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01.09.2021 | Leichtbau | Nachricht | Onlineartikel

Batteriegehäusedeckel mit Recyclingvlies hochautomatisiert gefertigt

Autor:
Thomas Siebel
1 Min. Lesedauer

Im Projekt CosiMo wurden die Grundlagen geschaffen, um Recyclingfasern und wiederverwendbare Kunststoffe hochautomatisiert und in hohen Stückzahlen zu Leichtbauteilen zu verarbeiten.

Im Projekt CosiMo haben das DLR, die Universität Augsburg und ein Industriekonsortium von elf Unternehmen einen Prozess entwickelt, mit dem sich recycelte Fasern aus der Textilindustrie und wiederverwendbare Kunststoffe im Resin Transfer Molding verarbeiten lassen. In einem ersten prototypischen Einsatz haben die Projektpartner Batteriegehäusedeckel aus recycelten Glasfaser-Vliesstoffen und Polyamid 6 entwickelt. Nach Angaben der Forschenden ist der Einsatz von Polyamid 6 als Ersatz für nicht-recyclingfähige Epoxidharze bisher einzigartig.

Die besondere Herausforderung bestand nach Angaben der Forschenden in der Ermittlung passender Prozessparameter, da sich die Recyclingvliesstoffe im Vergleich zu herkömmlichen Textilien weniger gut imprägnieren lassen. Wesentlich sei dabei der Einsatz eines Sensornetzwerks im Prozess gewesen. Die gewonnenen Daten sollen die Grundlage für zukünftige intelligente Prozesssteuerungen bilden. An dem Projekt waren unter anderem auch die Unternehmen Faurecia, Premium Aerotec, KraussMaffei und Kuka beteiligt.

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