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22.11.2016 | Leichtbau | Nachricht | Onlineartikel

FEV erwirbt Mehrheit an Imperia

Autor:
Benjamin Auerbach

FEV übernimmt Imperia und erweitert damit seine Kompetenz bei der Gesamtfahrzeugentwicklung. Imperia ist spezialisiert auf Leichtbaulösungen vom Einzelbauteil bis zur gesamten Fahrzeugkarosserie.

FEV hat die Mehrheit am Fahrzeugkarosseriesystem-Entwickler Imperia gesichert. Damit will der global agierende Engineering-Dienstleister sein Unternehmenssegment Gesamtfahrzeugentwicklung stärken. Die 1998 gegründete Imperia hat sich auf die Karosserieentwicklung von Rohbaustrukturen sowie Exterior- und Interioranbauteilen spezialisiert und hat seinen Sitz in Aachen. "Mit der Eingliederung der Imperia in die FEV-Gruppe erweitern wir unser Portfolio nicht nur um innovative Produkte, sondern gewinnen auch wichtige neue Mitarbeiter mit fachspezifischem Engineering-Know-how", sagt Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group.

Modularer Karosseriebaukasten

Neben Verbundguss-Leichtbaustrukturen in Multi-Material-Bauweise ist der modulare Karosseriebaukasten FlexBody ein Produkt, das durch das Unternehmen am Markt angeboten wird. Dieses wurde mit Industriepartnern, der RWTH Aachen, der TU Braunschweig sowie der FH Aachen für die industrielle Umsetzung entwickelt FlexBody ist eine frei konvektionierbare Karosseriestruktur für Fahrzeugprojekte in Klein- bis Mittelgroßserie, insbesondere für Elektrofahrzeuge und Sportwagen. In diesem Baukastensystem werden Profile und Knotenstrukturen zu einem ganzheitlichen Karosserieentwurf kombiniert und ermöglichten so kurze Entwicklungszeiten und geringe Kosten. Mit Urbe hat Imperia zudem bereits ein vollelektrisches Stadtfahrzeug konzipiert, bei dem nach Angaben des Unternehmens dank FlexBody-Leichtbau mit Sicherheit auf dem Niveau von Großserienfahrzeugen realisiert wird.

"Wir sind davon überzeugt, dass die Imperia GmbH mit ihrer Spezialisierung auf die Entwicklung von Fahrzeugkarosserien und mit zukunftweisender Leichtbauexpertise ein wichtiger Teil in der FEV-Gruppe sein wird", ergänzt Professor Thilo Roeth, Geschäftsführer bei Imperia. "Wir verstehen uns als eine ideale Ergänzung zu den heutigen Kompetenzfeldern der FEV und freuen uns darauf, das Branding 'Automotive Engineering made in Aachen' gemeinsam in die Welt zu tragen."

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

Verbundstrukturen und Verbundwerkstoffe

Quelle:
Werkstoffkunde

01.09.2015 | Titelthema | Ausgabe 9/2015

Leichte Multi-Material-Karosserie für ein Elektrofahrzeug

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