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Über dieses Buch

Was macht den Reiz aus, mehrere Folgen einer Serie am Stück anzusehen? Dieser Frage widmet sich Miriam Czichon in ihrem Buch und stellt ein Modell zur Erklärung des Rezeptionsphänomens Binge Watching vor. Wie die empirische Überprüfung des Modells zeigt, profitieren das narrative Verstehen und Erleben der Rezipierenden von der kumulierten Serienrezeption. Binge Watching ist demnach bei komplexen Serien eine effiziente und effektive Rezeptionsstrategie, um den Rezeptionsgenuss zu erhöhen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Hillary Clinton tut es. Barack Obama auch. Genauso wie Michelle Obama. Und Ellen DeGeneres. Oder Jennifer Lawrence. Was dieser illustre Kreis an prominenten Menschen gemeinsam hat? Sie alle tun das, was gemeinhin als Binge Watching bezeichnet wird.
Miriam Czichon

Kapitel 2. Digitale Revolution

Zusammenfassung
Wenn wir Serien kumuliert rezipieren, dann tun wir das frei von irgendwelchen Programmzwängen. In diesem Kapitel soll eben dieser Wandel nachgezeichnet werden von television flow hin zu autonoumus viewership. Es handelt sich hierbei, wie in der Einleitung bereits erwähnt, um eine Grundvoraussetzung für die kumulierte Serienrezeption.
Miriam Czichon

Kapitel 3. Serielles Erzählen

Zusammenfassung
In Kapitel 2 haben wir die kumulierte Rezeption als ein überwiegend technologiegetriebenes Phänomen kennengelernt. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, dass die Rezeption am Stück ebenso ein inhaltsgetriebenes Phänomen ist. Denn auch wenn sich grundsätzlich alles kumuliert rezipieren lässt, sofern es aus zwei Teilen oder mehr besteht, sind es vor allem fiktionale Fernsehserien, auf die diese Rezeptionsweise zutrifft.
Miriam Czichon

Kapitel 4. Narratives Verstehen

Zusammenfassung
Während in Kapitel 2 und 3 die Rahmenbedingungen dargelegt wurden, aus denen die kumulierte Serienrezeption als neue Rezeptionsweise hervorgegangen ist, bilden Kapitel 4 und 5 die analytische Grundlage der im empirischen Teil der Arbeit vorzustellenden Studie. Es soll gezeigt werden, dass die kumulierte Serienrezeption nicht nur technologie- und inhaltsgetrieben ist, sondern dass es sich hierbei auch um ein rezeptionsprozessgetriebenes Phänomen handelt.
Miriam Czichon

Kapitel 5. Narratives Erleben

Zusammenfassung
Aufbauend auf Kapitel 4, wird in den nachfolgenden Abschnitten die zweite analytische Grundlage der empirischen Arbeit diskutiert, das Narrative Erleben. Die Bedeutung einer Narration, so viel wissen wir nun aus dem vorangegangenen Kapitel, muss von den Rezipierenden selbstständig entschlüsselt werden. Dies bleibt nicht folgenlos für das Erleben, das die Zuschauenden während der Rezeption haben, denn „[v]om Ergebnis dieses Rekonstruktionsprozesses hängt ab, was das Angebot mit dem Zuschauer machen kann“ (Charlton & Borcsa, 1997, 254; Herv. i. O).
Miriam Czichon

Kapitel 6. Forschungsmodell

Zusammenfassung
In der Einleitung zu dieser Arbeit wurde als Ziel formuliert, ein Modell der kumulierten Serienrezeption zu entwickeln. Der besseren Nachvollziehbarkeit halber soll zunächst ein allgemeines Modell entworfen werden, das den Prozess bei der Rezeption narrativer Medieninhalte beschreibt. Dieses ergibt sich aus den theoretischen Überlegungen, die in den vorangegangenen Kapiteln angestellt wurden.
Miriam Czichon

Kapitel 7. Methode

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das methodische Vorgehen der Untersuchung beschrieben. Es ergibt sich aus der theoretischen Konzeptualisierung, die in den Kapiteln 1 bis 6 vorgenommen wurde. Zuerst wird das Design der Studie vorgestellt, dann Ablauf und Durchführung derselbigen.
Miriam Czichon

Kapitel 8. Ergebnisse

Zusammenfassung
Die Ergebnisvorstellung erfolgt anhand der vier Forschungsfragen, welche in Kapitel 6.3 aufgestellt wurden. Bevor jedoch auf die Hauptbefunde der Studie eingegangen wird, muss zunächst die Stichprobe anhand von soziodemographischen Daten vorgestellt werden. Zudem wird vorab überprüft, ob Gruppenegalität zwischen den beiden Versuchsbedingungen gegeben ist.
Miriam Czichon

Kapitel 9. Diskussion und Ausblick

Zusammenfassung
Ausgangspunkt dieser Arbeit war die Beobachtung, dass sich das Serienrezeptionsverhalten in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Während es früher normal war, eine Woche auf die neue Folge der Lieblingsserie zu warten, werden serielle Formate mittlerweile immer häufiger kumuliert rezipiert. Dies gilt besonders für junge Altersgruppen (Kupferschmitt, 2017).
Miriam Czichon

Backmatter

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