FCA und Engie Eps starten Vehicle-to-Grid-Projekt in Turin
- 02.06.2020
- Ladeinfrastruktur
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Im Turiner Werk Mirafiori hat der Autokonzern Fiat Chrysler Automobiles mit Engie Eps ein V2G-Projekt gestartet. In der ersten Phase ist die Installation von 64 bidirektionalen Ladepunkten vorgesehen.
V2G-Projekt von FCA und Engie Eps
FCA
FCA und der Energieversorger Engie Eps arbeiten gemeinsam an einer intelligenten Ladeinfrastruktur, die eine Interaktion zwischen Elektrofahrzeugen und dem öffentlichen Stromnetz ermöglicht. Die in den Batterien geparkter Elektrofahrzeuge gespeicherte Energie kann genutzt werden, um das öffentliche Netz kurzfristig zu stabilisieren. "Im Durchschnitt bleiben Autos zu 80 bis 90 Prozent des Tages ungenutzt. Während dieses langen Zeitraums können Kunden, wenn sie ihr Fahrzeug über die Vehicle-to-Grid-Technologie an das öffentliche Stromnetz anschließen, einen finanziellen Ausgleich oder kostenlose Energie als Gegenleistung für den geleisteten Puffer-Dienst erhalten", meint Roberto Di Stefano, Head of EMEA E-Mobility bei FCA.
Die erste Phase der Bauarbeiten für das V2G-Projekt startet nun im Logistikzentrum Drosso im Turiner FCA-Werk Mirafiori. Dort sollen 64 Zweiwege-Schnellladestationen mit einer Leistung von jeweils bis zu 50 Kilowatt entstehen. Bis Juli 2020 sollen zunächst 32 V2G-Säulen für bis zu 64 Elektrofahrzeuge installiert werden. Die zentralisierte Infrastruktur und das Steuerungssystem werden von Engie Eps eingebracht. Bis Ende 2021 soll die Infrastruktur auf bis zu 700 Elektrofahrzeuge erweitert werden. Dann könnte die Regulierungskapazität bei bis zu 25 Megawatt liegen. Damit wäre das V2G-System in Mirafiori das größte weltweit. Das Projekt ergänzt ein Abkommen, das FCA im September 2019 mit dem italienischen Energieversorgungsunternehmen Terna geschlossen hat.