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05.02.2015 | Kundenmanagement | Im Fokus | Onlineartikel

Bei Kundenkarten zählt Vertrauenswürdigkeit

Autor:
Gabi Böttcher

Bonusprogramme erfreuen sich in Deutschland weiterhin größter Beliebtheit, die Kunden schauen aber genauer hin, wen sie in ihre Geldbörse bzw. auf ihr Smartphone lassen, wie eine aktuelle Studie ermittelte.

Das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Kundenkarte ist die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters. Das finden 93 Prozent der Befragten in der TNS Emnid-Studie „Bonusprogramme in Deutschland“ im Auftrag der Payback GmbH. Am meisten Vertrauen genießt das Bonusprogramm Payback (58 Prozent) mit einigem Abstand vor Tchibo (38 Prozent) und Ikea (38 Prozent).

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Auch bei der Bekanntheit (82 Prozent) und der Verbreitung (54 Prozent der Haushalte) liegt Payback vorn. Bei der Präsenz ist die EC-Karte unangefochtener Spitzenreiter: 91 Prozent der Deutschen haben eine davon in der Geldbörse. An zweiter Stelle liegt die Kreditkarte (38 Prozent), gefolgt von einer Payback-Karte (37 Prozent).

Auf den Nutzwert kommt es an

Wichtig ist für die befragten Verbraucher zudem der hohe Nutzwert eines Bonusprogramms. Es ist nur dann attraktiv, wenn es bei mehreren namhaften Unternehmen gleichzeitig einsetzbar (76 Prozent) ist. Bereits für 64 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass das Programm sowohl in Filialen als auch im Internet und mobil über Smartphones funktioniert. Für 74 Prozent der Befragten ist eine Vielzahl von Einlösemöglichkeiten wie Wertgutscheine, Prämien und Spenden ausschlaggebend.

Mehr als jeder zweite Haushalt besitzt eine Payback-Karte. Verbreitet sind darüber hinaus die Ikea Club Karte (27 Prozent), die Tchibo Karte (18 Prozent) die DeutschlandCard (17 Prozent), die Douglas Card (16 Prozent), die Peek & Cloppenburg Kundenkarte (zwölf Prozent), die Shell ClubSmart Karte (zehn Prozent), die bahn.bonus Card (neun Prozent) sowie die Miles & More Karte und der Online-Anbieter Groupon mit je acht Prozent. Die Studie hat außerdem gezeigt, dass in den Geldbörsen der Deutschen durchschnittlich 4,5 Karten stecken. Nur sechs Prozent haben keine Karte im Portemonnaie, 61 Prozent zwei bis fünf Karten und zwei Prozent sogar mehr als 16 Karten.

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Quelle:
Digitales Dialogmarketing
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