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27.08.2015 | Leadership | Im Fokus | Onlineartikel

Mit prägnanten Botschaften sein Gegenüber erreichen

Autor:
Cynthia Ahrens

Ob im Mitarbeitergespräch, bei der Kundenpräsentation oder im Manager-Meeting – jede Zielgruppe und Situation erfordert eine andere Ansprache. Wie Führungskräfte ihre Ausdrucksweise optimieren und weiterentwickeln können.

Häufig vermitteln Führungskräfte einen Arbeitsauftrag oder eine Anweisung zwischen Tür und Angel also 'im Vorbeigehen'. In der Überzeugung, die richtigen Worte zu wählen und ihre Anliegen deutlich zu machen, gehen sie dabei häufig von sich selbst aus und beachten nicht ihr Gegenüber. Sprache, Wortwahl und Tonalität sind in vielen Fällen nicht angemessen, Formulierungen rein zweckdienlich, jedoch nicht auf den angesprochenen Gesprächspartner angepasst. Das Ergebnis: Anweisungen werden gar nicht oder nur unzureichend befolgt. Entweder aus Unverständnis, das heißt der Mitarbeiter hat tatsächlich nicht verstehen können, was gemeint war. Oder aus Trotz, weil die Ausdrucksweise des Vorgesetzten Widerstand hervorruft. 

Empfehlung der Redaktion

2015 | Buch

Leadership-Sprache - Zehn Gebote für ausdrucksstarke und überzeugende Kommunikation

Dieses Werk zeigt Führungskräften, wie sie prägnante Botschaften vermitteln und ihre Sprache auf die aktuelle Situation und das jeweilige Gegenüber anpassen. Führungskräfte müssen klar kommunizieren und ihre Gesprächspartner überzeugen. Jede Zielg


Führungskräfte formulieren wenig zielgerichtet

Missverständnisse zwischen Führungskräften und deren Team entstehen, wenn die eigenen Gedanken des Vorgesetzten nicht in die Sprache der Mitarbeiter übersetzt werden. Er spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und beachtet nicht, dass jeder Gesprächspartner anders tickt beziehungsweise. Gesagtes unterschiedlich aufnimmt. Die schnelle Übermittlung einer Botschaft oder eines Auftrags wird häufig praktiziert, um binnen kürzester Zeit ein Anliegen zu platzieren. Die Folge: Der Angesprochene kann oder will eine Botschaft nicht verstehen, so dass Aufgaben schlecht oder gar nicht ausgeführt werden. 

Respekt und Einfühlungsvermögen führen zum gewünschten Ergebnis

Leadership-Sprache anzuwenden bedeutet, etwas so zu formulieren, dass nicht nur der Inhalt übermittelt wird, sondern auch die Form der Ansprache treffend gewählt wird. Denn nur dann kann der andere wirklich verstehen, was gemeint ist. Dabei soll möglichst einfach formuliert werden. Fremdworte und komplizierte Ausführungen gilt es zu vermeiden, da sie oft kontraproduktiv und verwirrend sind. Leadership-Sprache setzt genau hier an – es geht um einfache, auf den Punkt gebrachte Worte. Die Persönlichkeit des Mitarbeiters zu beachten, ist der Schlüssel für gelungene Gespräche.

Einen persönlichen, individuellen Kommunikationsstil zu entwickeln, der dem Gegenüber gerecht wird, ist hier das Mittel der Wahl. Dabei zählen Charakter und Eigenheiten jedes einzelnen Team-Mitglieds. Darauf einzugehen, gehört zu einer Führungskraft mit Leadership-Intelligenz dazu. Empathie und Aufmerksamkeit seien hier als Stichworte genannt, um die eigene Botschaft zielorientiert und erfolgversprechend zu platzieren.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2014 | OriginalPaper | Buchkapitel

Gebot 5: Sei verständlich

Auftakt: Einfache, klare und glaubhafte Sprache als Erfolgsgeheimnis
Quelle:
Leadership-Intelligenz - Zehn Gebote für souveräne und sozial kompetente Führung

2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

Gebot 6: Sprich zeiteffektiv

Auftakt: Zeit sparen durch strukturierte Gespräche
Quelle:
Leadership-Sprache - Zehn Gebote für ausdrucksstarke und überzeugende Kommunikation

2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

Gebot 4: Sprich gewinnend

Auftakt: Menschen Anerkennung zeigen und sie motivieren
Quelle:
Leadership-Sprache - Zehn Gebote für ausdrucksstarke und überzeugende Kommunikation

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