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Über dieses Buch

Das vorliegende Buch dient künftigen und bereits praktizierenden Laserschutzbeauftragten als kompaktes Nachschlagewerk und bietet Hilfestellung bei praktischen sowie theoretischen Fragen im Umgang mit Lasern in allen Anwendungsbereichen. Durch konkrete Übungsaufgaben und Testfragen mit Lösungen in jedem Kapitel eignet es sich als begleitendes Lehrbuch für die Aus- und Weiterbildung von Laserschutzbeauftragten bzw. als Ergänzung zu den entsprechenden Kursen.

Das Werk basiert dabei auf den Anforderungen der Arbeitsschutzverordnung OStrV und der Technischen Regeln Optische Strahlung (TROS-Laserstrahlung), die diese konkretisieren. Gleichzeitig bildet es die Inhalte der Kurse zur Ausbildung von Laserschutzbeauftragten an der Akademie für Lasersicherheit Berlin und der Berufsgenossenschaft BG ETEM ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Physikalische Eigenschaften von Laserstrahlung

Zusammenfassung
Die physikalischen Eigenschaften der Laserstrahlung bilden eine der Grundlagen des Laserstrahlenschutzes. In diesem Kapitel werden die Natur und das Verhalten der optischen Strahlung im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Spektralbereich mit Wellenlängen von 100 nm bis 1 mm beschrieben. Es wird auf den Unterschied zwischen der inkohärenten Strahlung aus normalen Lichtquellen und der kohärenten Laserstrahlung eingegangen.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 2. Biologische Wirkung von Laserstrahlung

Zusammenfassung
Bei der Anwendung von Lasern tritt in der Regel eine wesentlich höhere Bestrahlungsstärke und Bestrahlung als bei normalen Lichtquellen auf. Daher ist das Arbeiten mit Lasern mit besonderen Gefährdungen verbunden, die ohne Sicherheitsvorkehrungen zu ernsten Unfällen und Gesundheitsschädigungen führen können. In diesem Kapitel werden anfangs die Wirkungsmechanismen von Laserstrahlung auf Gewebe beschrieben.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 3. Rechtliche Grundlagen

Zusammenfassung
Das Studium der rechtlichen Grundlagen wird zu Unrecht oft als lästige Pflicht angesehen. Damit die Fachkundigen ihrer verantwortungsvollen Position im Gesundheits- und Unfallschutz gerecht werden können, müssen sie auch in diesem Bereich Ihre Kenntnisse erwerben.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 4. Grenzwerte der zugänglichen Strahlung und Laserklassen

Zusammenfassung
Die Einteilung der Laser in Klassen soll dem Anwender die Beurteilung der Gefährdungen erleichtern. Jede Klasse ist mit unterschiedlichen Gefährdungen verbunden, die entsprechende Schutzmaßnahmen erfordern. Die Klassen werden durch den sogenannten Grenzwert der zugänglichen Strahlung (GZS) definiert.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 5. Expositionsgrenzwert (EGW)

Zusammenfassung
Die Sicherheitsphilosophie für die direkte Gefährdung durch Laserstrahlung beruht auf einem Grenzwertkonzept (Abb. 5.1). In einer Gefährdungsbeurteilung wird geprüft, ob die sogenannten Expositionsgrenzwerte (EGW) für einen Augen- oder Hautschaden überschritten oder unterschritten werden. Die EGW basieren auf experimentellen Studien und wurden zur sicheren Seite hin europaweit festgelegt.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 6. Gefährdungen durch Laserstrahlung

Zusammenfassung
Unter dem Begriff der Gefährdung ist im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes „ein Zustand oder eine Situation, in der die Möglichkeit des Eintritts eines Gesundheitsschadens besteht“, zu verstehen [1]. Beim Umgang mit Laserstrahlung muss man zwischen der direkten und der indirekten Gefährdung unterscheiden. Eine direkte Gefährdung besteht bei der Wechselwirkung von Laserstrahlung mit den Augen oder der Haut und einem daraus möglicherweise resultierenden thermischen, fotochemischen oder fotoakustischen Schaden [2].
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 7. Auswahl und Durchführung von Schutzmaßnahmen

Zusammenfassung
Wird in der Gefährdungsbeurteilung festgestellt, dass vom Arbeitsplatz direkte oder indirekte Gefährdungen ausgehen, so müssen nach dem Arbeitsschutzgesetz Schutzmaßnahmen in folgender Reihenfolge getroffen werden.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 8. Aufgaben und Verantwortung der Laserschutzbeauftragten

Zusammenfassung
Werden im Unternehmen Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B oder 4 betrieben, so sind schon seit den 1980er Jahren in Deutschland Laserschutzbeauftragte (LSB) gemäß DGUV Vorschrift 11 [10] (bzw. früher BGV B2 und VBG 93) schriftlich zu bestellen (Anhang A.3 zeigt dafür ein Beispiel). Die Laserschutzbeauftragten sind im Bereich des Gesundheits- und Unfallschutzes am Laserarbeitsplatz das Bindeglied zwischen den Vorgesetzten und den Beschäftigten.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 9. Inhalte und Beispiele der Gefährdungsbeurteilung

Zusammenfassung
Die Gefährdungsbeurteilung ist ein wichtiges Dokument für den Arbeitsschutz und bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Sicherheitsmanagement [1]. Sie beruht auf dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) [2] und den DGUV Vorschriften (Unfallverhütungsvorschrift) insbesondere der DGUV Vorschrift 1 Grundsätze der Prävention [3], nach denen alle Arbeitgeber verpflichtet sind, für alle vorhandenen Arbeitsplätze eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. § 5 ArbSchG beschreibt Gefahrenursachen und Inhalte der Gefährdungsbeurteilung.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 10. Bestimmungen für besondere Anwendungen

Zusammenfassung
Der Laserschutz ist in großen Teilen für alle Anwendungsbereiche identisch. Bestimmte Anwendungen benötigen jedoch besondere Schutzmaßnahmen, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Dies betrifft vor allem Showlaser, Vermessungslaser und Laser für Unterrichtszwecke und medizinische Anwendungen.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Kapitel 11. Anhang

Zusammenfassung
Gefährdungsbeurteilungen müssen individuell auf die Struktur und die Tätigkeiten an den entsprechenden Arbeitsplätzen ggf. für entsprechende Tätigkeiten (z. B. Wartung an der Anlage) im Unternehmen angepasst werden. Demzufolge gibt es keine festen Vorlagen, wie die Gefährdungsbeurteilung auszusehen hat. Die im Folgenden aufgeführte Literatur und die Tabellen zur Gefährdungsbeurteilung sind beispielhaft und sollen eine Hilfestellung für die Anwender sein. Anhand dieser kann der Anwender dann die konkrete Gefährdungsbeurteilung bezüglich des Einsatzes von Lasern und der Tätigkeiten erstellen. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
Claudia Schneeweiss, Jürgen Eichler, Martin Brose

Backmatter

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