Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Julia Häbig untersucht, wie Schülerinnen und Schüler an Gymnasien Lernentwicklungsgespräche zwischen Lernenden, Eltern und Lehrpersonen wahrnehmen. Mit Hilfe eines Mixed-Methods-Designs wird erforscht, wie Lernentwicklungsgespräche das Spektrum der Leistungsbeurteilung an Schulen erweitern und welchen Beitrag sie zur Förderung von Motivation und selbstgesteuertem Lernen bei den Lernenden leisten können. Dabei wird der Fokus auf die Sichtweise der Schülerinnen und Schüler zu den Gesprächen gelegt, es werden aber auch Kontextfaktoren der jeweiligen Einzelschule aus einer schulentwicklungstheoretischen Perspektive berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, worin das Potenzial solcher Dreiergespräche liegt und wo noch Entwicklungsbedarf an den Schulen besteht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der Schule kommt eine zentrale Aufgabe innerhalb der Gesellschaft zu: Sie soll Bildung ermöglichen, Raum für nachhaltige Lernprozesse schaffen und die Schülerinnen und Schüler auf das spätere Leben vorbereiten. Das schulische Leben stellt dabei im Kleinen immer auch ein Abbild von größeren gesellschaftlichen Entwicklungen dar und spiegelt diese wider. Derzeit lässt sich innerhalb von Schule ein Trend zur Individualisierung ausmachen, der die Entwicklung der gesamten (westlichen) Gesellschaft stark prägt.
Julia Häbig

Kapitel 2. Forschungsgegenstand: Lernentwicklungsgespräche

Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen sogenannte Lernentwicklungsgespräche, die eine Variante von Schüler-Eltern-Lehrer-Gesprächen darstellen. Die Gespräche erfolgen zwischen Schülerinnen oder Schülern, deren Eltern (oder einem Elternteil) und – in der Regel – einer Lehrperson. Im Bundesland Hamburg, auf das sich die Untersuchung bezieht, werden solche Gespräche im Schulgesetz Lernentwicklungsgespräche genannt.
Julia Häbig

Kapitel 3. Theoretischer Rahmen

Im folgenden Kapitel wird der theoretische Rahmen der Arbeit erläutert. Bei der Planung und Durchführung eines Forschungsprojektes stellt sich die Frage der Perspektive, unter der man den gewählten Gegenstand betrachtet. Der Forscherin oder dem Forscher bietet sich hier eine Vielzahl an Optionen an, wobei die Wahl eines bestimmten Zugangs Konsequenzen für alle weiteren Schritte in der Durchführung des Forschungsprojekts nach sich zieht.
Julia Häbig

Kapitel 4. Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen

In diesem Kapitel wird dargelegt, welches Erkenntnisinteresse dieser Arbeit zu Grunde liegt und welche Forschungsfragen daraus abgeleitet werden. Es bildet damit die Schnittstelle zwischen dem ersten Teil der Arbeit, der den Forschungsstand zusammenfasst sowie den theoretischen Rahmen skizziert, und dem zweiten Teil, in dem die eigene Untersuchung dargestelltwird, Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Zunächst wird allgemein das Erkenntnisinteresse offengelegt, dann werden die einzelnen Forschungsfragen detailliert beschrieben.
Julia Häbig

Kapitel 5. Forschungsdesign und methodisches Vorgehen

Dieses Kapitel befasst sich mit dem der Untersuchung zugrundeliegenden Forschungsdesign. In 5.1 wird das Mixed-Methods-Design erläutert, in 5.2 steht die Datenerhebung im Zentrum, in 5.3 die Datenauswertung.
Julia Häbig

Kapitel 6. Präsentation der Ergebnisse

In diesem Kapitel werden die Ergebnisse präsentiert. Das Kapitel gliedert sich dabei in fünf große Unterkapitel: Zunächst werden die Konzepte der drei Gymnasien zur Gestaltung von Lernentwicklungsgesprächen vorgestellt und in Hinblick auf Potenziale für selbstgesteuertes Lernen wie auch im Zusammenhang mit Leistungsbeurteilung analysiert (6.1). Dieser Auswertung liegen qualitative Daten zu Grunde. Im nachfolgenden Kapitel 6.2 wird die Prozessqualität der Lernentwicklungsgespräche aus Sicht der Schülerinnen und Schüler beschrieben.
Julia Häbig

Kapitel 7. Diskussion der Ergebnisse

Nachdem die Ergebnisse in Kapitel 6 ausführlich dargelegt wurden, werden sie im vorliegenden Kapitel unter Rückbezug auf den eingangs vorgestellten theoretischen Rahmen und bereits vorliegende Forschungsbefunde diskutiert. Die Diskussion wird unter mehreren Gesichtspunkten geführt: Zuerst werden die qualitativen und quantitativen Ergebnisse für sich zu den theoretischen Zugängen und dem Forschungsstand in Bezug gesetzt. Da nicht für jede Frage in gleichem Maße empirische Erkenntnisse vorliegen und die Studie an vielen Stellen explorativen Charakter aufweist, erfolgt dieser Abgleich an manchen Stellen mehr unter Rückbezug auf generellere theoretische Annahmen, an anderen wird stärker auf die vorliegenden empirischen Erkenntnisse eingegangen.
Julia Häbig

Kapitel 8. Fazit

Im Folgenden werden Konsequenzen für Forschung und Praxis abgeleitet, um den Beitrag der vorliegenden Arbeit sowohl zum wissenschaftlichen Diskurs als auch zur schulpraktischen Arbeit zu skizzieren (8.1). Die Arbeit schließt mit einem Gesamtfazit (8.2).
Julia Häbig

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise