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03.11.2017 | Luftschadstoffe | Infografik | Onlineartikel

Ammoniak-Ausstoß ist erstmals wieder gestiegen

Autor:
Julia Ehl

Luftschadstoffe konnten seit 1990 deutlich reduziert werden. Nun ist der Ausstoß von Ammoniak erstmals wieder gestiegen, meldet die Europäische Umweltagentur. Deutschland überschreitet die Obergrenzen.

Seit 1990 sind die Ammoniak-Emissionen in Europa zwar um 23 Prozent gesunken, allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie andere Luftschadstoffe, meldet die Europäische Umweltagentur EEA in Zusammenhang mit der Veröffentlichung des jährlichen Emissionsberichts zum UNECE-Übereinkommen über weiträumig grenzüberschreitende Verschmutzungen. In 2015 ist der Ammoniak-Ausstoß erstmals nicht rückläufig, sondern um 1,8 Prozent gestiegen. Am meisten stiegen die Emissionen in Frankreich, Deutschland und Spanien. Dabei überschritten Deutschland, Spanien und Schweden sowie die EU die gesetzten Ammoniak-Obergrenzen. Griechenland hat für 2015 keine Werte vorgelegt.

Etwa 94 Prozent der Ammoniak-Emissionen in Europa stammen aus der Landwirtschaft. 

Alle anderen Luftschadstoffe, die in dem UNECE-Übereinkommen berücksichtigt werden, wurden seit 1990 deutlich reduziert. Dazu gehören aus die drei Luftschadstoffe Kohlenmonoxid (CO), flüchtige organische Verbindungen außer Methan (NMVOCs) und Stickoxide (NOx), die zur Bildung von bodennahem Ozon (O3) beitragen.

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