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25.03.2020 | Ladeinfrastruktur | Nachricht | Onlineartikel

Projekt erforscht smarte Ladesäule mit mehreren Ladeplätzen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Im Forschungsprojekt "Power2Load" entwickelt die FH Bielefeld ein intelligentes Lademanagementsystem für Unternehmen. Dank der Umschaltautomatik soll sich die Anzahl möglicher Ladeplätze erhöhen.

Fahrzeuge von elektrischen Flotten müssen oftmals zur gleichen Zeit geladen werden. Das Forschungsprojekt "Power2Load" der Fachhochschule Bielefeld entwickelt in Kooperation mit dem Ladesäulenhersteller Westaflexwerk und dem Gebäude- und Energiemanagement-Spezialisten Archimedes eine "intelligente Mehrfachsteckdose" für Elektroautos. Diese erhöht die limitierte Anzahl an Ladepunkten. "Durch die Entwicklung und den Aufbau eines integrativen Konzeptes für eine Ladeinfrastruktur bei Unternehmen wird die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen erhöht", hofft Professr Dr. Jens Haubrock, Projektleiter an der FH Bielefeld.

Das Lademanagementsystem mit intelligenter Umschaltautomatik (LMU) kann die Investitionskosten für die Ladeinfrastruktur mindern und gleichzeitig die Anzahl der Ladepunkte erhöhen. Die intelligente Steuerung vermeidet eine Überlastung des Netzanschlusses. Zudem kann der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erhöht werden, indem das System mithilfe von Prognosen berechnet, wann hohe Ladeaufkommen besonders viel Strom benötigen. Dafür soll auch eine App entwickelt werden.

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