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Über dieses Buch

Das Werk bietet die Grundlagen zur Lichtverschmutzung und ihrer Auswirkung auf Organismen. Es vergleicht die Lichtverschmutzung anhand ausgewählter Metropolen weltweit und bilanziert existierende Maßnahmen der Lichtverschmutzungsprävention. Schließlich werden innovative Lösungsansätze besprochen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Geschichte des Lichts reicht weit zurück. Anfänglich war das Licht nur in Form von Feuer verfügbar, welches ein unkontrollierbares und gefährliches Element in der Nacht darstellte. Das brennende Licht wurde über Jahrtausende durch die Entwicklung von Kerzen, Öllampen und Gaslampen sicherer, jedoch war die Lichtausbeute dabei sehr gering. Folglich war das großflächige Ausleuchten der Innen- und Außenräume mit einem erheblichen Kostenfaktor verbunden, weshalb lange Zeit nur besonders wichtige Bauwerke und Straßen beleuchtet wurden (vgl. Descottes und Ramos 2011).
Emlyn Etienne Goronczy

2. Was ist Lichtverschmutzung?

Im Allgemeinen versteht man unter dem Ausdruck „Lichtverschmutzung“ oder auch „Lichtsmog“ die übermäßige Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht (vgl. Fachgruppe Dark Sky 2015). Straßenleuchten, Reklametafeln, Schaufenster und ähnliche Beleuchtungsanlagen, die über Nacht eingeschaltet sind, produzieren Licht, welches direkt oder indirekt (durch Oberflächenreflexionen) in die Atmosphäre gelangt. Auf dem Weg dorthin werden verschiedene molekulare Bestandteile der Luft durch Reflexionen sichtbar gemacht. Der Nachthimmel wird künstlich aufgehellt (Abb. 2.1).
Emlyn Etienne Goronczy

3. Einfluss und Auswirkungen des nächtlichen Kunstlichts und der Lichtverschmutzung

Cinzano et al. (2001) veranschaulichen, mit welcher Intensität die Nächte mit Kunstlicht aufgehellt werden.
In ihrer Studie wurden zwischen 1996 und 1997 achtundzwanzig Fotos von der Erde erstellt und zu einer Landkarte zusammengefügt. Die Aufnahmen wurden von Störfaktoren wie Überbelichtung, Bränden oder nicht klarer Atmosphäre bereinigt, sodass im Endresultat lediglich himmelfreie Bilder mit klarer Atmosphäre verarbeitet wurden (Abb. 3.1).
Emlyn Etienne Goronczy

4. Internationale Vergleichsanaylse der Lichtverschmutzungsquellen im urbanen Raum

Im Zuge des vorangegangenen Überblicks über die Einflüsse und Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf verschiedene Organismen werden in diesem Kapitel die Hauptquellen und Ursachen der Lichtverschmutzung in Großstädten analysiert. Die Ergebnisse sind Erkenntnisse, die zur weiterführenden Lösung des Lichtverschmutzungsproblems beitragen werden.
Für die Vergleichsanalyse wurden die Städte New York City, Boston, Toronto, Warschau und Hannover ausgewählt. Sie stehen repräsentativ mit ihren unterschiedlichen Größen und urbanen Strukturen für ähnliche Metropolen auf dieser Welt.
Emlyn Etienne Goronczy

5. Simulation urbaner Szenen und Räume

Die hier erstellten Simulationen dienen zur Prüfung und Weiterentwicklung der Ergebnisse in Kap. 4. Die Simulationen ermöglichen es, Aussagen darüber treffen zu können, wie viel Licht von den unterschiedlichen Kategorien in die Atmosphäre gelangt.
Anders als zunächst geplant, werden verschiedene urbane Bausteine simuliert und nicht eine Metropole als Ganzes. Die Bausteine haben den entscheidenden Vorteil, dass sie in verschiedenen Konstellationen zusammengestellt werden können. So ist es mit den Bausteinen möglich, unterschiedliche Städte zu rekonstruieren. Das Bausteinprinzip wird in Kap. 6 zum Tragen kommen. Die Simulationen werden mit dem Programm Dialux 4.12 durchgeführt.
Emlyn Etienne Goronczy

6. Lösungsansätze zur reduzierung der urbanen lichtverschmutzung

In diesem Kapitel werden die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen der vorangegangenen Kapitel zusammengeführt und daraus Lösungsansätze entwickelt. Das Kapitel setzt sich aus drei Teilen zusammen: Optimierung der gesammelten Erkenntnisse in Bezug auf Lichtverschmutzung, Entwicklung eines Ablaufplans und Entwurfsleitlinien und fiktive Umsetzung des Lösungskonzepts am Beispiel der Metropole Warschau.
Emlyn Etienne Goronczy

7. Fazit und Ausblick

Das Thema Lichtverschmutzung gewinnt zunehmend an Präsenz. Wie in Abschn. 3.1 erläutert, erhöht sich von Jahr zu Jahr die globale Helligkeit in der Nacht. Mit ihr fallen auch die Auswirkungen immer drastischer aus. Unterschiedliche Instanzen wie beispielsweise die Industrie, die Naturwissenschaftler oder die Astronomen versuchen, die Problematik der Lichtverschmutzung in den Griff zu bekommen.
Emlyn Etienne Goronczy

Backmatter

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