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Über dieses Buch

Stefan Gegg stellt in dieser Arbeit eine völlig neue Controllingkonzeption zur Erfassung, Messung und Bewertung komplexer Leistungen vor. Auf der Grundlage einer detaillierten Analyse der Komponenten Leistung und Komplexität wird hier eine bahnbrechende Weiterentwicklung des Leistungscontrolling vorgestellt und zur ersten vollständig auf der Kybernetik basierenden Controllingkonzeption erweitert. Diese ermöglicht erstmals die adäquate Erfassung, Messung und Bewertung von komplexen Leistungen ohne Informations- und Qualitätsverlust.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Auf dem Fachgebiet des Controlling beschäftigen sich zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen unter Anderem mit den Besonderheiten von Marketing-, Investitions-, und Produktionscontrolling. Überwiegend stehen bei diesen Untersuchungen Kosten- und Risikoaspekte einer Entscheidungssituation zur Diskussion. Letztlich handelt es sich bei den Untersuchungsobjekten aber immer um Leistungen (Marketing-, Investitions- und Produktionsleistungen), welche mit steigender Komplexität immer speziellere Anforderungen an ein Controlling stellen. Die vorliegende Arbeit verfolgt daher nicht eine weitere Spezialisierung auf einen bestimmten Leistungsbereich eines Unternehmens, welcher unter Kosten- oder Risikoaspekten zu analysieren ist, sondern eine grundlegende und bereichsübergreifende Betrachtung, wie ein geeignetes Controlling für derartige komplexe Leistungen (im folgenden Leistungscontrolling genannt) konzipiert werden kann.
Stefen F. Gegg

Chapter 2. Einführung in das betriebswirtschaftliche Leistungsverständnis

Zusammenfassung
Angesichts der Tatsache, dass eine allgemeingültige Definition einer betrieblichen Leistung zum einen für die Betriebswirtschaftslehre nicht zwingend notwendig und zum anderen auch nur sehr schwer zu fassen ist, wurden die Versuche, den Leistungsbegriff zu kennzeichnen, weitestgehend eingestellt. Entsprechend findet der Leistungsbegriff in wissenschaftlichen Publikationen ohne weitere Erläuterungen, teilweise sogar mit einer gewissen „Willkür“ Verwendung. Neueste Tendenzen gehen soweit, dass sie den allgemeinen Leistungsbegriff ablehnen und nur noch von Leistungsinterpretationen sprechen, die für den jeweiligen Forschungsschwerpunkt relevanten Teilaspekte einer betrieblichen Leistung betrachten.
Stefen F. Gegg

Chapter 3. Komplexe Leistungen als Gegenstand des Leistungscontrolling

Zusammenfassung
Im umgangssprachlichen Gebrauch wird mit dem Begriff der Komplexität eine Art Ohnmacht des Menschen bzw. sein Unvermögen, Vorgänge zu beherrschen und zu verstehen, in Verbindung gebracht. Diese „Grenzen des Begreif- und Erklärbaren“ führen dazu, dass der Komplexitätsbegriff nicht einheitlich abgegrenzt ist. Beispielhaft sei an dieser Stelle der Komplexitätsbegriff von Willke genannt, der Komplexität als „den Grad der Vielschichtigkeit, Vernetzung und Folgelastigkeit eines Entscheidungsfeldes“ kennzeichnet. Für Luhmann hingegen steht Komplexität für das Maß an Unbestimmtheit bzw. den Mangel an Information, verbunden mit dem Zwang zu handeln.
Stefen F. Gegg

Chapter 4. Kennzeichnung eines Leistungscontrolling für komplexe Leistungen

Zusammenfassung
Mit dem zu Grunde gelegten tätigkeitsorientierten Leistungsverständnis (Kapitel 2) und der Kennzeichnung von komplexen Leistungen bzw. den Erkenntnissen über die alternativen Gestaltungsmöglichkeiten der Komplexitätskompetenz auch im Bezug auf die notwendigen Eigenschaften der Leistungssubjekte (Kapitel 3) ist die Basis geschaffen, um ein Leistungscontrolling für komplexe Leistungen zu entwickeln. Dazu ist in einem ersten Themenblock (Abschnitt 4.1) die Einordnung eines Leistungscontrolling in eine Controllingkonzeption zu analysieren. Da die Grundlagen aus Kapitel 2 und 3 jedoch stark von klassischen Controllingauffassungen abweichen, ist diese Einordnung nur mit wesentlichen Änderungen und Erweiterungen des konzeptionellen Rahmens möglich.
Stefen F. Gegg

Chapter 5. Konzeptionelle Gestaltung von Controlling-Instrumenten für komplexe Leistungen

Zusammenfassung
Die grundlegenden Erkenntnisse aus den vorhergehenden Kapiteln sollen im Folgenden eine instrumentelle Umsetzung erfahren. Im Kern geht es um die Wissensakquisition und die inhaltserhaltende Wissensverarbeitung und -kommunikation über komplexe Leistungen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie die ausführlich formulierten Anforderungen an ein Leistungscontrolling für komplexe Leistungen (siehe Abschnitt 4.2) bei der Gestaltung geeigneter Controlling-Instrumente zu berücksichtigen sind.
Stefen F. Gegg

Chapter 6. Schlussfolgerung und kritische Würdigung

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist das ergebnisorientierte Leistungsverständnis, welches im Allgemeinen der Betriebswirtschaftslehre und im Speziellen dem Fachbereich des Controlling zu Grunde liegt. Es konnte gezeigt werden, dass eine Abkehr von diesem ergebnisorientierten Leistungsbegriff hin zu einem tätigkeitsorientierten Leistungsbegriff notwendig erscheint. Dieses tätigkeitsorientierte Leistungsverständnis ist ein wesentlicher Baustein eines Leistungscontrolling für komplexe Leistungen.
Stefen F. Gegg

Backmatter

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