vom Juli 2022. Dem Report zufolge erweitern viele Banken und Versicherer aufgrund des rapiden Wachstums von Wettbewerbern wie Online Broker und Neobanken ihre Services in diesem Segment. Die Finanzdienstleister arbeiten zum Teil an eigenen Online-Brokerage-Konzepten oder digitalen Handelsplattformen.

Inflation fungiert als Sparbremse

Doch trotz des bestehenden Interesses an digitalem Geld behält laut Statista nach wie vor das klassische Sparbuch den Spitzenplatz unter den Anlageprodukten. Hier parken noch immer 41 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr Geld besonders gerne. Generell steigt der Studie zufolge die Bereitschaft, überhaupt Rücklagen zu bilden oder das Gesparte zu diversifizieren. 2021 hatten 40 Prozent vor, keine neuen Finanzprodukte anzuschaffen, 2022 sank dieser Wert auf 35 Prozent. "Ob die steigenden Energiepreise und hohen Inflationsraten etwaige Sparvorhaben statistisch messbar verzögern oder gänzlich uninteressant machen werden, ist derweil noch nicht abzusehen", so die Studienautoren.

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