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Intelligentes Lasersystem verspricht fehlerfreie Industrieprozesse

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Ein EU-Konsortium entwickelt ein UKP-Lasersystem, das dank KI, Echtzeitkontrolle und 3D-Flexibilität neue Maßstäbe in der Oberflächenbearbeitung setzen soll.

Rendering der OPeraTIC-Laserplattform: Das UKP-System kombiniert robotergestützte 3D-Bewegung mit Hochleistungslasertechnik und soll präzise, automatisierte Oberflächenstrukturen ermöglichen.


Das EU-Projekt OPeraTIC meldet Fortschritte bei der Entwicklung eines Ultrakurzpulslasersystems für die industrielle 3D-Oberflächenbehandlung. Die Plattform kombiniert Hochleistungslasertechnik mit Künstlicher Intelligenz und Echtzeitüberwachung, um Prozesse schneller, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Getestet wurde sie in vier Branchen – Haushaltsgeräte, Beleuchtung, Luftfahrt und Automobil.

Laut Mitteilung des beteiligten Steinbeis Europa Zentrums gelang die Integration eines Hochleistungs-Ultrakurzpulslasers in eine nicht-dispersive optische Faser, was robotergestützte Anwendungen erleichtere. Dynamische Strahlformung soll zudem die Produktivität erhöhen.

DLIP und DLW

Die Oberflächenstrukturierung wurde auf Edelstahl, Aluminium und Verbundwerkstoffen demonstriert – mit Direct Laser Interference Patterning (DLIP) und Direct Laser Writing (DLW). Parallel validierten die Projektpartner Überwachungssysteme, die Strahlführung und Textur inline erfassen. Sie ermöglichen eine Echtzeitkontrolle von Prozessparametern und Produktqualität.

KI-Modelle unterstützen die Auslegung geeigneter Laserstrukturen und sollen Entwicklungszeiten verkürzen. Ergänzend entstanden sichere Kommunikationssysteme und digitale Werkzeuge für Anlagenmodelle, um die Einbindung in intelligente Fertigungslinien zu erleichtern.

"Bedeutender Schritt"

"OPeraTIC liefert ein Systemkonzept, das den Anforderungen der Industrie entspricht: ein skalierbares, intelligentes, laserbasiertes Strukturierungssystem, das Fehler reduziert, die Effizienz steigert und sich in intelligente Fertigungsumgebungen integrieren lässt", so Projektkoordinator Pablo Romero vom Aimen Technology Center in Spanien. Dies sei ein bedeutender Schritt in Richtung einer wirtschaftlich tragfähigen und umweltfreundlichen Hochleistungs-Oberflächenbehandlung."

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    Bildnachweise
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