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27.08.2019 | Leadership | Themenschwerpunkt | Onlineartikel

Der Automanager Ferdinand Piëch

Autor:
Christiane Köllner
1 Min. Lesedauer

Der langjährige VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef Professor Dr. h.c. Ferdinand Karl Piëch ist am 25. August 2019 im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Enkel von Ferdinand Porsche prägte Deutschlands größten Autokonzern Volkswagen über Jahrzehnte.

Piëch wurde am 17. April 1937 als Sohn von Anton und Louise Piëch und Enkel von Ferdinand Porsche in Wien geboren. Seine berufliche Laufbahn in Stuttgart-Zuffenhausen begann am 1. April 1963 als Sachbearbeiter im Motorenversuch bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG. Seit 1988 war er als Vorstandsvorsitzender der Audi AG tätig, bevor er 1993 den Vorstandsvorsitz der Volkswagen Aktiengesellschaft übernahm. 2002 wurde Piëch zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft gewählt. 2015 trat er von seinen Mandaten im Volkswagen-Konzern zurück. 

1984 verlieh ihm die Technische Universität Wien die Würde eines Ehrendoktors der technischen Wissenschaften. 1999 wählten ihn 132 Automobiljournalisten und Branchenexperten aus 33 Ländern zum "Autoingenieur des Jahrhunderts". Als junger Ingenieur hat er Porsche durch legendäre Fahrzeuge wie den 917 und den Sieg in Le Mans zur Rennsportmarke gemacht. Seit 1972 hat er Audi mit Innovationen wie dem Quattro-Antrieb und dem TDI-Motor technologisch nach vorne gebracht. Unser Themenschwerpunkt zeichnet den Lebensweg des Automanagers, Ingenieurs und Unternehmers Piëch nach.

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