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Amazon erwägt Milliardeninvestment in OpenAI

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Der Technologiekonzern und Online-Händler Amazon will sein Geschäft rund um Künstliche Intelligenz offenbar mit einer milliardenschweren Investition in den ChatGPT-Entwickler OpenAI ausbauen.

Rund 8,6 Milliarden Euro sind bei der Investition in den ChatGPT-Entwickler im Gespräch.


Dabei geht es um mindestens 10 Milliarden US-Dollar (rund 8,6 Milliarden Euro), wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person berichtet. Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Die potenzielle Investition könnte die Bewertung von OpenAI auf mehr als 500 Milliarden Dollar treiben.

Im Gespräch ist den Informationen zufolge dabei auch, dass OpenAI künftig die Trainium-Chips von Amazon nutzt. Eine solche Vereinbarung wäre ein Gewinn für die noch junge Halbleitersparte des US-Online-Händlers. Bislang dominiert der US-Chiphersteller Nvidia den Markt für die leistungsstarken Halbleiter, die für die Entwicklung von Künstliche-Intelligenz-Plattformen (KI) benötigt werden. Jedoch beginnen Entwickler wie Meta Platforms, sich Alternativen wie etwa von Alphabets Google anzusehen.

KI-Chipentwicklung soll Cloud-Sparte ergänzen

Der Trainium-Chip ist ein Schlüsselelement in der KI-Strategie von Amazon und soll dessen Cloud-Sparte ergänzen. Amazon Web Services (AWS) ist der größte Anbieter von gemieteter Rechenleistung und Datenspeicherung, hat aber Schwierigkeiten, diese Dominanz unter KI-Entwicklern zu reproduzieren. So ist die Konkurrenz groß, etwa von Unternehmen wie Microsoft, einem der größten Geldgeber von OpenAI.

Die Verhandlungen zwischen dem ChatGPT-Entwickler und dem Online-Händler begannen etwa im Oktober, wie Bloomberg weiter berichtete. Erst im vergangenen Monat hatten beide Unternehmen eine Vereinbarung angekündigt, wonach AWS dem Start-up über sieben Jahre hinweg Cloud-Computing-Leistung im Wert von 38 Milliarden Dollar bereitstellen wird. Die Chips soll Nvidia liefern.

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