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KI ersetzt Callcenter-Agenten und Programmierer

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Künstliche Intelligenz wird zu dramatischen Arbeitsplatzverlusten in Deutschland führen, hat der Digitalminister Karsten Wildberger bereits deutlich gemacht. Nun nennt er Beispiele für konkret gefährdete Jobs.

Der Job von Callcenter-Mitarbeitern steht auf wackligen Füßen, wenn hier zukünftig KI-Agenten vollständig übernehmen.


Jobs wie Programmierer werden nach Ansicht von Digitalminister Karsten Wildberger durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt und wegfallen. "Eine KI kann heute unglaublich gut programmieren", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". "Vor ein paar Jahren haben wir gesagt: Jeder muss programmieren lernen. Aber heute werden viele Programmierjobs durch eine KI ergänzt und gegebenenfalls auch ersetzt." Unmittelbar betroffen seien auch Arbeitsplätze in Callcentern, da Chatbots zunehmend Anfragen übernehmen.

Wildberger mahnte mehr Flexibilität in der Arbeitswelt an. Die Zeiten, dass man darauf spekulieren könne, "Ich habe einen Job für die nächsten 30 Jahre", seien vorbei. "Es wird auch darum gehen, die Menschen daran zu führen, dass man immer lernen kann, auch unabhängig vom Alter. Und das wird auch Teil des Bildungssystems sein." Deutschland müsse bei Künstlicher Intelligenz deutlich aufholen. "Wenn wir das nicht tun, sind unsere Arbeitsplätze und auch Industrie und Wirtschaft viel mehr in Gefahr. Nicht teilnehmen, ist keine Option." Bei richtiger Anwendung bedeute die Technologie jedoch vor allem Wachstum.

Digitalminister Karsten Wildberger hatte bereits vor dramatischen Arbeitsplatzverlusten durch Künstliche Intelligenz gewarnt, es könnten aber auch neue Jobs entstehen. Nun sagte er: "KI kann zu Wachstum und neuen Geschäftsmodellen und somit zu Arbeitsplätzen führen. Da sind wir die Architekten unseres eigenen Schicksals."

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