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Über dieses Buch

„Immer dreht sich alles nur ums Geld!“ Ökonomie wird gemeinhin als Gegenpol zu Emotionen begriffen, als eine Welt voller Zwänge und Notwendigkeiten. Der Begriff "Ökonomie" ist weithin negativ konnotiert und gilt als unsympathisch; er hat zweifellos ein Imageproblem. Doch das gesamte Lebensumfeld ist ein ökonomisch determiniertes System im Sinne von Chancen und Risiken, Einsatz und Ergebnis. Dieses Buch vermittelt beispielhaft anhand typischer Momente im Tagesverlauf der Protagonistin Julia die Erkenntnis, dass sich jeder Mensch unentwegt in einem Universum ökonomischer Modelle bewegt und mithilfe wirtschaftlicher Erwägungen seine Alltags- und Lebensentscheidungen deutlich verbessern kann - zu eigenen wie zu anderer Gunsten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Was hat Ökonomie mit dem gewöhnlichen Alltag zu tun?

Zusammenfassung
Ökonomie der Jagd – Nutzen und Kosten – Romantisierung des Lebens – Emotionen – Julia
Jörg B. Kühnapfel

2. Guten Morgen, Julia, aufstehen!

Zusammenfassung
Kosten und Nutzen – Ziele – Zielsystem – Fokus – knappe Ressourcen – Strategie – Maßnahmen – Zeit – Grenznutzen – Management
Jörg B. Kühnapfel

3. Raus jetzt! Ab ins Bad!

Zusammenfassung
Prozesse – Rituale – Effizienz und Effektivität – Produktivität – Organisation
Jörg B. Kühnapfel

4. Was ziehe ich bloß an?

Zusammenfassung
Kleidung als Signal – Selbstselektion – Soziale Herde – Anpassung und Nonkonformismus
Jörg B. Kühnapfel

5. Ist noch Zeit für ein Frühstück?

Zusammenfassung
Lebenshaltungskosten – Luxus – Globalisierung – Ausreden – selbstwertdienliche Verzeihung – Verhaltensveränderung
Jörg B. Kühnapfel

6. Ab ins Büro! Die Stechuhr ruft!

Zusammenfassung
Optionen – bewusste und automatisierte Auswahlentscheidungen – „Default Option“ – quantitative und qualitative Entscheidungsfaktoren – Wahrnehmungsverzerrungen – Nutzwertanalyse – Szenarien
Jörg B. Kühnapfel

7. „Arbeit macht das Leben süß!“

Zusammenfassung
Arbeitskraft als Wirtschaftsgut – Angebot und Nachfrage – Preis für Arbeit – generelles und spezifisches Wissen – Motivation – Nirvana-Fehlschluss – Opportunitätskosten – Moral Hazard
Jörg B. Kühnapfel

8. Mittags schnell zum Arzt

Zusammenfassung
Prokrastination – Vogel-Strauß-Verhalten – Verfügbarkeitsheuristik – Induktiver Schluss – Prognosen – Statistische Fehler
Jörg B. Kühnapfel

9. Fleiß, Fehler, Frust und Freunde

Zusammenfassung
Arbeitsfehler – Trade-off – Hierarchie – Shareholder Value – Resilienz – Big Five – Soziale Herde – Experten – Halo-Effekt
Jörg B. Kühnapfel

10. „Sie haben es sich verdient!“ oder der Preis des Wohlgefühls

Zusammenfassung
Nutzen- und Zielfunktion – Preisfindung – Preis-Absatz-Funktion – Preiselastizität der Nachfrage – Dienstleistung – Vertrauen – Sach- und Dienstleistungen
Jörg B. Kühnapfel

11. Schnell noch ein paar Lebensmittel kaufen …

Zusammenfassung
Convenience Goods – habituelles Einkaufsverhalten – Mind-, Awareness-, Inept-, Inert- und Evoked-Set – Werbung – Marke – Einkaufsverhalten – Weinpreis – Kundenzufriedenheit – Kundenbindung – Kundenwert – Kundenloyalität
Jörg B. Kühnapfel

12. Eine aufregende Fahrt nach Hause

Zusammenfassung
Selbstwertdienliche Verzeihung – Value-at-risk – Versicherungen – Trade-off – Risikokosten
Jörg B. Kühnapfel

13. Was tun gegen die Einsamkeit?

Zusammenfassung
Liebe – Versorgungsgemeinschaft – Partnerschaftsmotive – Transitivität – Ökonomie der Partnerschaft – Markt für Partner – Online-Dating – Partnerschaftsmanagement – Trennung
Jörg B. Kühnapfel

14. Und was macht Julia am Abend?

Zusammenfassung
Unsichere Zukunft – Zufall – Zukunftssicherheit – Prognosen für Entscheidungen – Prognosefehler – Korrelation – Kausalität – Muster – intuitive Prognose – kognitive Verzerrungen – bewusste Prognosen
Jörg B. Kühnapfel

15. Zeit fürs Bett – doch die Gedanken kreisen noch

Zusammenfassung
Soziale Medien – Denken in Szenarien – Lebensmanagement als Controllingaufgabe – Zufriedenheit und Glück
Jörg B. Kühnapfel

16. Und? Ist das Leben pure Ökonomie?

Zusammenfassung
Während Julia schon schläft, können wir uns zurücklehnen und Revue passieren lassen, was heute so alles passiert ist. Im Grunde genommen ist es eine unendliche Geschichte von Handlungen, Unterlassungen und ihren Ergebnissen. Aber wir sind keine Mikroben, die willenlos durch den Äther schweben, wir sind selbstbewusste, empfindungsfähige Menschen und bewegen uns in einem komplexen sozialen System. Je nachdem, wie geschickt wir das anstellen, erreichen wir unsere Ziele – oder eben auch nicht. Diese Ziele sind vielschichtig, es gibt eine Hierarchie, Abhängigkeiten und Ausschlüsse. Aber immer laufen sie zu einem Spitzenziel zusammen: Dem Lebensglück. Ob sie mit Geld oder mit Emotionen zu tun haben, ob sie egoistisch oder altruistisch sind oder ob sie ausschließlich von uns oder auch von anderen abhängen, stets haben sie einen ökonomischen Bezug: Es sind die Kosten und der Nutzen, die unser Handeln bestimmen, denn alles hat einen Preis. Diese fundamentale Weisheit zu akzeptieren hilft, das knappste aller Güter, unsere Lebenszeit, zielgerichtet einzusetzen. Nur dann kommen wir ans Ziel, nur dann schlafen wir in dem Bewusstsein ein, sorgsam mit unserem Tag umgegangen zu sein und nur dann können wir Mußestunden am Baggersee genießen, weil wir sie „wert“schätzen.
Jörg B. Kühnapfel

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