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Über dieses Buch

Woran liegt es, wenn sich Wirtschaft tot(-langweilig) anfühlt? Wie kann Wirtschaft für Lernende „lebendig“ werden? Mehr als eine Metapher, so lässt sich die Idee des „Lebendigen Lernens“ nach Cohn für didaktische Analyse und Gestaltung ausdifferenzieren. Diese Arbeit erschließt dazu Konzepte der Kritischen Theorie und der Humanistischen Psychologie für die Wirtschaftsdidaktik. Exemplarisch steht eine universitäre Lehrveranstaltung im Lehramt an Beruflichen Schulen im Mittelpunkt, aus der im Modus gestaltungsorientierter Forschung die hier vorgestellten Gestaltungskriterien gewonnen wurden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitendes

Zusammenfassung
Die persönliche Motivation für dieses Werk und dessen Entstehungskontext werden erläutert. Ein tabellarischer Überblick zeigt auf, wie Fragestellungen, Methoden, Theoriebezüge und Ergebnisse aus früheren und verwandten Publikationen in das vorliegende Werk einfließen.
Marc Casper

Kapitel 2. Problemkontext: Das Verhältnis der Wirtschaftspädagogik zu Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaft

Zusammenfassung
Das Verhältnis von Fachdidaktik und Fachwissenschaft in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik wird thematisiert. Es wird herausgestellt, dass auch in der Lehrer*innenbildung einschlägige hochschul- und berufsdidaktische Eckpfeiler der Subjektorientierung, Situationsorientierung und Wissenschaftsorientierung balanciert werden müssen, um ideologische Verkürzungen zu vermeiden. Mit spezifischem Bezug zur Wirtschaftsdidaktik werden Fragen zu Macht, Kompetenz und instruemnteller Vernunft behandelt.
Marc Casper

Kapitel 3. Forschungsparadigma und Methodologie: Von Prototypen zur Theoriebildung

Zusammenfassung
Gestaltungsorientierte Forschung wird hier im Paradigma des aufgeklärten Pragmatismus verortet und ausdifferenziert. Pragmatismus wird als subjektivistische Revision und zukunftsgewandte Konsequenz des Empirismus erläutert. Die besondere Eignung gestaltungsorientierter Zugänge für didaktische Fragestellungen wird herausgestellt.
Marc Casper

Kapitel 4. Theoriebildung: Lebendige Wirtschaftsdidaktik als Programm gegen die Entfremdung

Zusammenfassung
Die Arbeit wird in den Kontext der Kritischen Theorie und der Humanistischen Psychologie gestellt. Dabei wird der Pluralismus in den Bezugsdisziplinen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik betont und gekennzeichnet, was bei einer paradigmatischen Verengung und einem Abbruch der kritisch-emanzipatorischen Traditionen verloren ginge. Das Konzept des Lebendigen Lernens als pädagogische Facette der Themenzentrierten Interaktion nach Cohn wird für eine spezifische Lebendige Wirtschaftsdidaktik adaptiert. Dieser liegt Arbeit als spezifische Interaktionsform zugrunde, weshalb insbesondere die Begriffe der entfremdeten Arbeit und der instrumentellen Vernunft als fundamentale berufsbildungstheoretische Kategorien herausgearbeitet werden. Eckpfeiler einer Lebendigen Wirtschaftsdidaktik mit Impulsen zur didaktischen Analyse und Gestaltung fassen die Überlegungen pragmatisch zusammen.
Marc Casper

Kapitel 5. Statt eines Schlusswortes

Zusammenfassung
Es wird reflektiert, wie Entfremdung auch im System der Wissenschaft wirkt.
Marc Casper

Backmatter

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