Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Eine funktionierende leitungsgebundene Energieversorgung ist Voraussetzung für die industrielle Entwicklung eines Landes. Das Buch gibt einen fundierten Überblick über die Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgungssysteme in den Ländern der Visegrad-Gruppe, des Baltikums sowie Russlands, Belarus und der Ukraine. Gleichzeitig werden Ansatzpunkte zur Modernisierung der Energienetze offengelegt. Nationale Besonderheiten und Entwicklungsstände werden aufgezeigt. Durch die abgestimmte Struktur der Beiträge ist ein Vergleich der Systeme möglich. Die Länderberichte sind von ausgewiesenen Fachleuten der betreffenden Staaten verfasst. Sie spiegeln die seit 25 Jahren bestehende Zusammenarbeit im Rahmen des Zittauer Energieseminars zur energiewirtschaftlichen Situation in Mittel- und Osteuropa wider. Jeder Beitrag beinhaltet eine technisch-ökonomische Sachstandsanalyse und geht auf Entwicklungsperspektiven ein. Das Werk zeigt Verbesserungspotentiale bzgl. Infrastrukturausbau und Energieeffizienz auf.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Polen

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Polen. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Edyta Ropuszyńska-Surma, Magdalena Węglarz, Zdzisław Szalbierz

2. Tschechien

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Tschechien. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Martin Sirový, Emil Dvorský, Lenka Raková

3. Slowakei

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in der Slowakei. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Kvetoslava Šoltésová, Jaroslav Šoltés

4. Ungarn

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Ungarn. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Géza Mészáros, Andrea Simon

5. Litauen

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Litauen. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Vaclovas Miškinis, Arvydas Galinis

6. Lettland

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Lettland. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Gunta Šlihta, Kaspars Šlihta

7. Estland

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Estland. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Tino Schütte

8. Russische Föderation

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Russland. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Olga Borozdina

9. Deutschland

Zusammenfassung
Der Beitrag gibt einen Überblick über die leitungsgebundene Energieversorgung, insbesondere mit Strom-, Gas- und Fernwärme, in Deutschland. Nationale Besonderheiten und Entwicklungen werden diskutiert. Aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Zeitreihen wird der technisch-ökonomische Sachstand analysiert. Die Ausführungen weisen auf Verbesserungspotenziale und geplante Maßnahmen bezüglich Infrastrukturausbau und Energieeffizienz hin.Durch die Verwendung offizieller Energiestatistiken sind vergleichende Analysen mit den Versorgungsstrukturen anderer EU-Länder möglich.
Tino Schütte

10. Zusammenfassender Vergleich

Zusammenfassung
In allen betrachteten Ländern dieses Buches werden die erheblichen Strukturveränderungen in der Energiewirtschaft zu Beginn der 1990er-Jahre – bedingt durch deren Transformation von einer Planwirtschaft zu einer Marktwirtschaft – deutlich. Die Umstrukturierungen gingen mit deutlichen Verbrauchsrückgängen bei allen leitungsgebundenen Energien sowie umfassenden Rationalisierungs- und Modernisierungsanstrengungen im Bereich der Energieerzeugung und -verteilung einher. In der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre stieg der Energiebedarf der Länder Mittel- und Osteuropas zwar wieder an, hat – mit Ausnahme des Elektrizitätsbedarfs – aber bis heute nicht das frühere Niveau erreicht. Besonders deutlich wird dies beim Raumwärmebedarf, der in allen Staaten tendenziell abnimmt. Ein wesentlicher Einfluss sind neben der gestiegenen Effizienz versorgungstechnischer Anlagen die verbesserten Gebäudehüllen. Inwieweit sich der Bedarf an Elektrizität zukünftig entwickeln wird, ist schwer abzuschätzen. Wahrscheinlich ist, dass er leicht steigt, insbesondere, wenn davon ausgegangen wird, dass die fortschreitende Elektrifizierung aller Verbrauchssektoren nicht durch die Steigerung der Energieeffizienz kompensiert werden kann. Hier spielt sicherlich der für gewöhnlich sinkende Grenznutzen von Effizienzverbesserungen eine Rolle. Die große Bedeutung der rationellen Energiegewinnung, -verteilung und -verwendung wird aber weiterhin bestehen, da gerade im Letztverbraucherbereich viele kleine und mittlere und damit in Summe große Einsparpotenziale bestehen. Inwieweit hier neben den bereits vorhandenen (nicht-)monetären Initiativen weitere Anreize notwendig sind, bleibt abzuwarten.
Tino Schütte

Backmatter

Weitere Informationen