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01.02.2011 | Editorial/Inhalt | Ausgabe 2/2011

Bankfachklasse 2/2011

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Zeitschrift:
Bankfachklasse > Ausgabe 2/2011
Autor:
Uwe Benner
Unglaublich, das neue Jahr hat bereits schon wieder die erste Börsensensation: Facebook. Obwohl die Aktien erst 2012 an der Börse eingeführt werden sollen, gibt es derzeit einen unglaublichen Run auf die Aktien. Alleine Goldman Sachs hat zusammen mit der russischen Internetholding Mail.ru 500 Millionen Dollar in Facebook investiert und dabei das Unternehmen mit 50 Milliarden Dollar bewertet. Vorsichtigere Schätzungen gehen von einem Unternehmenswert von 37 Milliarden Dollar aus. Aber auch damit wäre Facebook mehr wert als Firmen wie Ebay (30,1 Milliarden Dollar) oder Yahoo (18,3 Milliarden Dollar), die bereits an der Börse gehandelt werden. Goldman Sachs hat über das eigene Engagement hinaus weitere Aktien im Gegenwert von 1,5 Milliarden Dollar aufgenommen, um sie an ihre reichen Privatkunden weiter zu verkaufen, die sich nahezu unbesehen um die Aktien reißen. Viele Informationen gibt es dabei von Facebook nicht. Lt. Anlageprospekt hat das Unternehmen 2009 bei einem Umsatz von 777 Millionen Dollar 200 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Bilanzdaten von 2010 sind noch nicht veröffentlicht. Analysten von Goldman Sachs schätzen jedoch einen Umsatz 2010 in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Die Anlagebedingungen sind außerdem bemerkenswert: 2 Millionen Dollar Mindestanlagebetrag und die Aktien dürfen nicht vor 2013 weiterverkauft werden. Die Investoren scheint all’ das nicht abzuschrecken: hohe Zukunftserwartungen und ein Hauch von Exklusivität sorgen derzeit dafür, dass man im außerbörslichen Handel keine Facebook-Aktien mehr kaufen kann. Facebook hat mehr als 500 Millionen Mitglieder, aber weniger als 500 Aktionäre. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist derzeit der jüngste Milliardär der Vereinigten Staaten und seine Geschichte war bereits Vorlage für einen Hollywood-Film. ...

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