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01.08.2016 | Wissenschaftliche Beiträge | Ausgabe 2/2016

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 2/2016

Lösungsansatz zur ergonomischen Bewertung von Last- und Kraftausübungsfällen unter Nutzung eines digitalen Menschmodells

Zeitschrift:
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft > Ausgabe 2/2016
Autoren:
Christiane Kamusella, Edgar Scherstjanoi, Martin Schmauder

Zusammenfassung

Um bereits in Planungsprozessen potenzielle Gesundheitsrisiken physischer Belastungen mit digitalen Ergonomiewerkzeugen abschätzen zu können, sind methodische Strategien zur Überführung vorhandener Pen-&-Paper-Ergonomiebewertungsverfahren zu entwickeln. Diese Verfahren enthalten im allgemeinen eine Reihe qualitativer Merkmale und Prozeduren. Die Herausforderung bei deren computergestützter Umsetzung liegt darin, unscharfe Kriterien in geeignete Daten umzuwandeln sowie passende logische, verallgemeinerbare Zusammenhänge zu finden. Modellierungsansätze werden am Beispiel der Bewertung von Kraftausübungsfällen unter Nutzung von Kraftnormdaten der DIN 33411 sowie für das Verfahren Leitmerkmalmethode zur Beurteilung von Lastenhandhabung beschrieben.
Praktische Relevanz Ein Schwerpunkt der erfolgreichen Anwendung softwarebasierter Ergonomielösungen liegt in der Genauigkeit von Humansimulationen. Diese hängen u. a. von der Güte der Methodenkenngrößen der Pen-&-Paper-Verfahren, auf denen sich eine rechnergestützte Umsetzung gründet, ab. Z. T. unbestimmte, umgangssprachliche Beschreibungen in Pen-&-Paper-Verfahren, die ein Beobachter realer Prozesse über Abstraktionen und Erfahrungen ausgleicht, müssen in Softwarelösungen über formale Regeln und Annahmen kompensiert werden. Derartige Werkzeuge führen dann jedoch zu reproduzierbaren Ergebnissen, indem mathematische Handlungsvorschriften auf virtuelle Menschmodelle mit einer Bandbreite anthropometrischer Nutzermerkmale und auf verschiedene digitale Gestaltungsvarianten gleichermaßen und systematisch angewendet werden können.

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