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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundsätzliche Überlegungen zum Kunstinvestment

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1. Die Geschichte des Kunstinvestments

Zusammenfassung
Seit es Geld gibt, gibt es Inflation. Sie verändert die Kaufkraft und relativiert so die Rentabilität von Geldwertanlagen. Aus diesem Grund bevorzugen viele Kapitalanleger Sachwertanlagen, zu denen neben Immobilien, Edelsteinen, Edelmetallen auch Kunst gerechnet wird. Obwohl Kunst heute als wenig etablierte Anlageform angesehen wird, besitzt sie als Investitionsgut eine sehr lange Tradition.
Thomas González

2. Kunst als Investitionsgut

Zusammenfassung
Betrachtet man Kunstwerke, unter Nichtbeachtung ihrer ästhetischen Qualitäten, allein als Geldanlage, so muss sich Kunst heute mit den gleichen Maßstäben messen lassen wie andere, konventionelle Anlageformen. Ebenso wie bei Aktien und Immobilien muss primär die Frage nach Rentabilität, Sicherheit und der Liquidität des Investments untersucht werden.
Thomas González

3. Risikominimierung durch Portfoliobildung

Zusammenfassung
Die Auseinandersetzung mit dem Investitionsgut Kunst zeigt, dass Kunstwerke durchaus als Alternative zu herkömmlichen Investitionsgütern wie Aktien, Wertpapieren, Gold oder Immobilien gelten können. Ähnlich wie der Aktienmarkt bietet auch der Kunstmarkt die Möglichkeit, zwischen einer konservativen, sicheren Wertanlage mit moderatem Ertrag und risikoreichen Anlageformen mit hohen Renditemöglichkeiten zu wählen.
Thomas González

4. Kunst im Fonds — Die moderne Kunst der Vermögensanlage

Zusammenfassung
Ein Manager des renommierten britischen Kunstauktionshauses Sotheby’s wurde einmal mit den Worten zitiert: „Man muss schon sehr schlecht sein, um für Fehlinvestitionen in Aktien kritisiert zu werden. Wenn man in Kunst investiert, wird man von vornherein kritisiert.“
Thomas Amend

5. Die Revolution des Kunstmarktes durch das Internet

Zusammenfassung
Das Internet wird zweifelsfrei einen starken und nachhaltigen Einfluss auf den Kunstmarkt haben. Im amerikanischen Kunstmarkt konnte sich das Medium Internet bereits etablieren und wird täglich genutzt. Europa ist im Vergleich zu den USA hinsichtlich technischer Neuentwicklungen immer einen Schritt hinterher, sodass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich das Medium Internet auch im deutschen Kunsthandel durchsetzt.
Hans Neuendorf

6. Investition in die Zukunft — Kunst im Unternehmen

Zusammenfassung
Persönliche Leidenschaft und der Wunsch einer sinnvollen und gewinnbringenden Geldanlage standen lange Zeit an erster Stelle, wenn Unternehmensvorstände in Kunst investierten. Diese Motive haben heute an Bedeutung verloren. Der Kunstankauf im Geschäftsbereich hat eigene Gesetzmäßigkeiten, die mit privater „Liebhaberei“ nicht mehr viel zu tun haben.
Eva Müller-Raß

7. Galerien: Marktmacher der Kunst — und mehr?

Zusammenfassung
„Galerist“: Die Berufsbezeichnung ist ungeschützt, kein Studien- oder Ausbildungslehrgang bereitet auf diesen Beruf vor und viele Kaufhäuser bauen nun „gallerias“. Kaum ein modernes Verwaltungsgebäude entsteht, das ohne Passage oder Galerie auskommt. Auch im Kunstmarkt kann man nicht ohne Galerien auskommen — und dies nun schon seit fast 100 Jahren. 1907 gründete zum Beispiel Kahnweiler seine Galerie, in der er Pablo Picasso zeigte und dessen weltweite Vermarktung förderte. Im Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) ist die älteste Galerie vor 125 Jahren gegründet worden. Oder: Der Ehrenvorsitzende des BVDG und Galerist Gerhard F. Reinz zog 1959 nach Köln und half, die Art Cologne zu großem Erfolg zu führen und damit Köln zu dem internationalen Kunsthandelsplatz — neben New York — zu machen.
Bernd Fesel

8. Der Weg zum erfolgreichen Kunstsammeln

Zusammenfassung
Das Engagement für Kunst ist zu allererst eine Investition in kulturelle Werte. Wäre es nicht ein deutliches Leugnen der langen Tradition unserer eigenen Kultur, würden wir die Kunst nur als finanzielle Spe-kulations- und Manövriermasse verstehen? Sicher, Geld spielte im Zusammenhang mit herausragenden Werken der Kunst in den vergangenen Jahrhunderten stets ebenfalls eine nicht unbeträchtliche Rolle. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Ein wichtiges Stichwort ist mit der Charakterisierung „herausragend“ gefallen. Wir konzentrieren den Blick auf solche Werke der Kunst. Und hier sind wir an einem ersten entscheidenden und zugleich kniffligen Punkt angelangt. Was ist das Herausragende, das Besondere in der Kunst und warum ist es dies? In welchem Zusammenhang steht hierzu der Geldwert? Um diese Konstellationen soll es nun im Folgenden gehen.
Christina Schroeter-Herrel

Die Einzelmärkte des Kunsthandels

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1. Die einzelnen Kunstmärkte

Zusammenfassung
Der Kunstmarkt ist verglichen mit anderen Märkten ein kleiner und überschaubarer Markt. Zunächst gilt es die Einzelmärkte innerhalb des Kunstmarkts zu unterscheiden. Dabei kann man Kunstwerke methodisch nach Gattungen und nach Epochen unterteilen. An erster Stelle der Kunstgattungen stehen Malerei, Grafik und Skulptur (im Englischen als „Fine Art“ zusammengefasst), die wiederum nach der Entstehungszeit in Alte Meister (ca. 1300–1800), 19. Jahrhundert (ca. 1800–1880), klassische Moderne (1880–1945) und Zeitgenossen (1945 bis heute) unterteilt werden können.
Thomas González

2. Marktpolitische und preisbildende Faktoren

Zusammenfassung
Ein Kunstwerk, sei es ein Gemälde, eine Skulptur oder ein Möbelstück, kann in vielerlei Hinsicht Wertschätzung erlangen. Für den Kunsthistoriker zählt die kunstgeschichtliche Bedeutung, für den Historiker der zeitgeschichtliche und für den Erben vielleicht der ideelle Wert. All dies ist jedoch unabhängig vom monetären Wert. Ein kunsthistorisch bedeutsames oder sehr frühes Werk kann relativ günstig gehandelt werden, wie es bei religiöser oder antiker Kunst oft der Fall ist. Zum Beispiel kostet heute eine kleine geschnitzte Heiligenfigur aus dem 18. Jahrhundert in gutem Zustand nur wenige tausend Mark. Für den gleichen Preis erhält man im Bereich der Moderne nur die Grafik eines mittelmäßig bekannten Künstlers mit einer Auflage von 250 Stück. Im ersten Fall hat man ein kunsthandwerklich hochwertiges Unikat, das schon Jahrhunderte überdauert hat, im zweiten Fall ein wenige Jahre alter, drucktechnisches Werk, von dem es noch 249 identische gibt. Ein hoch geschätztes Erbstück ist daher oft nur wenige hundert Mark wert, wie Erben häufig enttäuscht feststellen müssen, wenn sie ihre über Generationen aufbewahrten Familienschätze von einem Kunsthändler taxieren lassen. Der Preis wird im Kunstmarkt also wie in jedem anderen Markt über Angebot und Nachfrage geregelt.
Thomas González

3. Analyse einzelner Teilmärkte

Zusammenfassung
Die nachfolgenden Beiträge sollen einen Einblick in verschiedene Einzelmärkte des Kunsthandels gewähren, die den Herausgebern für Investitionen besonders geeignet erscheinen. Da es für den Laien gerade die erste Transaktion auf dem Kunstmarkt eine große Hemmschwelle darstellt, werden hier einzelne, ausgesuchte Marktsegmente genau analysiert und es wird ihr Entwicklungspotenzial dargestellt. Zudem soll durch die Auflistung gefragter Künstler sowie aktueller Preisbeispiele der Einstieg in den Kunsthandel erleichtert werden.
Thomas González, Torsten Bröhan, Elisabeth Michitsch, Ernst Ploil, Werner Heussinger, Robert Weis, Jerome Eisenberg

Die Praxis — Kunst kaufen und verkaufen

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1. Wissen ist Macht

Zusammenfassung
Die enge Verbindung von Kunst und Kommerz wird von Kunstfreunden vielfach nur ungern eingestanden. Viele Sammler, Händler und Museen vertreten auch heute noch nach außen hin die Position, dass Kunst einzigartig und daher nicht monetär bewertbar sei. Trotzdem nehmen alle Parteien am florierenden Kunstmarkt teil, auf dem jedes Stück zu einem tatsächlich greifbaren Preis gehandelt wird.
Robert Weis

2. Drei Grundregeln für den Erwerb

Zusammenfassung
Unabhängig von der Frage, ob man als Kunstliebhaber oder als Investor Kunst kauft, gibt es elementare Regeln, die man beim Kauf immer beachten muss. Wer diese Grundregeln befolgt, kann die häufigsten Anfängerfehler vermeiden und dem Erfolg auf dem Kunstmarkt steht nichts im Wege.
Robert Weis

3. Einkaufsmöglichkeiten

Zusammenfassung
Wer heute ein Kunstobjekt erwerben will, wird mit einer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten konfrontiert. Der Kunstmarkt ist ein Verkäufermarkt, das heißt den wenigen Käufern steht eine Vielzahl von Anbietern gegenüber. Als Kunde sind Sie daher König und können in Ruhe die besten Angebote heraussuchen. Allein der Blick auf die Kunstseite der regionalen Zeitung macht die Größe des Marktes deutlich. Händler, Auktionshäuser und Privatanbieter wetteifern mit ihrem schier unüberschaubaren Angebot um die Gunst der Kunden. Wer hier als Käufer unterwegs ist, verliert in der Fülle dieses intransparenten Marktes oft den Überblick und neigt zu klassischen Anfängerfehlern. Grundsätzlich gibt es für den Einkauf keine eindeutige Empfehlung. Der Kauf bei Auktionshäusern, Händlern oder gar von privat besitzt jeweils eigene Vor- und Nachteile, die man als Käufer kennen und abwägen muss. Im Einzelfall entscheiden alleine die Qualität des Kunstobjekts und der Preis, den Sie dafür bezahlen müssen.
Robert Weis

4. Kunst verkaufen

Zusammenfassung
Das Verkaufen eigener Objekte ist meist der schwierigste und mühsamste Teil des Kunstinvestments. Dies gilt besonders dann, wenn man sich nicht mit einem bescheidenen Erlös zufrieden geben will, sondern einen angemessenen, wohl kalkulierten Preis für sein Objekt erzielen möchte. Beim Verkauf von Kunst sind vier Faktoren von Bedeutung: Art und Qualität des Objekts, der Preis sowie die Marktsituation.
Robert Weis

Kunst und Recht

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1. Kunst und Recht

Zusammenfassung
Investition in Kunst erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Ein Grund für diese Entwicklung ist sicherlich die Tatsache, dass es für Investitionstätigkeit auf dem Kunstmarkt außer dem nötigen Kapital und Kunstverstand nicht erforderlich ist, komplizierte Strukturen von hektischen Banken- und Börsengeschäften durchschauen zu müssen. Um in Kunst investieren zu können, braucht man keine Banklehre und auch kein betriebswirtschaftliches Studium.
Ulrich Rothenbucher

2. Kunst und Steuern

Zusammenfassung
Die steuerliche Behandlung einer Investition in einen Gegenstand der zeitgenössischen oder klassischen Kunst ist ein wichtiges Kriterium, das bei jeder Anschaffung mit ins Kalkül gezogen werden sollte, um unlieb­same Überraschungen zu vermeiden. Dabei wird eine solche Investition in aller Regel steuerfrei bleiben können, allerdings nur, wenn bestimmte Spielregeln eingehalten werden.
Andreas Rothenbucher

3. Kunst und Versicherung

Zusammenfassung
Versicherungsschutz für Kunstgegenstände im Privat- und Firmenbesitz bieten viele Versicherer. Insbesondere über Hausrat- und Geschäftsversicherungen können Kunstgegenstände unter Berücksichtigung gewisser Höchstentschädigungen pauschal mitversichert sein. So sind zum Beispiel im Rahmen einer Hausratversicherung Kunstgegenstände bis 20 Prozent der Versicherungssumme, bis maximal 40 000 DM versichert. Versicherungsschutz wird in diesem Fall gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl und Sturm geboten. Der Nachweis über den Wert des Kunstgegenstandes muss im Schadensfall erbracht werden.
Dietmar Telschow

4. Art Loss Register

Zusammenfassung
Kunstdiebstahl ist ein weltweites und immer größer werdendes Problem, das mit der teilweise explosionsartigen Entwicklung des Kunstmarktes seit den 70er und 80er Jahren einhergeht, ja diese in negativer Weise spiegelt.
Ulli Seegers

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