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29.08.2017 | Leichtbau | Nachricht | Onlineartikel

WARR-Kapsel aus München gewinnt Hyperloop-Wettbewerb

Autor:
Patrick Schäfer

Die Studenten der TU München haben mit ihrer neuen Kapsel auch die zweite Hyperloop-Pod-Competition gewonnen. Damit verteidigten sie ihren Sieg aus dem ersten Wettbewerb.

Das 30-köpfige Team des Projekts Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) an der TU München trat im Finale gegen zwei Teams an. In der 1,25 Kilometer langen Röhre raste die WARR-Kapsel mit 324 km/h auf Platz 1. Das Team Swissloop von der ETH Zurich kam nur auf 39 km/h Höchstgeschwindigkeit, die Kapsel der Northeastern University and Memorial University of Newfoundland & Labrador wurde 104 km/h schnell. Im ersten Wettbewerb hatten die Münchner Studenten schon den Hauptpreis für den schnellsten Pod gewonnen. 

Das neuartige Mobilitätskonzept Hyperloop wurde von Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk 2013 erstmals vorgestellt. Im Hochgeschwindigkeits-Transportsystem der Zukunft sollen sich elektrisch angetriebene Kapseln in teilevakuierten Stahlröhren bewegen. Diese Röhren sollen in kreisförmigen Strecken große Regionen miteinander verbinden. Da Reisegeschwindigkeiten von über 1000 km/h geplant sind, würde der Hyperloop im Vergleich zu heute ein schnelleres und effizienteres Reisen ermöglichen.

WARR-Kapsel aus Kohlefaser 

Das etwa 80 Kilogramm leichte Vehikel besteht komplett aus Kohlefasern. Mit einem eigenentwickelten, 50 kW starken Elektromotor beschleunigt die Kapsel mit 1,5 g auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 350 km/h. Für eine bessere Kraftübertragung pressen pneumatische Muskeln das Antriebsrad auf die Schiene. Das elektronische Stabilisationssystem mit 38 Sensoren soll die Kapsel im Zentrum der Röhre halten. Ein autarkes Bremssystem mit vier pneumatischen Bremszangen soll das Gefährt im Falle einer Notbremsung in nur fünf Sekunden zum Stillstand bringen.

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