Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Lösungsbuch zum Hauptwerk „Fallorientierte Bankbetriebswirtschaft" unterstützt die Auszubildenden beim Bearbeiten der Fälle und Übungsaufgaben, die ihn zielorientiert bei Erwerb, Auffrischung und Vertiefung der Kenntnisse aus dem Lehrbuch begleiten. Es beinhaltet umfangreichen und nachvollziehbare Lösungswege der Übungsaufgaben des Hauptwerks.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Das Konto

Zusammenfassung
Beim Konto handelt es sich um eine kontenartig geführte Rechnung eines Bankkunden, die auf der Grundlage eines Kontokorrentvertrages gemäß den §§ 355 bis 357 Handelsgesetzbuch oder auf der Grundlage eines Darlehensvertrages im Sinne der §§ 488 ff. BGB von einem Kreditinstitut geführt wird. Das Bankkonto kann kreditorisch oder debitorisch geführt werden. Wird das Bankkonto debitorisch geführt wird, handelt es sich um ein Darlehenskonto nach § 488 BGB. Wird das Bankkonto kreditorisch geführt, besitzt der Kunde als Inhaber des Bankkontos eine Forderung gegenüber dem Kreditinstitut. Der Kontoinhaber erhält über die Bestandsveränderungen auf seinem Bankkonto Informationen über die entsprechenden Kontoauszüge. Bestandsveränderungen entstehen durch Gutschriften, wie z. B. Bareinzahlungen, und durch Verfügungen z. B. Barabhebungen oder Überweisungen. Das Bankkonto kann je nach Anzahl der Kontoinhaber Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto sein.
Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Chapter 2. Zahlungsformen

Zusammenfassung
Zahlungsformen setzen sich aus Barzahlungen, halbbaren Zahlungen und bargeldlosen Zahlungen zusammen. Bar bezahlt wird überwiegend beim Kauf von Waren des täglichen Bedarfs und entsprechenden Dienstleistungen. Halbbare Zahlungen werden geleistet, wenn z. B. der Zahlungsempfänger kein Bankkonto unterhält. Verfügungen über Buchgeld sind bargeldlos, wenn der Zahlungspflichtige z. B. mittels Überweisung, Lastschrift oder Verrechnungsscheck über Guthaben oder eingeräumten Kredit auf dem Girokonto bzw. Kontokorrentkonto verfügt und der Zahlungsempfänger ebenfalls ein Konto hat.
Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Chapter 3. Geldanlage auf Konten

Zusammenfassung
Die wichtigsten, im Bankgeschäft vorkommenden Einlagearten sind Sicht-, Termin- und Spareinlagen. Sichteinlagen sind Einlagen, für die eine Laufzeit oder Kündigungsfrist nicht vereinbart ist. Zu den Sichteinlagen zählen auch Verbindlichkeiten mit einer vereinbarten Laufzeit von weniger als einem Monat (sogenannte terminierte Tagesgelder) bzw. einer Kündigungsfrist von unter einem Monat. Größere und mittlere Geldbeträge, die der Bankkunde vorübergehend nicht benötigt, können befristete der Bank gegen Verzinsung überlassen werden. Spareinlagen dienen der unbefristeten Kapitalanlage und Kapitalansammlung. Sie sind durch Ausfertigung einer Sparurkunde gekennzeichnet. Sie dienen nicht dem Zahlungsverkehr und weisen eine Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten auf. In diesem Kapitel werden darüber hinaus auch Formen der staatlich geförderten Geldanlage auf Konten behandelt.
Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Chapter 4. Geldanlage in Wertpapieren

Zusammenfassung
Die Vermögensanlage in Wertpapieren unterscheidet sich nach Funktion, Ausstattung, Emittent und Besonderheiten des jeweiligen Papiers. Die Funktion des Wertpapiers besteht in der Beschaffung von Eigen- und Fremdkapital auf der Emittentenseite und der Kapitalanlage auf der Anlegerseite. Bei der Ausstattung des Wertpapiers unterscheidet man Laufzeit, Tilgung (Rückzahlung) Verzinsung, Währung und Rang im Insolvenzfall. Die Emittenten von Wertpapieren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Finanzkraft und Bonität. Dieses ist entscheidend für die Höhe der Forderung nach der Risikoprämie in Form von Zinsen und Dividenden. Grundsätzlich unterscheidet man Gläubiger- und Teilhabereffekten. Gläubigereffekten sind dadurch gekennzeichnet, dass die Rückzahlung und ein Zinsanspruch verbrieft werden. Bei Teilhabereffekten, z.B. Aktien wird ein Miteigentumsrecht an einem Unternehmen erworben. Der Ertragsanspruch (Dividende) richtet sich nach der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens.
Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

Chapter 5. Kreditgeschäft

Zusammenfassung
Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen. Wie im Bankgeschäft, so wird auch in diesem Kapitel zwischen Krediten an Privatkunden und Krediten an Unternehmen und Selbstständige unterschieden.
Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise