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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Versorgungsmariagemerit und Logistik leisten zunehmend einen bedeutenden Beitrag zur Wertschöpfung von Industrieunternehmen. Die Globalisierung der Märkte, steigende Kundenanforderungen, Senkung der Wertschöpfungstiefe sowie Digitalisierung der Geschäftsabwicklung sind wesentliche Treiber dieser Entwicklung. Das Versorgungsmanagement und die Logistik werden hiermit vor neue Herausforderungen gestellt. Mit den drei großen Trends Kundenintegration, globale Netzwerke und E-Business1 stellt sich die Logistik dieser Aufgabe. Die Logistik hat damit auch Auswirkungen auf die Versorgungsstruktur eines Unternehmens: Um die Verfügbarkeit von Gütern und Informationen für Produktion und Auftragsabwicklung zu gewährleisten, ist die Beantwortung logistischer Fragestellungen ein wesentlicher Bestandteil des Versorgungsmanagements.
Inga-Lena Darkow

2. Prozessorientiertes Versorgungsmanagement

Zusammenfassung
Die durch die Intensivierung des Wettbewerbs veränderten Märkte machen in vielen Unternehmen erhebliche Anpassungen erforderlich.9 Globalisierung, kürzere Produktlebenszyklen und steigende Kundenanforderungen sind dabei einige der wesentlichen Ursachen. Insbesondere die Beschaffungsmärkte sind grundlegenden Veränderungen unterworfen, die in einem effizienten und gesicherten Versorgungsmanagement Berücksichtigung finden müssen.10 Im Wesentlichen gilt es, eine größere Komplexität in den Prozessen über global verteilte Standorte und Lieferanten zu managen. Zu beachten sind dabei gestiegene Anforderungen an Flexibilität und Versorgungssicherheit sowie Einhaltung von angemessenen Kosten.
Inga-Lena Darkow

3. Controllinginstrumente für das Versorgungsmanagement

Zusammenfassung
Häufig verstehen es Unternehmen, sich nach außen perfekt innerhalb der marktwirtschaftlichen Regelungsmechanismen zu bewegen. In ihrem Innenleben fällt ihnen eine strategisch und operativ zielgerichtete Steuerung hingegen oftmals schwer. In Literatur und Praxis wird dafür eine Vielzahl von Controllinginstrumenten als Hilfestellung angeboten, die an die individuellen Bedürfnisse mit einer fast unüberschaubaren Anzahl von Modifikationen angepasst werden. Nicht immer entsprechen die zur Verfügung gestellten Methoden und Instrumente jedoch einem zeitgemäßen Managementansatz oder der aktuellen Unternehmensausrichtung. Unternehmen sind heute zudem keineswegs mehr so unabhängig von den Entwicklungen des Markts wie noch vor einigen Jahren, sie sind Überraschungen ausgesetzt, die die klassischen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente nur noch bedingt einsetzbar machen.265
Inga-Lena Darkow

4. Gestaltung eines modularen Controllingsystems für das prozessorientierte Versorgungsmanagement

Zusammenfassung
In einem dynamischen Marktumfeld ist die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens Voraussetzung für sein Überleben. Um den Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt zur gewünschten Zeit und zu einem konkurrenzfähigen Preis zu liefern, werden auch die Versorgungsprozesse in die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette einbezogen. Im Zeitalter des Global Sourcing, der Wertschöpfungspartnerschaften mit Lieferanten und des E-Procurements ist ein schneller und flexibler Umbau dieses Teils der Versorgungskette ein wesentlicher Bestandteil von Veränderungen. Neben der Umstrukturierung der Versorgung selbst ist der Aufbau eines passenden Controllingsystems ein damit eng verbundener Schritt, um den Erfolg des eingeschlagenen Kurses zu sichern. Das Controlling stellt zudem einen maßgeblichen Koordinationsmechanismus im Rahmen des Unternehmenswandels dar.446 Mit seiner Hilfe kann der Wandel geplant, gesteuert und kontrolliert werden.
Inga-Lena Darkow

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Im Rahmen der Gewährleistung einer kostengünstigen, sicheren und qualitätsgerechten Bereitstellung von Gütern und Informationen leistet auch das Versorgungsmanagement einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Es bedarf dabei der Unterstützung eines leistungsfähigen Controllingsystems, um Entscheidungen auf einer soliden und kalkulierbaren Grundlage zu treffen. Veränderte Machtverhältnisse am Markt, innovative Technologien sowie neue Kunden und Lieferanten geben den Unternehmen jedoch häufig nicht allzu viel Zeit für lange Ent- scheidungs- und Anpassungsprozesse. Der flexible Umgang mit komplexen Fragestellungen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit ist eine Herausforderung für ein Unternehmen und seine Versorgungssysteme, um langfristig am Markt agieren zu können. Die Themen Versorgungsmanagement und das damit verbundene Controlling in einer sich wandelnden Unternehmenswelt wurden in dieser Arbeit ausführlich dargestellt. Ausgangspunkt bildeten dabei drei Ziele:
  • die Konzeption eines an Prozessen orientierten Versorgungsmanagements,
  • a die Anpassung des Controllings an diese prozessorientierte Versorgung und schließlich
  • der Aufbau eines modularen Controllingsystems.
Inga-Lena Darkow

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