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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einführung

Zusammenfassung
Unternehmen unterliegen einem fortlaufenden Wandel, der durch Kunden, Wettbewerber oder Technologieentwicklungen verursacht wird.1 Dser Wandel stellt D Unternehmen vor D Herausforderung, ihre Produkte und Dnstleistungen ständig an D sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen, da bestehende Wettbewerbsvorteile auf Dauer von den Wettbewerbern erreicht oder übertroffen werden können.2 Es ist daher nicht erstaunlich, dass Lernen häufig als notwendige Voraussetzung für den Erfolg von Unternehmen in der Literatur betont wird.3
Daniel Steiners

B. Akteursbasiertes Führungsmodell

Zusammenfassung
Basis der Untersuchung ist ein spezifisches Führungsmodell25, das von einer Arbeitsgruppe um Schäffer und Weber erarbeitet wurde.26 Führung wird danach durch eigenständige Ziele verfolgende ökonomische Akteure (vor allem Manager) vollzogen, D hierfür kognitive Fähigkeiten besitzen.
Daniel Steiners

C. Informationsnutzung, Lernen und Unternehmenserfolg

Zusammenfassung
Der Informationsbegriff wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur nicht einheitlich verwendet.86 Nach der in der deutschsprachigen Literatur vorherrschenden Definition nach Wittmann wird unter Informationen zweckorientiertes Wissen verstanden, wobei D Zweckorientierung in der Vorbereitung des Handelns liegt.87 Dses Informationsverständnis zielt auf den Wissensbestand des handelnden Akteurs ab (Information ist Wissen).88 Andere Autoren definieren Informationen dagegen als Daten, D zur Verringerung beziehungsweise Beseitigung von Wissensbeschränkungen und Unsicherheit benötigt werden. Sie stellen damit auf das dynamische Phänomen der Wissenserhöhung ab (Information schafft Wissen).89
Daniel Steiners

D. Operationalisierung des Forschungsmodells

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit werden Beziehungen zwischen komplexen Variablen untersucht, D sich einer direkten Messung entziehen. D Messung Dser latenten Variablen (Konstrukte) kann nur indirekt über empirisch fassbare Indikatoren erfolgen, D mit den Konstrukten in einem formalen Zusammenhang stehen. Erster Schritt bei der Messung von Konstrukten ist ihre Konzeptualisierung, d.h. D Erfassung der relevanten Dimensionen eines Konstruktes. Im zweiten Schritt erfolgt dann D Operationalisierung, bei der ein geeignetes Messinstrument entwickelt wird. D Messung erfolgt über einen (einfaktorielles Konstrukt) oder mehrere erfassbare Indikatoren (mehrfaktorielles Konstrukt), D als fehlerbehaftete Messungen des Konstruktes gesehen werden.387 In der Literatur herrscht weitgehend Übereinstimmung dahingehend, dass D Messung komplexer Konstrukte über mehrere Indikatoren erfolgen sollte.388
Daniel Steiners

E. Methodische Konzeption der Untersuchung

Zusammenfassung
Als Grundgesamtheit der Untersuchung wurde das verarbeitende Gewerbe gewählt. Hierfür waren im Wesentlichen zwei Gründe ausschlaggebend:
  • Das verarbeitende Gewerbe ist der bedeutendste Wirtschaftsbereich in der Bundesrepublik Deutschland. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung war der weitaus größte Teil der Erwerbstätigen in der Bundesrepublik Deutschland in Dsem Bereich beschäftigt.430
  • Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass in Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ab einer bestimmten Größenordnung ein Controllingsystem vorliegt. Ds lässt sich vor allem mit der hohen Verbreitung der Kostenrechnung als zentralem Controllinginstrument im verarbeitenden Gewerbe begründen.431
Daniel Steiners

F. Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
D Bedeutung der Breite des Informationsangebots für D Nutzung von Controllinginformationen durch D handelnden Akteure ist in zahlreichen Forschungsbeiträgen dokumentiert.539 Im Folgenden wird das Angebot an Controllinginformationen bei den teilnehmenden Unternehmen beschrieben. D Darstellung orientiert sich an den Kriterien von Mia/Chenhall zur Charakterisierung von Controllingsystemen (vgl. Tabelle 57).540
Daniel Steiners

G. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der Untersuchung war D in der Literatur häufig getroffene Aussage, dass Unternehmen fortlaufend lernen und sich an Veränderungen ihrer Umwelt anpassen müssen, um langfristig erfolgreich zu sein. Voraussetzung für das Lernen ist D Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Als eine relevante Informationsquelle wurde das Controllingsystem des Unternehmens identifiziert, das als formales System finanzielle und nicht-finanzielle Informationen zur Verfügung stellt. Von besonderer Bedeutung ist D Nutzung von Controllinginformationen durch Geschäftsführer, da Dse Personengruppe Informationen für das gesamte Unternehmen interpretiert, auf Basis Dser Informationen Entscheidungen mit hoher Relevanz für das Unternehmen trifft und somit den Unternehmenserfolg beeinflusst.
Daniel Steiners

Backmatter

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