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22.04.2013 | Management + Führung | Im Fokus | Onlineartikel

Einfachheit - die Stärke in der Führung

2 Min. Lesedauer

Führen bedeutet lenken, leiten, steuern. Es ist keineswegs eine hochwissenschaftliche Abhandlung, sondern lediglich eine einfache und menschennahe Herausforderung, schreibt der Autor und Berater Jürg Isenschmid in einem Gastbeitrag.

Machen wir uns nichts vor, es läuft einiges schief in den diversen Chefetagen! "Wieso" fragen Sie sich vielleicht. Weil in der Führung von Mitarbeitern vielfach zu kompliziert und gleichzeitig zu oberflächlich agiert oder reagiert wird. Wer führen will soll sein Büro verlassen – führen von Mitarbeitern findet nicht in den "obersten Etagen" eines Unternehmens statt, sondern unten an der Basis – nämlich dort wo die Mitarbeiter arbeiten – dort wo Führung gefragt ist!

Führen ist ein uraltes "Handwerk". Es besteht seit es Menschen gibt – also was will man ein altes erprobtes "Handwerk" verkomplizieren wo es nichts zu verkomplizieren gibt – in der Einfachheit liegt die Stärke!

Eine menschennahe Herausforderung

Führen bedeutet lenken, leiten, steuern – bedeutet Menschen und Mitarbeiter Richtung Ziel zu aktivieren und zu orientieren – es ist keineswegs auch nur annähernd eine hochwissenschaftliche Abhandlung, sondern lediglich eine einfache und menschennahe Herausforderung.

Zugegeben, die Globalisierung sowie die heutigen elektronischen Möglichkeiten wie SMS oder EMails verleiten zusehends zu unbedachten Handlungen. Zu viele Probleme werden gerne mit Hilfe dieser modernen Hilfsmitteln zu lösen versucht, anstatt, wenn immer möglich, den betroffenen Menschen in die Augen zu schauen und im persönlichen Gespräch allfällige Differenzen zu bereinigen oder notwendige Korrekturen durchzusetzen. Doch dazu braucht es Mut und Zivilcourage – das vermisse ich immer öfter in den heutigen Führungsmansarden.

Sich selbst treu sein

Authentisch sein, mit anpacken können, ein Chef zum Anfassen sein – das sind Eigenschaften welche die Mitarbeiter suchen und schätzen. Hierzu bedarf es für jeden Vorgesetzten zwei unabdingbare Voraussetzungen:

  • MMMM (man muss Menschen mögen). Ohne diese wichtige Lebenseinstellung begeht man eben gerne all diese trivialen Fehler die zu der eingangs erwähnten "Schieflage" führen. Zudem werden dadurch unnötig Probleme geschaffen, welche wieder in zeitaufwändigen Besprechungen gelöst werden müssen.

  • HHH (Hirn, Herz und Humor). Bekannte "Werkzeuge" – niemand hat verboten diese auch in der Führung gezielt und geschickt einzusetzen.

Sich selber treu sein und einfach bleiben – ein Schlüssel zum Erfolg!

Warum? Die Antwort ist einfach: dadurch sind beinahe alle Aktionen für sämtliche Beteiligten verständlich und nachvollziehbar.

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