Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Bereichs- und unternehmensübergreifende Zusammenhänge bestimmen die Logistikkonzeption, die Arbeitsabläufe, Kosten und Service angehen und die Analyse und Lösung von Problemen in Unternehmen bestimmen.

Hier werden die zugehörigen betriebswirtschaftlichen Aspekte von Logistiksystemen dargestellt. Dazu werden logistische Teilsysteme, wie Auftragsabwicklung, Lagerhaltung oder Beschaffungs- und Produktionslogistik, im Systemzusammenhang erläutert. Die notwendigen Anforderungen an das Dienstleistungsangebot von Logistikunternehmen, die zu einer angepassten Arbeitsteilung zwischen Lieferant, Kunde und Dienstleister führen, werden ebenso behandelt wie die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit den Aspekten internationaler Logistiksysteme, die wegen der zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung an Bedeutung gewinnen.

Das für Studenten und Praktiker gleichermaßen gewinnbringende Buch wurde in der neunten Auflage überarbeitet und aktualisiert. Dies betrifft insbesondere die statistischen Auswertungen, vor allem zu gesamtwirtschaftlichen Aspekten der Logistik, aber auch für die Logistik relevante Entwicklungen bei der Informations- und Kommunikationstechnologie (Digitalisierung), z.B. RFID- oder Cloud- und Blockchain-Technologie oder aktuelle Trends der Logistik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik

Frontmatter

Kapitel 1. Logistikbegriff

Zusammenfassung
In einer Wirtschaft können die in Abb. 1.1 aufgeführten Systeme (Sektoren) der Veränderung von Gütern – im Sinne von physischen Gütern, Sachgütern, Realgü-tern – unterschieden werden.1 Die Güterbereitstellung erfolgt durch Produktions-prozesse (Gewinnungs-, Verarbeitungs- und Bearbeitungsprozesse) in Industrieun-ternehmen. Die Güter werden hierbei qualitativ verändert. Ebenfalls qualitativ verändert werden die Güter bei der Güterverwendung.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 2. Charakterisierung der Logistikkonzeption

Zusammenfassung
Der Wirtschaftsprozess dient der Bedürfnisbefriedigung. Wie in Abb. 2.1 dargestellt, kann er in drei Teilbereiche aufgegliedert werden und zwar in Bereitstellung (Produktion), Verteilung und Verwendung von Gütern. Jede wirtschaftliche Tätigkeit ist zunächst aus der Sicht des Teilbereiches der Verwendung zu betrachten.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 3. Bedeutung der Logistik

Zusammenfassung
Die betriebswirtschaftlichen Entwicklungstendenzen sollen anhand von drei Zielgrößen beschrieben werden, die aufgrund der Globalisierung der Unternehmenstätigkeit und der Dynamik in der Technologieentwicklung für betriebswirtschaftliche Entscheidungen große Bedeutung haben. Es sind Veränderungen bei den Kosten, auf dem Markt und des Risikos.
Hans-Christian Pfohl

Verrichtungsspezifische Subsysteme der Logistik

Frontmatter

Kapitel 4. Auftragsabwicklung

Zusammenfassung
Der Auftrag ist die Grundlage des Informationsflusses im Logistiksystem. Abb. 4.1 zeigt, welche Informationen einem vollständig ausgefüllten Auftragsformular auf jeden Fall zu entnehmen sein sollten. Die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen sind deshalb so wichtig, weil sie der Input für das Logistiksystem sind.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 5. Lagerhaltung (Lagerbestände)

Zusammenfassung
Lagerhaltung befasst sich mit allen Entscheidungstatbeständen, die einen Einfluss auf die Lagerbestände haben, weshalb man auch von Bestandsmanagement spricht. Lagerbestände sind Puffer zwischen Input- und Output-Flüssen von Gütern. Diese Puffer entstehen, sobald sich die zeitliche und quantitative Struktur der Input-Flüsse von der der Output-Flüsse unterscheidet. Solche Puffer können infolge der unterschiedlichen Struktur der Input- und Output-Flüsse an den unterschiedlichsten Stellen in der Logistikkette entstehen, wie in Abb. 5.1 ersichtlich ist.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 6. Lagerhaus

Zusammenfassung
Ein Lagerhaus ist ein Knoten im logistischen Netzwerk, in dem Güter vorübergehend festgehalten oder auf einen anderen durch das Netzwerk führenden Weg übergeleitet werden. Aus der Abb. 1.2, in der die Grundstrukturen von Logistiksystemen zusammengestellt sind, ist ersichtlich, dass Lagerhäuser sowohl Lieferund Empfangspunkte als auch Auflösungs- oder Konzentrationspunkte im Logistiksystem sein können. Im Lagerhaus laufen Lager- und Bewegungsprozesse ab.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 7. Verpackung

Zusammenfassung
Unter Verpackung versteht man die lösbare, vollständige oder teilweise Umhüllung eines Gutes (Packgutes), um dieses zu schützen oder andere Funktionen zu erfüllen. Der Verpackungsvorgang wird als Verpackungsprozess bezeichnet. Packgut, Verpackung und Verpackungsprozess bilden zusammen das Verpackungssystem. Die Verpackung selbst ist nach der Norm DIN 55 405 eine Einheit gebildet aus dem Packmittel und dem Packhilfsmittel, die aus verschiedenen Packstoffen bestehen.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 8. Transport

Zusammenfassung
Unter Transport versteht man die Raumüberbrückung oder Ortsveränderung von Transportgütern mit Hilfe von Transportmitteln. Jedes Transportsystem besteht aus dem Transportgut, dem Transportmittel und dem Transportprozess. Soll ein Transportgut vom Lieferpunkt A zum Empfangspunkt B transportiert werden und ist am Lieferpunkt A nicht das gewünschte Transportmittel vorhanden, so kann ein Transportprozess notwendig werden, den man als Leertransport bezeichnet.
Hans-Christian Pfohl

Phasenspezifische Subsysteme der Logistik

Frontmatter

Kapitel 9. Beschaffungslogistik

Zusammenfassung
Die Beschaffungslogistik ist ein marktverbundenes Logistiksystem. Sie stellt die Verbindung zwischen der Distributionslogistik der Lieferanten und der Produktionslogistik eines Unternehmens dar. Objekte der Beschaffungslogistik sind Güter (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Kaufteile und Handelsware), die dem Unternehmen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen (bereitzustellen) sind.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 10. Produktionslogistik

Zusammenfassung
Entsprechend der Gliederung der Unternehmenslogistik nach den Phasen des Güterflusses ist die Produktionslogistik zwischen der Beschaffungs- und der Distributionslogistik angeordnet und verbindet diese miteinander. Die Produktionslogistik umfasst alle Aktivitäten, die in einem Zusammenhang mit der Versorgung des Produktionsprozesses mit Einsatzgütern (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Halbfertigerzeugnisse und Kaufteile) und der Abgabe der Halbfertig- und Fertigerzeugnisse an das Absatzlager stehen.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 11. Distributionslogistik

Zusammenfassung
Wie die Beschaffungslogistik ist die Distributionslogistik ein marktverbundenes Logistiksystem. Es verbindet die Produktionslogistik eines Unternehmens mit der Beschaffungslogistik des Kunden. Die Distributionslogistik umfasst alle Aktivitäten, die in einem Zusammenhang mit der Belieferung des Kunden mit Fertigfabrikaten und Handelsware stehen.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 12. Ersatzteillogistik

Zusammenfassung
In DIN 24 420 sind Ersatzteile als Objekte der Ersatzteillogistik definiert als Teile (auch Einzelteile genannt), Gruppen (auch Baugruppen und Teilegruppen genannt) oder vollständige Erzeugnisse, die dazu dienen, beschädigte, verschlissene oder fehlende Teile, Gruppen oder Erzeugnisse zu ersetzen. Charakteristisch ist dabei ihre Eigenschaft nicht selbständige Bestandteile von Systemen zu sein.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 13. Entsorgungslogistik

Zusammenfassung
Die Entsorgungslogistik kann definiert1 werden als die Anwendung der Logistikkonzeption auf Rückstände, um mit allen Tätigkeiten der raum-zeitlichen Transformation, einschließlich der Mengen- und Sortenänderung, einen ökonomisch und ökologisch effizienten Rückstandsfluss zu gestalten. Abgrenzungskriterien der Entsorgungslogistik gegenüber der Beschaffungs-, Produktions-, Distributions- und Ersatzteillogistik bilden sowohl die Objekte der Entsorgungslogistik als auch deren Flussrichtung. Entsprechend des Sachzielbezuges der Objekte lassen sich Zielprodukte und Rückstände als Output von Unternehmen unterscheiden.
Hans-Christian Pfohl

Institutionelle Aspekte von Logistiksystemen

Frontmatter

Kapitel 14. Intraorganisatorische Logistiksysteme

Zusammenfassung
Ausgangspunkt für Aussagen über die Eingliederung logistischer Aufgaben in die Aufbauorganisation von Unternehmen ist die Logistikkonzeption. Aus der Logistikkonzeption lässt sich ableiten, dass logistische Aufgaben nur dann effizient erfüllt werden können, wenn alle dafür erforderlichen Prozesse als Ganzheit betrachtet und dementsprechend koordiniert vollzogen werden. Mit der Forderung nach koordinierter Erfüllung der logistischen Einzelaufgaben ist unmittelbar die Aufbauorganisation der Logistik angesprochen; denn die Organisationsstruktur eines Unternehmens wird durch die Regeln gebildet, die die Arbeitsteilung und Koordination betreffen
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 15. Dienstleistungsfunktionen der Logistikunternehmen

Zusammenfassung
Jeder Marketingkanal lässt sich als ein System beschreiben, in dem unterschiedliche Gruppen aktiver Elemente (Institutionen) absatzwirtschaftliche Funktionen übernehmen. Als primäre Elemente werden das die Absatzleistung liefernde Produktions- oder Gewinnungsunternehmen, das als Absatzmittler auftretende Handelsunternehmen und der die Absatzleistung beziehende Endabnehmer des Absatzkanals bezeichnet. Sekundäre Elemente treten nicht als Käufer oder Verkäufer der Absatzleistung auf, werden jedoch in den Absatzprozess als Absatzhelfer eingeschaltet.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 16. Institutionen der Güterverkehrswirtschaft

Zusammenfassung
Im Folgenden soll ein Überblick über unterschiedlich spezialisierte Institutionen gegeben werden, die im Logistikkanal Dienstleistungen für die verladende Wirtschaft erbringen. Verlader sind alle Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die als Nachfrager und damit als Auftraggeber von bzw. für logistische Dienstleistungen auftreten. Dies können sowohl der Lieferant als auch der Kunde eines bestimmten Gutes sein. Bezüglich der Transportleistung ist es z. B. bei Lieferung frei Haus der Lieferant, bei Lieferung ab Werk der Empfänger.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 17. Interorganisatorische Logistiksysteme

Zusammenfassung
Schnittstellen lassen sich generell als Systemgrenzen definieren. Logistische Schnittstellen sind demnach Grenzen zwischen einem bestimmten Logistiksystem und anderen Logistiksystemen bzw. mit anderen Arten von Systemen (z. B. Beschaffungs-, Produktions- oder Absatzsysteme). Da der Güter- und Informationsfluss durch ein Unternehmen bzw. zwischen Unternehmen immer mehrere technische, organisatorische oder rechtliche Systeme durchquert, spielen Schnittstellen in der Logistikkonzeption eine große Rolle.
Hans-Christian Pfohl

Gesamtwirtschaftliche und internationale Aspekte von Logistiksystemen

Frontmatter

Kapitel 18. Anforderungen an das makrologistische System der Güterverteilung

Zusammenfassung
Logistikprobleme lassen sich auf den in der Volkswirtschaft üblicherweise unterschiedenen drei Aggregationsebenen wirtschaftlicher Tatbestände betrachten. In den vorangegangenen Kapiteln wurden Logistikprobleme auf der mikro- und mesologistischen Betrachtungsebene diskutiert. Es ging um betriebswirtschaftliche Fragestellungen eines Unternehmens bzw. mehrerer Unternehmen, die im Logistikkanal zusammenarbeiten.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 19. Makrologistische Infrastruktur

Zusammenfassung
Ob die im vorangegangenen Abschnitt behandelten Anforderungen vom makrologistischen System eines Wirtschaftsraums erfüllt werden können, hängt wesentlich von der vorhandenen logistischen Infrastruktur ab. Mit dem Begriff der logistischen Infrastruktur soll im materiellen Sinne das Netz eines Wirtschaftsraums, z. B. einer Volkswirtschaft, verstanden werden, in dem Güter und Informationen zwischen den Unternehmen und Haushalten fließen können. Im Folgenden wird zunächst die Infrastruktur des Güterflusses behandelt.
Hans-Christian Pfohl

Kapitel 20. Internationale Logistiksysteme

Zusammenfassung
Mit der heute immer mehr zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung steigt die Bedeutung der internationalen Logistik, deren Besonderheiten daraus resultieren, dass Liefer- und Empfangspunkte von Gütern in verschiedenen Ländern liegen. Es geht also um die Planung, Realisation und Kontrolle von grenzüberschreitenden Informations- und Güterflüssen. Die Besonderheiten gegenüber nationalen Logistiksystemen können dabei im Einzelfall sehr unterschiedlich in den logistischen Teilsystemen Auftragsabwicklung, Lagerhaltung, Lagerhaus, Verpackung und Transport auftreten.
Hans-Christian Pfohl

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise