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Über dieses Buch

Chronobiologie ist die Wissenschaft von der inneren Uhr! Das Wissen des Menschen um den Takt seiner eigenen, genetisch bedingten inneren Uhr wird das Wesen des Arbeitens, dessen Wert, aber auch das Verständnis von Lebensqualität in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig verändern. Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft werden davon zu gleichen Teilen profitieren. Wie aber kann dies aussehen? Das Buch zeigt es anhand von eindrucksvollen Wegen und Beispielen.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Ich wurde auf einem Vortrag einmal gefragt, ob es grundsätzlich einer visionären Persönlichkeit bedarf, um Städte und Unternehmen in Zukunft ganz vorne in der globalen Rangliste zu platzieren. Meine Antwort war ein klares „JA“. Es gibt viel mehr Visionäre, als wir glauben. Die, die ganz nach oben kommen, sind vielleicht noch nicht einmal die Stärksten. Oft waren sie „nur“ mit der richtigen Idee, mit den richtigen Unterstützern (was genauso „nur“ ein Partner sein kann, der zu einem steht!) zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Deutschland hat mit Sicherheit genug Visionäre, die schlichtweg den Weg nicht nach oben „finden dürfen“.
Michael Wieden

Kondratieff – Von der Dampfmaschine zum Menschen

Zusammenfassung
Das zunächst unangenehm Erscheinende an vielen Büchern ist, dass sie sich immer seitenlang an das eigentliche Thema hinwinden. Historien und Hinleitungen sind für manch geneigten Leser und Kritiker immer ein Bollwerk, welches es zu überwinden gilt, bis die Oase der Erkenntnis am Horizont auftaucht. Ich bin jedoch jemand, der nicht nur wissen will wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Denn wenn ich dies weiß, dann kann ich mir auch ein Bild davon machen, ob und wie lange es funktioniert, bzw. welche Voraussetzungen vorhanden sein müssen, damit es dauerhaft und nachhaltig Sinn macht.
Michael Wieden

Die Chronobiologie – der Schlüssel zum gesunden Arbeiten?

Zusammenfassung
Psychologen haben aktuell so große Nachfrage, dass sogar Allgemeinärzte zunehmend eine psychologische Zusatzausbildung anstreben. Laut einer Pressemitteilung des BPtK vom 14.05.2012 fehlen demnach aktuell bundesweit 4000 Psychotherapeuten. In Großstädten arbeiten im Schnitt 60 Psychotherapeuten je 100.000 Einwohner, oder anders ausgedrückt kommen auf jeden Therapeuten 1666 Einwohner! Die Landbevölkerung ist noch wesentlich schlechter gestellt.
Michael Wieden

Work-Life-Balance

Zusammenfassung
Nimmt man diesen Begriff wörtlich, dürfte Arbeit eigentlich mit Leben nichts zu tun haben. Eine Balance zwischen Arbeit und Leben herzustellen, ist in der Realität so nicht möglich, da auch die Arbeit Teil des Lebens ist. Man könnte einzig diese Wortwahl so begründen, indem man den Anteil der Arbeit am Leben damit verknüpft. Eine Balance ist aber so nicht herzustellen. Bewegen wir uns also einmal weg von der reinen Definition via der gewählten Begrifflichkeiten. Definitionen dieses zur Mode gewordenen Begriffes gibt es mehrere.
Michael Wieden

Definiere „Arbeit“!

Zusammenfassung
Wer kennt sie nicht die Frage: „Lebst du um zu arbeiten, oder arbeitest du um zu leben?“ Ich persönlich finde ehrlich gesagt beide Varianten nicht sonderlich ansprechend. Mir fehlt dabei der Faktor „Zufriedenheit“ und auch „Spaß“. Ja – tatsächlich. Ich möchte arbeiten und leben, um zufrieden zu sein und Spaß haben zu dürfen! Und wenn sie ehrlich sind, dann wollen Sie dies auch – oder? Wir haben zunächst erst einmal nur dieses Leben und es ist definitiv zu kurz, um mehr als 2/3 davon (also abzgl. Schlaf, Arbeit und Transport) keine Zufriedenheit und keinen Spaß haben zu dürfen!
Michael Wieden

Leisure sickness – wenn Freizeit krank macht

Zusammenfassung
Endlich Urlaub! Sachen gepackt und ab ins Auto oder in den Flieger! Sonne, Meer oder Berge. Hauptsache endlich einmal weg von der Arbeit, weg vom Stress! Kaum am Strand angekommen, geht es wieder los. Kopfschmerzen oder ein rauher Hals künden bereits Ungemach, Panik macht sich breit. „Nicht schon wieder!“. Tags darauf die Bestätigung. Eine ausgewachsene Grippe, setzt dem Erholungs – und schon gar dem Spaßwert ein jähes Ende!
Michael Wieden

Mobiles Arbeiten

Zusammenfassung
Eine BITKOM-Studie von 2010 zeigt, dass nur noch 30 % der Erwerbstätigen lieber vom Büro aus arbeiten wollen. 58 % wünschten sich flexiblere Arbeitsbedingungen: 37 % der Berufstätigen würden gerne an einigen Tagen in der Woche und weitere 20 % sogar täglich zu Hause arbeiten.
Michael Wieden

Was bedeutet nun „Liquid Work“?

Zusammenfassung
Dies bedeutet, die Planung einer Fahrt nicht mehr mit großem Vorlauf durchzuführen. Die technischen Möglichkeiten, die wir haben (heute z.B. Smartphone) werden die Wahl der Fortbewegungsmittel optimiert alleine durchführen. Man könnte diese Form der Mobilität „Liquid Mobility“ nennen.
Michael Wieden

Die Wissensgesellschaft

Zusammenfassung
Wissen ist eine der Grundlagen von Liquid Work. Das ständige Hinterfragen von Prozessen und Zuständen führt zu einer Flut an Informationen, die, sofern sie kanalisiert und evaluiert werden, zu neuem Wissen führen.
Michael Wieden

Definiere „Unternehmens-Erfolg“!

Zusammenfassung
Wie definiert das Unternehmen, welches sie führen oder in welchem sie arbeiten, „Erfolg“? Wird die Entwicklung ihrer Mitarbeiter und deren Wohlergehen in die Unternehmensdefinition von Erfolg miteinbezogen? Zwei Fragen, die ich Führungskräften und Unternehmern immer wieder stelle.
Michael Wieden

SEMCO oder ...

Zusammenfassung
Ich habe mir lange überlegt, ob dieses Kapitel nicht besser ans Ende passt. Sozusagen als krönender Abschluss und als „Best Practice“-Beispiel in Bezug auf das, was tatsächlich machbar ist, wenn man es will. Da jedoch der Mensch dazu neigt, bei zu viel Innovation Gründe zu finden, warum genau dies bei einem selbst, bzw. im eigenen Unternehmen nicht umsetzbar ist, macht es in meinen Augen Sinn, das „Unglaubliche“ als bereits gelebte Realität schon etwas früher zu demonstrieren. Dies vor allem auch, weil die Umsetzung von Liquid Work ein sehr komplexes Thema ist und Menschen braucht, die vorleben und begeistern können.
Michael Wieden

Kein Tag ist wie der andere

Zusammenfassung
Die meisten Menschen sind es gewohnt, einen klar strukturierten Tagesablauf zu haben. Letztendlich entspricht auch dies einer natürlichen Rhythmik. Früher war dies noch mehr von der Natur vorgegeben, und darauf basierend auch aus der Notwendigkeit eines effizienten Zusammenlebens. Später, und vor allem seit dem Zeitalter der Industrialisierung, folgte diese Struktur dann zunehmend einer fremdgesteuerten Rythmik. Die anfangs bereits beschriebene geschichtliche Entwicklung Nachkriegsdeutschlands, mit festen Arbeitszeiten, klar definierten Freizeitaktivitäten in Vereinen oder Stammtischen, begünstigte diese Entwicklung.
Michael Wieden

Die neue Generation „HR-Manager“ und Führungskräfte

Zusammenfassung
In diesem Kapitel spreche ich bewusst nicht nur von Liquid Workern, sondern von Mitarbeitern allgemein. Denn letztendlich gelten viele der gemachten Aussagen auch für die Mitarbeiter, die keine Möglichkeit haben, ihre Zeit selbst festzulegen!
Michael Wieden

Echtes Changemanagement ist gefragt

Zusammenfassung
Im September 2011 saß ich in einem Vortrag über Leadership und Changemanagement. Geladen hatten die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen und über 300 Besucher lauschten den Worten von Alexander Groth, Autor und Experte in Sachen Changemanagement und Leadership. Sehr anschaulich drückte er seinen Finger in viele Wunden der anwesenden Unternehmer und Führungskräfte. Er verglich den Prozess des Changemanagements mit dem Wunsch abzunehmen, fitter zu werden.
Michael Wieden

Der Trojaner

Zusammenfassung
Sieht man sich die Auswirkungen an, welche Liquid Work auf die Art des Arbeitens, die Wirtschaft, die Gesellschaft haben kann, dann stellt sich unweigerlich die Frage, ob Liquid Work ob seiner Komplexität in dieser Form überhaupt einführbar bzw. umsetzbar ist. Die klare Antwort lautet „JA“. Natürlich muss man sich bewusst machen, dass eine Umsetzung innerhalb eines Unternehmens eine strategische und grundlegende Entscheidung ist. Jedoch muss man sich auch bewusst sein, dass langfristige, nachhaltige, positive Auswirkungen nicht über kurzfristige, schnelle und einfache Wege zu erreichen sind.
Michael Wieden

(Weiter)-Bildung nach der inneren Uhr ... sinnvoll?

Zusammenfassung
Was in der Folge geschah, hat mich selbst überrascht. Die ersten Reaktionen waren absolut aggressiv. Diese Frage wurde als „lächerliches Thema“ abgetan, ich wurde als Clown bezeichnet und dass ich schon sehen würde, wie dumm ich dastehen werde. Meine Aussage wurde von 3 Personen (männlich) regelrecht torpediert, ohne auch nur den Ansatz von Agressivität ausgehend von meiner Seite. Auch dem Hinweis, dass wir uns doch hier in einer Gruppe mit dem Namen „Querdenker“ befänden, fand nur weitere aggressive REaktionen. Auf meine Fragen, Anmerkungen und Reaktionen selbst wurde überhaupt nicht mehr reagiert.
Michael Wieden

Chronomobility – mehr als nur Mobilität

Zusammenfassung
Ich möchte am Ende nochmals auf einen wichtigen Punkt von Liquid Work zu sprechen kömmen – die Auswirkungen der Berücksichtigung chronobiologischer Aspekte auf die Mobilität. Bei meiner Recherche zu diesem Buch hat mich ein Bericht von 2004 besonders nachdenklich gemacht. Es handelte sich dabei um einen Artikel des Spiegels vom 16.08.2004. Der damalige Präsident der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Hundt, hat sich, so ist in diesem Artikel zu lesen, für eine Änderung der betrieblichen Kostenerstattung hin zu mehr Privatisierung ausgesprochen.
Michael Wieden

10 Punkte – Der Chronocheck

Zusammenfassung
Der Trojaner ist eine Methode, umfangreiche Veränderungen in Unternehmen einzuführen, welche die Mehrheit der Mitarbeiter betreffen. Sie ist aber nicht für alle Veränderungsprozesse geeignet. Inwieweit z.B. chronobiologische Parameter überhaupt in Unternehmen eingesetzt werden können, hängt von internen Gegebenheiten, und natürlich der Weitsicht der Unternehmensführung ab. Hierzu habe ich in den Kapiteln „HR-Management“ und „Changemanagement“ schon entsprechendes geschrieben.
Michael Wieden

„on the fly“ – eine Vision

Zusammenfassung
Bewußt wiederhole ich am Ende noch einmal die Definition von Liquid Work. Ich möchte auch noch einmal verdeutlichen, dass Liquid Work keinen Führungsstil oder -werkzeug darstellt. Auch ist Liquid Work keineswegs zwangsläufig gleichzusetzen mit Mobilem Arbeiten. Mobiles Arbeiten ist ein Parameter, welcher sicher z.B. die Berücksichtigung chronobiologischer wie aber auch anderer gesundheitlicher Parameter wesentlich einfacher gestalten lässt. Es stellt aber niemals ein K.O.-Kriterium dar.
Michael Wieden

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