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19.06.2017 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource

Autor:
Gunnar Dachroth

Warum eine innovative Personalarbeit die Wertschöpfung steigert und welchen Herausforderungen Personalverantwortliche heute gegenüberstehen, erläutert Springer-Autor Gunnar Dachrodt in seinem Gastbeitrag.

Ob Personalmanagement, Personalwirtschaft, Personalwesen, Human Resources Management oder Human Capital Management. So unterschiedlich diese Begriffe verwendet werden, so vielfältig ihre Ausprägungen und die hiermit verbundenen Zielsetzungen sind – alle Begrifflichkeiten haben eines gemeinsam: Den Fokus auf den Menschen und die durch ihn erstellte Arbeitsleistung. Der "Produktionsfaktor Mensch" rückt zunehmend ins Blickfeld von Unternehmensleitungen. Diese erkennen mehr und mehr, dass ein professionell betriebenes Personalmanagement, insbesondere in global agierenden Unternehmen einen der wichtigsten strategischen Wettbewerbsfaktoren mit oftmals unterschätztem Einfluss auf die Wertschöpfung darstellt.

Neue E-Instrumente erweitern das Personalmanagement

Die wachsenden Herausforderungen im Personalmanagement sind geprägt durch die Dynamik des Wirtschaftsgeschehens und der sich sich zum Teil rasant ändernden Rahmenbedingungen. Beispiele hierfür sind unter anderem Internationalisierung, technologischer Fortschritt, ein sich stetig verändernden Rollenbild des Mitarbeiters (Stichworte Wertewandel und Work-Life-Balance) und die neuen Informations- und Kommunikationsmedien (Seite 54). Die so genannten „neuen Medien“ bzw. "sozialen Medien" sowie weitere innovative Neuerungen des Web 2.0 haben die Gestaltungsmöglichkeiten der Personalverantwortlichen deutlich erweitert und in einigen Bereichen grundlegend verändert. Instrumente wie beispielweise E-Recruiting, Bewerbermanagementsysteme oder E-Learning ergänzen und bereichern die klassischen Methoden des Personalmanagements.

Herausforderung demografischer Wandel

Der demografische Wandel stellt für die Human Resources-Verantwortlichen (HR) eine der zentralen Herausforderungen dieses Jahrhunderts dar. Die voranschreitende Alterung der Belegschaften, die Verknappung des Erwerbspersonenpotenzials sowie die hieraus resultierende Verschärfung des Wettbewerbs um die besten Köpfe, erfordern gezielte Maßnahmen des Personalmanagements. Unternehmen, die an veralteten und nicht mehr zeitgemäßen Strukturen und Methoden der Personalarbeit festhalten, geraten gegenüber innovativeren Marktteilnehmern schnell ins Hintertreffen und büßen auf lange Sicht ihre Wettbewerbsfähigkeit ein.

Nicht nur die Vermeidung ungewollter Fluktuation und die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen, sondern vor allem die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften in dem oft zitierten "War for talents" entwickelt sich zum wichtigsten Zukunftsthema auf der Agenda der Unternehmen. Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt machen deutlich, dass gute Mitarbeiter eine der wichtigsten und zugleich auch knappsten Ressourcen des Unternehmenserfolgs darstellen. Ein modernes und innovatives Personalmanagement kann dazu beitragen, diesen Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen. Gute Personalarbeit ist daher ein eigenständiger und bedeutungsvoller Wertschöpfungsfaktor.

Weiterbildung als Erfolgsfaktor für Personaler

Der Personalmanager steht als zentraler Akteur der Personalarbeit vor der Herausforderung, den sich schnell wandelnden Rahmenbedingungen und steigenden Anforderungen gerecht zu werden sowie seine vielfältigen Rollen wahrzunehmen. Der moderne Personalmanager muss sich daher ständig aus- und weiterbilden. Da die Unternehmen mehr denn je auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen sind, muss es Unternehmen gelingen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Ein professionell betriebenes Personalmanagement trägt als strategischer Wertschöpfungsfaktor dazu bei, ganzheitliche Lösungsstrategien in den Unternehmen umzusetzen. Deshalb ist eine konzeptionell ausgerichtete Personalarbeit unerlässlich, um die Wettbewerbsposition des Unternehmens zu verbessern.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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