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Über dieses Buch

Das vorliegende Handbuch bietet einen umfassenden systematischen Überblick über das Themenfeld Lokale Ökonomie in Bezug auf Konzepte, Quartierskontexte und Interventionen. In prägnanten Kurzkapiteln diskutieren Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen (Humangeographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften etc.) sowie Akteure aus der Stadtentwicklungspraxis grundlegende Konzepte der lokalen Ökonomie und verwandte Ansätze, Dynamiken und Prozesse in unterschiedlichen Quartieren sowie Gestaltungsoptionen zur Stärkung lokal-ökonomischer Strukturen in Deutschland. Das Handbuch richtet sich gleichermaßen an Studierende, Wissenschaftler und Praktiker aus der integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen und Konzepte

Frontmatter

1. Lokale Ökonomie – Begriff, Merkmale und konzeptionelle Abgrenzung

Zusammenfassung
Mit dem Ziel, zu einem differenzierten Verständnis von lokaler Ökonomie zu gelangen, unterscheidet der Beitrag zunächst drei gegenstandsbezogene Zugänge und grenzt lokale Ökonomie von inhaltlich nahestehenden Konzepten ab. Auf Basis der hier vertretenen Auffassung von lokaler Ökonomie als im Quartier verankerten unternehmerisch handelnden Akteuren werden im Anschluss relevante Unternehmenstypen herausgearbeitet. Die Darstellung ihrer spezifischen Eigenschaften und Funktionen für den Quartierskontext verdeutlichen die Relevanz von Fördermaßnahmen, von denen einige kurz charakterisiert werden.
Sebastian Henn, Michael Behling

2. Strukturen der lokalen Ökonomie im deutschen Städtevergleich

Zusammenfassung
Viele Beiträge zur lokalen Ökonomie sind geleitet von einer lokalökonomischen Analyse einzelner Quartiere oder Städte und kommen auf dieser Grundlage zu Erkenntnissen, die für die einzelnen Standorte gewinnbringend sind. Dieser Beitrag macht es sich hingegen zur Aufgabe lokalökonomische Strukturen aus einer vergleichenden Perspektive der Städte über 100.000 Einwohnern in Deutschland mithilfe von Methoden der quantitativen Empirie zu untersuchen. Die gefundenen Unterschiede und Ergebnisse werden in ihrer stadtökonomischen Bedeutung diskutiert. Es werden im Folgenden Hypothesen und Interpretationen dieser Ergebnisse angeboten, die die vergleichende Debatte zur Bedeutung und Einbettung der lokalen Ökonomie in deutschen Großstädten anregen und befruchten sollen.
Guido Spars, Roland Busch

3. Analytische und empirische Methoden zur Stadtteilanalyse und zur wissenschaftlichen Projektbegleitung

Zusammenfassung
Benachteiligte Stadtteile sind häufig gleichzeitig von ökonomischen und sozialen Problemen betroffen. Wenn es gelingt, die lokale Ökonomie zu stärken, dann kann dies auch zu einer Verbesserung der sozialen Gegebenheiten beitragen. Nach Auffassung der Autoren erleichtert die analytische Begleitung von Projekten zur Stärkung der lokalen Ökonomie die ursachenadäquate Maßnahmengestaltung. Ausgehend von typischen Problemlagen lokaler Ökonomien stellt der Beitrag besonders relevante Methoden der Stadtteilanalyse vor.
Anna Bogedain, Özan Golestani, Rüdiger Hamm

Verwandte Konzepte

Frontmatter

4. Migrantische Ökonomie als Teil der lokalen Ökonomie

Zusammenfassung
Migrantische Ökonomien leisten als Teil der lokalen Ökonomie einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung. Der Beitrag fasst die Entwicklung der Forschung zu migrantischen Ökonomien zusammen und stellt die Potenziale migrantischer Ökonomien aus einer Quartiers- und Stadtentwicklungsperspektive dar. Er gibt einen Überblick über bundesweite und lokalspezifische Förderstrukturen für migrantische Ökonomien. Abschließend diskutiert er forschungspraktische Herausforderungen und formuliert Fragen für weitere Forschungen.
Antonie Schmiz, Charlotte Räuchle

5. Migrantisches Unternehmertum in der Stadt: Tanzen, wo die Musik spielt

Zusammenfassung
Der Nexus von Migrantenvierteln und migrantischem Unternehmertum wurde lange Zeit in der Wissenschaft als gegeben angenommen. Mit Beginn der 90er-Jahre meldeten sich jedoch zunehmend kritische Stimmen zu Wort, die diesen Nexus und auch die Verbreitung „ethnischer“ Geschäftsmodelle in Frage stellten. Vor diesem Hintergrund werden drei Fragen aufgeworfen: Wie ist migrantisches Unternehmertum in deutschen Städten zu verorten? Wie „ethnisch“ sind Migrantenunternehmen? Und gibt es räumliche Unterschiede in der Nutzung ethnischer Geschäftsmodelle? Im konzeptionellen Teil wird die nordamerikanische Debatte um ethnische Ökonomien dargestellt sowie die Diskussion in Europa zusammengefasst. Der empirische Teil basiert auf zwei deutschlandweiten Datensätzen zu migrantischem Unternehmertum. Beide Datensätze werden mittels Geocodierung mit einem Datensatz der innerstädtischen Raumbeobachtung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung verknüpft. Die Auswertung der Daten zeigt, dass Migrantenunternehmen vor allen Dingen in Stadtteilen zu finden sind, in denen Migranten unterrepräsentiert sind, ethnische Geschäftsmodelle äußerst selten genutzt werden und selbst in sogenannten „Migrantenvierteln“ kein häufig anzutreffendes Geschäftsmodell sind. Die Ergebnisse der Analyse werden vor dem Hintergrund des ökonomischen Beitrags migrantischer Unternehmen für lokale Ökonomien diskutiert und zukünftige Forschungsrichtungen skizziert.
Stefan Berwing

6. Social Entrepreneurship – Impulse für die lokale Ökonomie

Zusammenfassung
In jüngster Zeit verstärkt sich das Interesse an der sozialunternehmerischen Gründerszene in Deutschland. Hierfür spricht unter anderem, dass social entrepreneurs sowohl in den urbanen Zentren als auch in ländlichen Regionen wichtige Entwicklungsimpulse setzen können. Der Beitrag verortet social entrepreneurship im Gefüge der sozialen Ökonomie Deutschlands und stellt die charakteristischen Merkmale heraus. Zudem werden die zentralen Herausforderungen für social entrepreneurs thematisiert und die Perspektiven von social entrepreneurship für die lokale Ökonomie ausgelotet.
Tobias Federwisch

7. Soziale Unternehmen als strategisches Instrument in der Stadtteilentwicklung am Beispiel der Graefewirtschaft

Zusammenfassung
Soziale Unternehmen werden in Deutschland – anders als in anderen europäischen Ländern – zu wenig beachtet. Dabei sind sie ein ideales strategisches Instrument zur Entwicklung von benachteiligten Stadtteilen. Der Beitrag beginnt mit einer begrifflichen Abgrenzung sozialer Unternehmen, gefolgt von einer Analyse ihrer Erscheinungsformen in der Sozialen Ökonomie, sowie ihrer Leistungen im Rahmen der sozialen Stadtteilentwicklung und der Förderung der lokalen Ökonomie. Dies wird im Folgenden anhand der Entwicklung und Leistungen der Graefewirtschaft GmbH exemplifiziert und mit konkreten Vorschlägen zur besseren Nutzung der Potenziale sozialer Unternehmen abgeschlossen.
Heike Birkhölzer

Quartierskontext

Frontmatter

8. Wie lokal ist die lokale Ökonomie? Zusammenhänge zwischen Unternehmens- und Quartiersentwicklung

Zusammenfassung
Der Artikel beschreibt die Bindung von 40 Klein- und Kleinstunternehmen an ihre Standorte in zwei Leipziger Quartieren. Ausgehend von einer Darstellung der wissenschaftlichen Debatte zu Theorien lokaler Ökonomie und ihren Bezügen zur Quartiersforschung wird präsentiert, wie lokale Unternehmer/innen sich an ihr Quartier binden, welche Unterschiede es zwischen ihnen gibt und welche Strategien sie im Umgang mit dem Bewohner- und Quartierswandel in der Großwohnsiedlung Leipzig Grünau und dem Gründerzeitviertel Leipziger Osten entwickelt haben. Die qualitative Studie macht deutlich, dass das Quartier unterschiedliche Funktionen für verschiedene Unternehmen ausübt und die Bindung an das Quartier vielschichtig ist und nicht linear. In Leipzig ist der Wandel im Quartier in den jeweiligen gesamtstädtischen und historischen Kontext eingebettet und somit durch äußere Faktoren beeinflusst. Die Kapazitäten der Unternehmen, sich im Sinne der lokalen Ökonomie aktiv in die Quartiersentwicklung einzubringen, sind begrenzt - wobei die Dimension Zeit (für Geschäftsführung, Unternehmensentwicklung, Fördermittelbeantragung, Netzwerkarbeit im Quartier, Erholung und Entspannung) bei den untersuchten Leipziger Klein- und Kleinstunternehmen grundsätzlich rar und die Arbeitsbelastung hoch ist. Abschließend reflektiert der Artikel die empirischen Erkenntnisse im Kontext der Debatten zu Quartiers- und lokale Ökonomieforschung sowie der Städtebauförderung.
Katharina Kullmann, Maria Budnik, Katrin Großmann, Annegret Haase, Christian Haid

9. Orte und gegenwärtige Treiber von Innovationsentwicklung im Quartier

Zusammenfassung
Die Quartiersebene ist für innovative Unternehmen der lokalen Ökonomie ein Experimentierfeld für die Erprobung neuer sozialer und nachhaltiger Produkte. Innovationsentwicklung auf Quartiersebene ist durch Raumpioniere, Bricoleure, differierende Zielvorstellungen und Lokalität gekennzeichnet. Neue Innovationsorte im Quartier wie Living Labs oder Social Impact Hubs spiegeln diese Vielfalt der Innovationsentwicklung wider. Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, eine innovative Arbeitswelt, gesundes, selbstbestimmtes Leben, intelligente Mobilität und Transparenz und Partizipation gelten als Treiber der Innovationsentwicklung im Quartier.
Anna Butzin, Judith Terstriep

10. Lokale Ökonomie der Gentrifizierung – der Wandel des lokalen Gewerbes als Baustein, Effekt und Symbol der Aufwertung von Quartieren

Zusammenfassung
Der Beitrag untersucht die Zusammenhänge zwischen der Gentrifizierung und den Veränderungen der ökonomischen Strukturen in den Aufwertungsquartieren. Im Fokus der Betrachtung stehen die Praktiken der Ansiedlung und Anpassung von Unternehmen, die Entstehung von Branchenclustern, die ästhetische und semantische Gestaltung der urbanen Wirtschaftsstandorte sowie die Praktiken des Konsums. Die Veränderungen der lokalen Ökonomie sind dabei Folge als auch Antrieb der Gentrifizierung.
Jan Glatter, Cindy Sturm

11. Gaststätten als Teil der lokalen Ökonomie

Zusammenfassung
Die Entwicklung des Gaststättensektors wird in der deutschsprachigen Literatur zwar häufig als Symbol oder Folge von städtischen Veränderungen thematisiert, nicht aber als Bereich, mit dem Lokalpolitik, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung sich aktiv beschäftigen sollten. Der Beitrag geht der Frage nach, welche unterschiedlichen Funktionen Gaststätten für ihr räumliches Umfeld haben können und welche darauf aufbauenden Potenziale und Gefährdungen für die Entwicklung bzw. Regeneration der lokalen Ökonomie existieren.
Martin Franz

12. Zwischen Corner Shop und Späti – der Bedeutungswandel kleiner inhabergeführter Geschäfte im Quartier

Zusammenfassung
Kleine inhabergeführte Läden waren, sind und bleiben wichtige Ankerpunkte im Quartier. Auch wenn sie nicht mehr die Einzelhandelslandschaft dominieren, bleiben Sie wichtige Orte der Begegnung und des sozialen Austauschs. Neue Formen wie Spätshops oder Nachbarschaftsläden suchen Ähnlichkeiten zum früheren Tante Emma-Laden. Ein Blick in die Geschichte zeigt allerdings, dass Imagination und Wirklichkeit voneinander abweichen.
Christine Wenzl, Jonathan Everts, Florian Ringel

13. Dezentrale energetische Quartiersversorgung als neues Feld lokaler Ökonomie

Zusammenfassung
Der Ausbau erneuerbarer Energien führt zu Innovationen technischer und organisatorischer Art, sodass sich neue räumliche und ökonomische Strukturen im Energiebereich ergeben. Dies ermöglicht die Einbindung des Sektors Energie in lokalökonomische Systeme als neues Tätigkeitsfeld auf Quartiersebene. Der Beitrag legt dar, wie die planerischen Phasen des quartiersbezogenen energetischen Stadtumbaus Möglichkeiten für die Lokale Ökonomie bieten und wie Lokale Ökonomie die Etablierung von dezentralen Erneuerbaren-Energieanlagen in Quartieren begünstigen kann.
Christiane Büttner, Kersten Roselt

Interventionen

Frontmatter

14. Lokalökonomische Revitalisierung zwischen endogener und exogener Orientierung

Zusammenfassung
Der Beitrag zeigt Wege auf, wie im Rahmen einer lokalökonomischen Revitalisierung klassische Instrumente der Wirtschaftsförderung mit Ansätzen der lokalen Ökonomie verbunden werden können. Dabei werden zwar die endogenen Begabungen der Quartiere in den Mittelpunkt gerückt, aber ebenso werden die Potenziale einer Nachfrage aus anderen Räumen als auch mögliche Investitionen von außerhalb des Quartieres berücksichtigt. Es geht dabei darum, die Akteure – und dies gilt nicht nur für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Quartiersmanagement, sondern auch für Banken, Kammern, traditionelle Unternehmen – mit neuen Akteuren z. B. im Bereich der Urbanen Produktion, sozialer Unternehmen oder der ethnischen Ökonomie zu vernetzen.
Stefan Gärtner, Martina Brandt

15. Finanzierung von Unternehmen der lokalen Ökonomie - Hemmnisse und Möglichkeiten

Zusammenfassung
Die Finanzierung stellt Unternehmen im Kontext der lokalen Ökonomie häufig vor Herausforderungen, etwa aufgrund fehlender Bonität oder aufgrund ungewöhnlicher Geschäftsideen. Dieser Beitrag zielt – mit Beispielen unterlegt – darauf ab bestehende Hemmnisse bei der Fremdfinanzierung lokaler Unternehmen aufzuzeigen und Möglichkeiten zu nennen, um diese zu umgehen. Aufbauend auf der Darstellung der Unternehmensfinanzierung in Deutschland, werden die klassische Bankfinanzierung sowie alternative Finanzierungsformen (Mikrokredite und Crowdfunding) vorgestellt und deren Vor- und Nachteile für die lokale Ökonomie diskutiert.
Franz Flögel, Kerstin Meyer, Dajana Schlieter

16. Förderung lokaler Ökonomien durch einen transformativen Forschungs- und Handlungsansatz

Zusammenfassung
Am Beispiel eines interdisziplinär durchgeführten Projektes zur Förderung der lokalen Ökonomie in benachteiligten Stadtquartieren wird ein partizipativer Forschungs- und Handlungsansatz vorgestellt. Transformative Forschung, Participatory Action Research sowie urbane Reallabore werden als theoretisches Fundament dieses Handlungsansatzes skizziert, ihre Relevanz aus den spezifischen Problemlagen benachteiligter Stadtquartiere hergeleitet. Die konkrete Umsetzung des hieraus entwickelten Handlungskonzeptes wird beispielhaft erläutert und in Hinblick auf die zu erzielenden Wirkungen kritisch reflektiert.
Rüdiger Hamm, Katja Keggenhoff, Ann-Marie Krewer

17. BIWAQ: Förderung von Beschäftigung und lokaler Ökonomie in der sozialen Stadtentwicklung

Zusammenfassung
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem ESF-Förderprogramm BIWAQ. Zunächst werden Aufgaben und Ziele der Städtebauförderung und des Programms Soziale Stadt skizziert. Anschließend widmet sich der Beitrag theoretischen Konzepten sowie Ausgangslagen und Bedarfen der lokalen Ökonomie in benachteiligten Quartieren. Hieraus leiten die Autorin und der Autor Programmlogik, Ziele und Instrumente von BIWAQ ab und dokumentieren Ergebnisse, Erfolgsfaktoren und Hemmnisse der Umsetzung der ersten Förderperiode (2008–2013). Der Aufsatz schließt mit einem Ausblick auf die Weiterentwicklung des Programms.
Orhan Güleş, Kathrin Schultheis

18. Praxisbeispiel: Business Improvement Districts in Hamburger Stadtteilzentren

Zusammenfassung
Business Improvement Districts (BIDs) bieten der Wirtschaft die Möglichkeit, Projekte zur Förderung der lokalen Ökonomie zu initiieren, zu finanzieren und umzusetzen. Bisher haben zehn deutsche Bundesländer hierfür den rechtlichen Rahmen geschaffen. Der Beitrag zeigt, was BIDs sind, wie und wo sie zustande kommen, welche Maßnahmen in BIDs umgesetzt werden und welche Wirkungen sie entfalten. Er erläutert dies anhand von Praxisbeispielen in Hamburger Stadtteilzentren.
Heiner Schote

19. Praxisbeispiel: Stadtteilentwicklung im Ruhrgebiet durch die IHK am Beispiel des Projektes Oberhausen-Sterkrade

Zusammenfassung
Zunächst wird im vorliegenden Beitrag zur räumlichen Einordnung kurz auf die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebietes sowie die Bedeutung und Entwicklung von Stadtteilen mit besonderem Fokus auf das Ruhrgebiet eingegangen und vor allem die Rolle des Handels als wichtiger Branche der lokalen Ökonomie für die Stadtteilentwicklung erörtert. Anschließend werden die Rolle der IHK und ihre Ziele, Aufgaben und Instrumente im Bereich der Stadtteilentwicklung erläutert. Am Beispiel des von der IHK Essen initiierten Stadtteilprojektes in Oberhausen-Sterkrade werden Aufgaben und Maßnahmen der IHK und der lokalen Wirtschaft für die Stadtteilentwicklung exemplarisch dargestellt sowie auf den Projektprozess eingegangen. Der Beitrag schließt mit einem Fazit und Ausblick.
Guido Zakrzewski

20. Praxisbeispiel: Lokale Ökonomie im Fokus der Stadterneuerung – Leipziger Erfahrungen mit einem wirtschaftlichen Quartiersmanagement

Zusammenfassung
Der Beitrag versucht, den Handlungsschwerpunkt „Wirtschaft und Arbeit“ innerhalb des Stadterneuerungsprozesses der vergangenen 15 Jahre aufzuarbeiten. In den illustriert dargestellten Aktivitäten zur Betreuung der lokalen Unternehmen – angefangen mit einem Geschäftsstraßenmanagement über einen „Koordinator Wirtschaft“ bis hin zu Projekten im Programm BIWAQ – wird die Entwicklung eines wirtschaftlichen Quartiersmanagements nachvollziehbar. Verallgemeinerungen der Interventionen einer stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung ermöglichen die Nutzung von Leipziger Erfahrungen an anderen Standorten.
Michael Behling

Backmatter

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