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Über dieses Buch

Das Buch erfasst die gesamte Lohn- und Gehaltsabrechnung mit den Besonderheiten für das Baugewerbe. Von den rechtlichen Grundlagen bis zu Spezialfällen werden alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Ausführlich behandelt werden Themen rund um die Sozialversicherung, Arbeitszeiten, Urlaub sowie alle Fragen zur Vergütung einschließlich Saisonkurzarbeitergeld und Zuschusswintergeld. Die übersichtliche Gestaltung mit Checklisten und Zusammenfassungen erleichtert den Einstieg in die komplexen Regelungen. Mit zahlreichen Beispielberechnungen sowie Übungen und Lösungen eignet sich das Buch auch für die Weiterbildung und zum Selbststudium.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen der Personalabrechnung im Baugewerbe

In den Betrieben des Baugewerbes werden die gegenseitig vereinbarten Bedingungen eines Beschäftigungsverhältnisses wie in den anderen Wirtschaftszweigen auch, in einem Arbeitsvertrag festgehalten. Der Arbeitsvertrag ist ein „Individualvertrag“ zwischen dem Unternehmen und dem einzelnen Mitarbeiter. Er kann frei gestaltet werden. Die Vertragsfreiheit ist durch den Art. 2 Abs. 1 GG garantiert.
Die Vertragsfreiheit wird durch zahlreiche gesetzliche und betriebliche Regelungen begrenzt.
Marianne Kiepe

2. Lohnsteuer und Sozialversicherung

Die Erhebung der Lohnsteuer des Beschäftigten erfolgt durch Einbehaltung des Arbeitgebers vom steuerpflichtigen Bruttolohn. Dieses Verfahren bezeichnet man als Lohnsteuerabzugsverfahren. Die einzubehaltende Lohnsteuer ist aus der Lohnsteuertabelle abzulesen.
Marianne Kiepe

3. Sozialkassenverfahren im Baugewerbe

Die Grundlagen für das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe regelt der Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV). Er ist abgeschlossen zwischen dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-und Umwelt.
Marianne Kiepe

4. Abrechnung nach dem Bundesrahmentarifvertrag

Die Grundsätze der Personalabrechnung im Bauhauptgewerbe regelt der Bundesrahmentarifvertrag im Baugewerbe (BRTV). Er ist allgemeinverbindlich, das heißt, die hier getroffenen Regelungen finden auf alle Arbeitsverhältnisse dieser Branche Anwendung, auch wenn der Arbeitnehmer nicht Gewerkschaftsmitglied oder der Arbeitgeber nichtMitglied im tarifaushandelnden Arbeitgeberverband ist.
Marianne Kiepe

5. Das 13. Monatsabkommen

Die Zahlung des 13. Monatseinkommens im Baugewerbe wird in zwei Tarifverträgen geregelt
1. Tarifvertrag über die Gewährung eines 13. Monatseinkommens im Baugewerbe vom 21. Mai 1997 (i. d. F. vom 29. Oktober 2003),
2. Tarifvertrag über die Gewährung eines 13.Monatseinkommens für die Angestellten im Baugewerbe vom 21. Mai 1997 (i. d. F. vom 29. Oktober 2003).
Marianne Kiepe

6. Leistungen in der Winterarbeitszeit

Die Leistungserbringung in Betrieben des Baugewerbes ist typischerweise besonders witterungsabhängig. Dies bürgt in denWintermonaten für die Arbeitnehmer ein hohes Lohnausfallrisiko durch unmittelbaren witterungsbedingten Arbeitsausfall und andererseits besteht für den Arbeitgeber ein hohes Lohnzahlungsrisiko durch Auftragsmangel, der als mittelbare Folge schlechter Witterung auftritt. Um Entlassungen in den Wintermonaten und den damit einhergehenden Anstieg der Arbeitslosigkeit imWinter zu vermeiden, werden im Rahmen der Arbeitsförderung (SGB III) für Baubetriebe bestimmte Leistungen gewährt. Ziel ist dabei die Stabilisierung der Beschäftigungsverhältnisse im Baugewerbe auch in dieser Zeit
Marianne Kiepe

7. Reisekosten und ihre Anwendung im Baugewerbe

Mit dem Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20. Februar 2013 wurden die bisherigen Bestimmungen zum steuerlichen Reisekostenrecht umgestaltet.
Marianne Kiepe

8. Altersvorsorge im Baugewerbe

Um die besonderen Nachteile der Beschäftigten des Baugewerbes auszugleichen, haben die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft eine überbetriebliche Altersversorgung in Form von Rentenbeihilfen ins Leben gerufen.
Die Finanzierung und die Gewährung von Rentenbeihilfen an ehemalige Arbeitnehmer des Baugewerbes und deren Hinterbliebene erfolgt über die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes (ZVK-Bau) als gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien [32, § 2]. Die ZVK-Bau gehört wie auch die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) zur SOKA-Bau.
Marianne Kiepe

9. Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitnehmerentsendung

Die Tätigkeit von Arbeitnehmern in Drittbetrieben kann auf unterschiedlichen Vertragsbeziehungen, beruhen. Für die Beurteilung sind grundsätzlich die zwischen den Beteiligten vereinbarten Verträge entscheidend.
Marianne Kiepe

10. Besondere Belege der Personalabrechnung im Baugewerbe

Im Bundesrahmentarifvertrag für das Baugewerbe sind im § 2 die Einstellungsbedingungen für Mitarbeiter im Baugewerbe verbindlich festgeschrieben. Demnach sind Arbeitgeber verpflichtet, die wesentlichen Arbeitsbedingungen entsprechend dem Nachweisgesetz festzuhalten.
Marianne Kiepe

Backmatter

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