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21.04.2015 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Sie wirkungsvoller führen

Führungstheorie und -praxis liegen oft weit auseinander. Welche Methoden beim Thema Mittarbeiterführung erfolgreich sind, zeigt Springer-Autor Sebastian Quirmbach in seinem Gastbeitrag und gibt konkrete Tipps für eine wirkungsvolle Führung.

Viele Ansätze der modernen Führungstheorie sind rational verständlich und gut nachvollziehbar. Allerdings spielt in der Praxis des täglichen Miteinanders eine ganze Vielzahl von menschlichen, emotionalen und Umfeld-Faktoren eine Rolle. Da wird es schnell unübersichtlich und die schöne Klarheit der Theorie geht im Chaos des Alltags unter. Gerade wenn es um Mitarbeiterführung geht, klingt die Theorie oft einfach, die praktische Umsetzung hingegen fällt vielen Führungskräften schwer.

Brücke zwischen Führungstheorie und -praxis

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Das Buch „Die Löwenliga – Wirkungsvoll Führen“ schlägt anhand von konkreten Fallbeispielen die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Die spannende und lehrreiche Fabel rund um die Löwen Lono und Kimba dreht sich um zwei Führungskräfte und zeigt ihr Verhalten, ihre Kommunikation und emotionalen Reaktionen sowie ihre inneren Dialoge. Es geht um typische Herausforderungen, die einer modernen Führungskraft im Alltag begegnen. Diese werden durch die Beispielsituationen erlebbar gemacht und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die innere Haltung und das Menschenbild der Führungskraft ist dabei entscheidend für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung.

Führungskraft als Vorbild

Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und wird doch oft nicht beherzigt: die Vorbildfunktion von Führungskräften. Je nach Sichtweise kann eine Situationen positiv oder negativ bewertet werden. Führungskräfte sollten daher im Rahmen ihrer Vorbildfunktion das offene Gespräch mit ihren Mitarbeitern suchen. Eine gute Gesprächskultur zwischen Führungskraft und Mitarbeiter wirkt sich positiv auf das Verhalten der Mitarbeiter untereinander aus.

Konflikte als Chance zu besserer Kommunikation

Konflikte werden oft sehr emotional empfunden und ausgetragen. Die beiden Löwen zeigen, welche Lösungsstrategien auf der Sachebene und auf der Beziehungsebene zu einer gesunden gemeinsamen Basis führen. In Lonos Fall moderiert seine Vorgesetzte Tina Tiger den Konflikt mit Hilfe der Technik des „Talking Stick“. Kimba hingegen findet einen anderen Ansatz, um seinen Ärger über Budgetkürzungen in konstruktive Bahnen zu lenken.

Motivationsgespräche effektiv einsetzen

Sei achtsam und sprich darüber lautet das Motto, das Führungskräfte beherzigen sollten, wenn sie mit Mitarbeitern über nachlassende Leistungen sprechen. Während Lono eher belehrend und manipulativ agiert, gelingt Kimba ein echter Austausch. Er wendet das Führungswerkzeug „Wunderleiter“ an und kann so auf unterschiedlichen Ebenen die Ursache des Verhaltens klären und eine konkrete Lösung anbieten. Allerdings ist das Motivationsgespräch nur die erste von mehreren Eskalationsstufen.

 

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