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05.05.2015 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Was CSR zum Unternehmenserfolg beitragen kann

Autor:
Anja Schüür-Langkau

Corporate Social Responsibility kann nur erfolgreich sein, wenn Unternehmen damit einen ökonomischen Mehrwert für ihr Unternehmen und die Gesellschaft schaffen. Wie das gelingen kann, haben wir in einem Themenschwerpunkt zusammengestellt.

 

Diversity als Teil der CSR-Strategie

Eine vielfältige Belegschaft, die aus Mitarbeitern unterschiedlichen Alters, Geschlechts, ethnischer Herkunft, Religion und Bildungsstand Aber auch kultureller Werthaltungen und Erfahrungen hat einen positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg, ermittelten die Springer-Autoren Christopher Stehr und Markus Vodosek auf der Basis einer europäischen Studie.


In ihrem Beitrag „Chance und Herausforderung: Diversity Management und CSR am Beispiel internationaler Unternehmen“ weisen sie zudem auf den engen Zusammenhang zwischen Diversity und Corporate Social Responsibility hin. "Vor allem mittelständische Unternehmen, in denen der ethisch-moralische Ansatz von CSR aufgrund der intrinsischen Motivation des Unternehmers oder Eigentümers bereits gelebt wird, haben strategische Vorteile bei der weiteren Implementierung von Diversity-Maßnahmen", so ein Fazit der Autoren. > weiter

Ein Bauplan für eine nachhaltige Wertschöpfung im Kerngeschäft

 

Wohlstand und Wachstum sind in vielen Industriestaaten weitgehend zur Normalität geworden. Und zunehmend profitieren auch Schwellenländerdavon. Möglich gemacht hat die ein Wirtschaftsverständnis, das auf Wachsen, Optimieren, Profitieren  ausgerichtet ist. Doch die Entwicklung hat inzwischen viele Umwelt und soziale Problem verursacht. Vor diesem Hintergrund wird über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen seit Jahren diskutiert.

Springer-Autor Michael D’heur rät deshalb, dass Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit in ihr Kerngeschäft integrieren müssen: „Eine aus dem Kerngeschäft getriebene Nachhaltigkeit überprüft kontinuierlich, welche Werte durch das Unternehmen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht geschaffen werden." Dabei geht es vor allem darum, das Thema „in Produkten und der Wertschöpfungskette zu verankern. weiter

CSR-Strategien sind auch für KMU sinnvoll

Corporate Social Resposibility (CSR) ist nicht nur ein Thema für Großunternehmen. Auch in kleinen und mittelständischen Firmen (KMU) werden vielfach CSR-relevante Aktivitäten umgesetzt werden, allerdings meist weniger strategisch und strukturiert. Dabei bietet eine geplante und strukturierte Auseinandersetzung „mit dem Themenkreis von Innovation und Nachhaltigkeit“ die Chance, Wettbewerbsvorteile zu erzielen -nachteile zu vermeiden und darüber hinaus zu einem gemeinsamen Nutzen für Unternehmen und Gesellschaft beizutragen".

CSR-Aktivitäten können Innovationen in vielen verschiedenen Unternehmensbereichen vorantreiben, beispielsweise bei Prozessen, beim Angebot und bei der Entwicklung neuen Geschäftsmodelle. weiter

Wie CSR in die Unternehmensstrategie implementiert werden kann

Viele Unternehmen haben den Nutzen von CSR-Aktivitäten schon erkannt. Sie stehen jedoch vor der Frage, wie diese Aktivitäten in die bestehende Strategie implementiert werden kann. Diese Frage ist abhängig davon, wie groß die CSR-Affinität eines Unternehmens ist. Firmen mit einer hohen CSR-Affinität führen in der Regel eine Vielzahl von Projekten durch. Bei der Implementierung kommt es hier vor allem darauf an, spezifische Regeln und organisatorischen Richtlinien zu entwickeln, um die Aktivitäten zu systematisieren.

Unternehmen mit einer niedrigen CSR-Affinität rät Springer-Autor Stephan Bohn hingegen, sich einer CSR-Initiative anschließen und somit externe Kompetenz ins Unternehmen zu holen, um das Konzept zu implementieren und nach außen zu tragen. weiter

Mit dem Shared Value-Konzept die CSR vorantreiben

 

Das Thema Shared Value, also der gemeinsamer Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft, wird für Unternehmen und ihre strategische Ausrichtung zukünftig wichtiger werden. Für CSR-Manager könne eine Ausrichtung auf „Shared Value „eine grundlegende Veränderung ihrer Rolle bedeuten,“ so die Erkenntnisse der Springer-Autoren Michael E. Porter und Mark R. Kramer.

Heute seien viele CSR-Manager für verschiedene Programme und externe Beziehungen zuständig, leiten Projekte und kommunizieren mit internen und externen Stakeholdern. In einem Shared Value-Unternehmen werden sie zu Veränderungsmanagern, die dafür zuständig sind, dass ein solches Konzept im Unternehmen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette auch gelebt wird. Dies könne aber nur mit Unterstützung des CEO oder der oberen Führungsebene gelingen. weiter

 

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