Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das Denken in logistischen Systemen öffnet Rationalisierungspotentiale und schafft Wettbewerbsvorteile: Arbeitsabläufe, Kosten und Service bis hin zum Selbstverständnis von Unternehmen werden tiefgreifend beeinflußt. Behandelt werden die Funktionen logistischer Teilsysteme im Systemzusammenhang sowie die Gestaltung der Güterflüsse in und zwischen Industrie- und Handelsunternehmen. Neu ist die Behandlung internationaler Logistiksysteme, die im Hinblick auf den europäischen Binnenmarkt von besonderer Bedeutung sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik

Zusammenfassung
Die Darstellung der Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik beginnt mit einer Diskussion des Logistikbegriffs. Die Definition der Logistik ist hierbei eingebettet in eine inhaltliche Konkretisierung von Logistiksystemen und -prozessen. Daran schließt sich eine Charakterisierung der Logistikkonzeption, der logistischen Betrachtungsweise von Problemen im Unternehmen, an. Das spezifische Denken bei der Analyse und Gestaltung von Logistiksystemen und -prozessen wird mit seinen verschiedenen Komponenten beschrieben, und die Konsequenzen dieses Logistikdenkens für das Unternehmen werden aufgezeigt. Das Kap. A schließt mit einer ausführlichen Begründung der zunehmenden Bedeutung der Logistik als Instrument zur Rationalisierung und Erringung von Wettbewerbsvorteilen und des daraus resultierenden hohen Stellenwertes der Logistik im Unternehmen.
Hans-Christian Pfohl

B. Logistiksysteme im Industrie- und Handelsunternehmen

Zusammenfassung
Jedes System läßt sich einerseits in ein übergeordnetes System einordnen und andererseits in eine Anzahl von Subsystemen aufgliedern. Eine Aufgliederung des Gesamtsystems der Logistik in Subsysteme ermöglicht eine im Kap. B angestrebte Konkretisierung von für die Logistik charakteristischen Entscheidungsproblemen. Das Gesamtsystem der Logistik wird hierzu in die folgenden funktionalen Subsysteme zerlegt, die bereits im ersten Kapitel aufgeführt wurden:
  • Auftragsabwicklung,
  • Lagerhaltung (Lagerbestände),
  • Lagerhaus,
  • Verpackung,
  • Transport.
Hans-Christian Pfohl

C. Institutionelle Aspekte von Logistiksystemen

Zusammenfassung
Die im Kap. B vorgestellten funktionalen Subsysteme der Logistik sind in der Unternehmenspraxis in sehr unterschiedlicher Weise institutionell verankert. Dies gilt sowohl für die Wahrnehmung logistischer Aufgaben in den Unternehmen als auch für die Verteilung von Logistikaufgaben auf die im Absatzkanal zusammenarbeitenden Unternehmen. Die damit zusammenhängenden Fragen sollen im Kap. C behandelt werden. Es geht also um die intraorganisatorische Problematik der institutionellen Verankerung der Logistik im Unternehmen und um die interorganisatorische Problematik der institutionellen Verankerung der Logistik im Absatzkanal (siehe dazu die Unterscheidung verschiedener Betrachtungsebenen von Logistiksystemen im Kap. A, Abschn. 1.4).
Hans-Christian Pfohl

D. Gesamtwirtschaftliche und internationale Aspekte von Logistiksystemen

Zusammenfassung
Die Systeme der Mikro- und Meta-Logistik sind in das System der Makro-Logistik eingebettet. Grundlegend sind zunächst die gesamtwirtschaftlichen Daten und Zusammenhänge zu betrachten, die den Rahmen bilden, innerhalb dessen sich Logistikaufgaben wahrnehmen lassen. Das makrologistische System der Güterverteilung gehört zu den wichtigsten Merkmalen der Kennzeichnung des Entwicklungsstandes einer Volkswirtschaft. Denn die Güter- und Informationsflüsse stellen in weniger weit entwickelten Volkswirtschaften ganz andere Anforderungen an das makrologistische System der Güterverteilung als in hochentwickelten Volkswirtschaften. Das makrologistische System der Güterverteilung der Bundesrepublik Deutschland ist vergleichsweise hochentwickelt und wird durch die bestehende Infrastruktur für Güter- und Informationsflüsse und die diese Flüsse regulierende Marktordnung des Binnengüterverkehrsmarktes charakterisiert. Bei der Diskussion der gesamtwirtschaftlichen Ziele zeigt sich, daß das makrologistische System der Güterverteilung auch nichtverkehrliche Ziele zu erfüllen hat. Außerdem wird deutlich, daß gesamtwirtschaftliche Ziele bei der Gestaltung makrologistischer Systeme durchaus mit einzelwirtschaftlichen Logistikzielen konkurrieren können.
Hans-Christian Pfohl

Backmatter

Weitere Informationen