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Über dieses Buch

Internationale Kooperation lebt durch ihre Akteure. Heute kann beinahe jeder Einfluss auf internationale Entscheidungen nehmen. Matthias Gronholz beschreibt die dahinter stehenden Mechanismen und schlägt einen Bogen vom Dreißigjährigen Krieg bis hin zur Globalisierung. Er offenbart den darwinistischen Einfluss auf die Entwicklung zwischenstaatlicher Beziehungen und die besondere Rolle der Zivilgesellschaft. Die Beispiele vom Westfälischen Frieden über die Vereinten Nationen bis hin zu den G20 vereinfachen in anschaulicher Art und Weise den Zugang zum internationalen Geschehen und ermöglichen es, zukünftige Entwicklungen treffender einzuschätzen. ​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A.. Einleitung

Zusammenfassung
Mit zunehmender internationaler Verflechtung in allen Bereichen des Lebens haben sich die Aufgaben an die internationale Gemeinschaft grundlegend verändert. Sie sind wesentlich vielfältiger und auch komplexer geworden. Der allergrößte Teil hat grenzüberschreitenden Charakter. Dies macht einzelstaatliche Wege zur Lösung globaler Gefahren zunehmend unmöglich. Zu den drängendsten Problemen mit globalen Effekten zählen beispielsweise die wachsende Weltbevölkerung, die zunehmende Umweltzerstörung, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, weltweite Migrationsströme, der Einfluss der internationalen organisierten Kriminalität auf politische Entscheidungsprozesse, aber auch die Auswirkungen des globalen Finanzmarktes bis hinein in die Familienhaushalte.
Matthias Gronholz

B.. Methodik

Zusammenfassung
Bevor der definitorische Teil der Arbeit beginnt, soll in diesem Abschnitt die verwendete Untersuchungsmethodik vorgestellt werden. Diese beginnt zunächst mit einer Abgrenzung zu den Politikwissenschaften und auch der Rechtswissenschaft. Zwar eignen sich beide Wissenschaftszweige grundsätzlich zur Herangehensweise an die aufgeworfene Problemstellung. Den gesellschaftlichen Kräften, die den Entwicklungen zugrunde liegen, werden sie allerdings nicht in der nötigen Tiefe begegnen. Die Gründe hierfür sollen in den folgenden Unterpunkten dargelegt werden. Danach wird die allgemeine Untersuchungsmethodik erläutert. Der Abschnitt schließt mit den Hintergrundannahmen.
Matthias Gronholz

C.. Definitionen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel soll die für den weiteren Untersuchungsverlauf notwendigen Begriffsdefinitionen liefern, auf denen der weitere Analyseverlauf aufbauen wird. Begonnen wird mit den Begriffen der Kooperation und der Kommunikation. Danach folgen die Erläuterung des Begriffs der Kultur und seine Bedeutung für das Verhalten von Individuen in kooperativen Situationen. Das Kapitel schließt mit der begrifflichen Definition der Globalisierung, der Beschreibung der von ihm ausgelösten Effekte des sozialen Wandels, dem Begriff der Weltgesellschaft und dem Prozess der kulturellen Globalisierung.
Matthias Gronholz

D.. Die Entwicklung der internationalen Kooperation

Zusammenfassung
Im Unterpunkt zur Problemstellung wurde erläutert, dass ein Ziel dieser Untersuchung die Beschreibung der Entwicklung der internationalen Kooperation ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung der kulturellen Werteentwicklung. Internationale Kooperation wird, was noch zu zeigen ist, durch kulturelle Werte stark beeinflusst. Die nun folgenden Kapitel beinhalten die Beleuchtung des historischen Einwicklungsprozesses dieser Werte. Diese Form der Vorgehensweise hat den Vorteil, dass sich die Fortentwicklung der bestimmenden kulturellen Werte besser als ein aufeinander aufbauender Prozess darstellen lässt. Dies deckt sich auch mit den im vorangegangenen Abschnitt der Untersuchung immer wieder vorgestellten kumulativen kulturellen evolutionären Anpassungsprozessen.
Matthias Gronholz

E.. Internationale Kooperation in der intensivierten Globalisierung

Zusammenfassung
Einige Autoren verbinden mit der Verbreitung der oben beschriebenen allgemeinen völkerrechtlichen Prinzipien das Erstarken einer globalen Zivilgesellschaft. Mary Kaldor setzt diese Entwicklungen im zwischenstaatlichen Umgang mit der weltweiten Durchsetzung zivilgesellschaftlicher Prinzipien gleich. Der englische Politikwissenschaftler Chris Brown leitet aus den heute gültigen und akzeptierten Werten des Völkerrechts – inklusive des Schutzes der Menschenrechte – ein oberstes und alle Werte miteinander verbindendes Prinzip der Toleranz ab. Dies gilt nach seiner Ansicht auf allen Ebenen: Zwischen den Staaten, vom Staat zu seinen Bürgern und auch der Bürger untereinander.
Matthias Gronholz

F.. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse, Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Die Untersuchung hat gezeigt, dass es einen evolutionären kulturellen Prozess gibt, der starken Einfluss auf die Ausgestaltung internationaler Kooperationsformen hat.
Matthias Gronholz

Backmatter

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