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"Künstliche Intelligenz ist längst kein Hype mehr"

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Im Interview erklärt Technologieexperte Daniel Lereya, wie Unternehmen erfolgreich Künstliche Intelligenz in bestehende Arbeitsabläufe implementieren und welche Hürden es dabei zu überwinden gilt.

Daniel Lereya ist Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Monday.com.


springerprofessional.de: Herr Lereya, warum halten Sie die kluge Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in bestehende Arbeitsweisen für die wichtigste Herausforderung für Unternehmen in 2025?

Daniel Lereya: Künstliche Intelligenz ist längst kein Hype mehr, sondern eine fundamentale Kraft, die die Geschäftsabläufe verändert. Auf dem Weg ins Jahr 2025 wird die wichtigste Herausforderung daher nicht die Technologie selbst sein, sondern die Übernahme und Integration von KI in bestehende Arbeitsabläufe. Damit KI einen echten Mehrwert schafft, muss sie zugänglich, vorhersehbar und vertrauenswürdig sein - in Form von Anwendungen, die einen klaren Return on Investment (ROI) bieten und sich nahtlos in die bestehenden Arbeitsabläufe von Unternehmen einfügen. Letztendlich wird der Erfolg im Jahr 2025 davon abhängen, wie gut KI angenommen wird und wie reibungslos, skalierbar und wirkungsvoll sie in bestehende Infrastrukturen implementiert werden kann. Dies wird neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, das Wachstum beschleunigen und Unternehmen einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend KI-getriebenen Welt verschaffen.

Worauf kommt es bei der Integration von KI-Funktionen an und welche Stolpersteine gilt es zu überwinden?

Die erfolgreiche Integration von KI-Funktionen hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab und erfordert eine sorgfältige Navigation durch potenzielle Hürden. Entscheidend ist, dass KI-Lösungen zugänglich sind, das heißt, dass sie für alle Mitarbeiter einfach zu nutzen und zu verstehen sind, um die Akzeptanz zu fördern und nicht den Widerstand. Die Ergebnisse und Auswirkungen von KI müssen klar und zuverlässig sein und einen nachweisbaren ROI liefern, um das Vertrauen in die Technologie zu stärken. KI-Tools müssen sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe einfügen, um Störungen und Kosten zu minimieren und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Und nicht zuletzt ist die Skalierbarkeit entscheidend: KI-Lösungen sollten in der Lage sein, mit dem Unternehmen zu wachsen und ein breites Spektrum sich verändernder Geschäftsanforderungen zu erfüllen.

Inwieweit entscheidet Künstliche Intelligenz schon jetzt über den Geschäftserfolg?

Künstliche Intelligenz ist kein futuristisches Konzept mehr, sondern prägt bereits heute den Unternehmenserfolg maßgeblich. Die effektive Integration von KI wird zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal und verschafft Unternehmen, die sie strategisch einsetzen, einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil. Diese Integration erschließt neue Geschäftsmöglichkeiten, beschleunigt das Wachstum und ermöglicht es Unternehmen, sich in einer von KI angetriebenen Welt einen deutlichen Marktvorteil zu verschaffen. KI entwickelt sich von einem hilfreichen Werkzeug zu einem entscheidenden Faktor für den Geschäftserfolg.

Welche Rolle spielen moderne Plattformen für Unternehmen, um ihre Daten sinnvoll zu bündeln und Prozesse zu optimieren?

Moderne Plattformen sind entscheidend, um Unternehmensdaten und technische Systeme einheitlich zu bündeln und so Effizienz und strategische Vorteile zu erzielen. Wenn alle Unternehmensdaten zentral verfügbar sind, können fundierte Entscheidungen schneller getroffen und wertvolle Einblicke für das Unternehmenswachstum gewonnen werden. Besonders in Unternehmen mit hybriden Teams, die über verschiedene Büros und Standorte verteilt arbeiten, ist eine nahtlose Abstimmung von Arbeitsprozessen über Abteilungen, Zeitzonen und Regionen hinweg unverzichtbar. Unternehmen, die sich dieser Herausforderung stellen, fördern Innovation und bleiben in einer zunehmend digitalisierten Welt wettbewerbsfähig.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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    Bildnachweise
    Daniel Lereya/© Netanel Tobias, AvePoint Deutschland GmbH/© AvePoint Deutschland GmbH, ams.solutions GmbH/© ams.solutions GmbH, Wildix/© Wildix, arvato Systems GmbH/© arvato Systems GmbH, Ninox Software GmbH/© Ninox Software GmbH, Nagarro GmbH/© Nagarro GmbH, GWS mbH/© GWS mbH, CELONIS Labs GmbH, USU GmbH/© USU GmbH, G Data CyberDefense/© G Data CyberDefense, Vendosoft/© Vendosoft, Kumavision/© Kumavision, Noriis Network AG/© Noriis Network AG, tts GmbH/© tts GmbH, Asseco Solutions AG/© Asseco Solutions AG, AFB Gemeinnützige GmbH/© AFB Gemeinnützige GmbH, Ferrari electronic AG/© Ferrari electronic AG, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Haufe Group SE/© Haufe Group SE, NTT Data/© NTT Data