Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Maximilian Ph. Müller führt eine quantitative vergleichende Untersuchung der langfristigen Performance von Akquisitionen privater deutscher Familienunternehmen anhand von Jahresabschlüssen durch. Er zeigt, dass Mergers & Acquisitions trotz häufig diskutierter hoher Komplexität und Misserfolgsraten eine erfolgversprechende Alternative zu organischen Wachstumsstrategien darstellen können. Seine Befunde aus Käuferperspektive sind Indizien für die langfristig positive und stabilisierende Wirkung von Akquisitionen sowie eine bereits vor dem Zusammenschluss überdurchschnittliche Unternehmensperformance. Der Datensatz der empirischen Untersuchung berücksichtigt im Gegensatz zu herkömmlichen Performance-Studien nicht börsennotierte Unternehmen in Privatbesitz und beinhaltet Informationen des externen Rechnungswesens – Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnungsdaten sowie der Kapitalflussrechnung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Problemstellung und Zielsetzung

Zusammenfassung
Familienunternehmen prägen nicht nur die Unternehmenslandschaft in Deutschland, sie sind auch ein Pfeiler der deutschen Volkswirtschaft und tragen substantiell zum Wohlstand und zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft bei. Hierbei familiengeführte Unternehmen undifferenziert als Erfolgsmodell zu beschreiben, wäre jedoch zu kurz gedacht. Entsprechend ist von einer erhöhten Erfolgs- zugleich aber auch einer erhöhten Scheiternswahrscheinlichkeit auszugehen. Das Scheitern zahlreicher Unternehmen ist u.a. durch das Festhalten an vergangenen Erfolgsstrategien ungeachtet der sich verändernden Marktbedingungen, an den Problemen der Nachfolgeregelung oder durch ausgetragene Gesellschafterkonflikte bedingt.
Maximilian Ph. Müller

2. Grundlagen der Forschung über Familienunternehmen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst der theoretische Begriff des Familienunternehmens problematisiert und verschiedene in der gängigen Literatur vorzufindende Definitionsansätze erörtert. Anschließend werden systematisiert operationalisierte Definitionskonzepte von Familienunternehmen in Deutschland dargestellt, bevor die in dieser Arbeit verwendete Definition von Familienunternehmen abschließend festgestellt sowie die volkswirtschaftliche Relevanz dieser speziellen Unternehmensformen hervorgehoben wird.
Maximilian Ph. Müller

3. Theorie und Marktentwicklung von Unternehmenszusammenschlüssen

Zusammenfassung
Kein ökonomischer Begriff hat in den letzten beiden Jahrzehnten für so viel Gesprächsund Diskussionsbedarf gesorgt - bei gleichzeitiger Euphorie und Melancholie - wie der Begriff Mergers & Acquisitions (kurz: M&A). Während der Begriff in der angelsächsischen Literatur hinreichend und detailliert beschrieben ist und sich in zahlreichen landesspezifischen Publikationen, Lehrbüchern sowie Leitfäden wiederfindet, wurde dieses Thema in Deutschland erst zu Beginn der 1980er Jahre wissenschaftlich aufgearbeitet.
Maximilian Ph. Müller

4. Performance-Messung von Familienunternehmen – Stand der Forschung

Zusammenfassung
Erfolg ist ein komplexes und theoretisch höchst anspruchsvolles Konstrukt, das sich sowohl auf die Definition als auch die konkrete Messung dieses Effektes bezieht. Zunächst kann der Erfolg als das Erreichen eines vordefinierten oder eines allgemein als erstrebenswert anerkannten Ziels interpretiert werden. Um jedoch das Erreichen eines solchen Ziels einschätzen zu können und damit einhergehende Handlungen als positiv zu bewerten, wird ein Maßstab benötigt, der die Messung und Einordnung der Ergebnisse anhand von allgemeingültig festgelegten Kriterien erlaubt.
Maximilian Ph. Müller

5. Datengrundlage und Methodik der Untersuchung

Zusammenfassung
In den vorherigen Kapiteln wurden neben den Grundlagen zu Familienunternehmen und M&A auch ein Überblick über die verschiedenen Messkonzepte zur Erfolgsmessung und den empirischen Stand der Forschung gegeben. Vor dem Hintergrund der im Einführungskapitel formulierten Zielsetzungen zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenszusammenschlüssen bei Familienunternehmen (FU), werden diese drei Stränge im folgenden Kapitel zusammengeführt. Aufgabe dieses Kapitels ist die Formulierung des Untersuchungsziels und die Schaffung der methodischen Voraussetzung für die sich anschließende multivariate Analyse. Dazu werden im ersten Abschnitt die Forschungsziele definiert, die einer derartige Untersuchung zugrunde liegen (Kap. 5.1).
Maximilian Ph. Müller

6. Empirische Auswertung der langfristigen Entwicklung von Familienunternehmen

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt erfolgt die empirische Auswertung der langfristigen Entwicklung von Unternehmenszusammenschlüssen durch Familienunternehmen sowohl im Selbstvergleich (ex ante/ ex post) als auch im Branchenvergleich (komparative Objektanalyse) anhand multivariater Analyseverfahren zur Aufdeckung von Mittelwertunterschieden (Kap. 6.3) sowie mittels eines Zweistichproben-t-Tests bei verbundenen Stichproben (Kap. 6.4). Der Analyse geht eine Voruntersuchung der erhobenen Datensätze, die die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Durchführbarkeit der verwendeten Methoden überprüft (Kap. 6.1), und eine allgemeine deskriptive Stichprobenanalyse voraus (Kap. 6.2).
Maximilian Ph. Müller

7. Zusammenfassung und Beurteilung der Ergebnisse

Zusammenfassung
In diesem Kapital werden die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit zum Thema der langfristigen Entwicklung von Übernahmen bei Familienunternehmen abschließend zusammengefasst und beurteilt. Hierzu erfolgt zunächst eine kurzes Resümee bevor eine Ergebnisdarstellung gemäß der im Kapitel Problemstellung und Zielsetzung aufgeworfenen Forschungsfragen erfolgt. Unterteilt nach einem spezifisch wissenschaftlichen Beitrag und der konkreten Bedeutung für die Praxis, findet eine abschließende Beurteilung der Ergebnisse statt. Daran schließen sich die Einschränkungen der Arbeit im Kontext zu erwartender Verzerrungen an sowie ein Ausblick für zukünftige Forschungsvorhaben.
Maximilian Ph. Müller

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise