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Über dieses Buch

​Kann die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) die in den letzten Jahren in sie gesetzten Erwartungen für die Stadtentwicklung erfüllen oder handelt es sich nur um eine vorübergehende Modeerscheinung? Um diese Frage zu beantworten, gibt Mathias Peter Reich zunächst einen Überblick über den Kontext des gesellschaftlichen Wandels und des kulturpolitischen Rahmens und skizziert Theorien und Konzeptionen zur kreativen Stadt. Auf der Grundlage aktueller KKW-Berichte von Bund, Ländern und Städten/ Regionen analysiert er vergleichend positive und negative Effekte, Erfolgs-und Hemmfaktoren, Chancen und Risiken sowie Handlungsfelder der Kultur- und Kreativwirtschaft.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kontur: Umriss des Themas, Zielsetzung, Vorgehensweise, Aufbau

Zusammenfassung
1992 veröffentlichte NRW als erstes Bundesland einen Kulturwirtschaftsbericht. Eine breite Beachtung erfuhr das Thema in Deutschland damals jedoch nicht. Ende der 90er Jahre war es zunächst die britische Regierung unter Tony Blair, die im Rahmen der New Labour Politik die führende Position in der „kreativen Revolution“ für die britischen Creative Industries beanspruchte (vgl. Leonard (1997): S. 48). Als dann 2002 der amerikanische Ökonom Richard Florida seinen Bestseller „The Rise of the Creative Class“ (vgl. Florida (2004)) veröffentlichte, war das weltweite Interesse am Thema Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) endgültig geweckt.
Mathias Peter Reich

2. Konfiguration: Definition, Abgrenzung und Strukturmerkmale der Kultur- und Kreativwirtschaft

Zusammenfassung
„At the heart of the creative economy are the cultural and creative industries that lie at the crossroads of arts, culture, business and technology.” (British Council Arts)
Mathias Peter Reich

3. Kontext: Gesellschaftlicher Wandel und kulturpolitischer Rahmen

Zusammenfassung
„Kunst und Kultur entwickeln sich nicht abgehoben von gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen, sondern sind Teil davon. Sie bewirken Veränderungsprozesse, werden hierdurch aber auch selbst verändert.“ (Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestags (Hg.)(2007): S. 48)
Mathias Peter Reich

4. Konzeption: Die kreative Stadt

Zusammenfassung
„Cities are cauldrons of creativity. They have long been the vehicles for mobilizing, concentrating and channeling human creative energy. They turn that energy into technical and artistic innovations, new forms of commerce and new industries, and evolving paradigms of community and civilization.” (Florida (2005): S. 1)
Mathias Peter Reich

5. Kondensation: Vergleichende Analyse aktueller Kultur- und Kreativwirtschaftsberichte von Bund, Ländern und Städten/ Regionen

Zusammenfassung
Als Untersuchungsgrundlagen standen die bis Anfang 2011 veröffentlichten KKW-Berichte des Bundes, der Länder sowie der Städte und Regionen zur Verfügung, die als Analyse-Instrument und als Grundlage für strategische politische Entscheidungen in Auftrag gegeben waren. Im Zuge des verstärkten Interesses an der KKW in Deutschland war eine deutliche Verdichtung der Publikationen innerhalb der davor liegenden 5 Jahre festzustellen.
Mathias Peter Reich

6. Konklusion: Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft

Zusammenfassung
Ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland nur ein vorübergehender Hype oder doch eine nachhaltige Zukunftschance der Stadtentwicklung?
Mathias Peter Reich

Backmatter

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